Protokolle





FUKS Treffen Mai 2015 WKV Stuttgart                                                                                                 Foto: FUKS Kerstin Schaefer



Protokoll FUKS-Treffen Mai 2016 vom Mittwoch, 4.5.2016, ab 18h im WKV





Anwesend: Rik Beck, Susanna Messerschmidt, Viyki Turnbull, Ingrid Schütz, Hanni Kober, Doris Graf, Maria Grazia Sacchitelli, Karla Fischer, Detlef Fischer, Claudia Strohm, Maartje Ansems.
Protokoll: Maria Grazia Sacchitelli



 Kurzprotokoll:

-  Begrüßung

-  Mit dem Beamer Dokumentations-Fotos von Künstlerin/Fotografin Maartje Ansems (NL/D) der Ausstellungs- und Performancenacht "ONS 2 FUKS am Stöckach, Samstag 23. April 2016"  angeschaut.


- Besichtigungstermine für das neue ONS im Hallschlag:

23.5. und 30.5. ab 14.30 h bis 17 h, Doris schickt noch eine Erinnerungsmail.

TERMIN der Veranstaltung 9.7.2016.


- Detlef und Karla berichten über eine neue Ausstellungsmöglichkeit für den Herbst am Bihlplatz: ideale Räume, viel besser als Gablenberg, sie erkundigen sich und geben Bescheid.



-  Pro und Kontra Stöckach, Bezug auf Christas Mail/ONS 2 Stöckach



Hanni: Raum zu klein zu viele Künstler zu viel Kunst

Rik: Auktionatorin toll aber viel zu lange Auktion

Ingrid, Grazia: Auktion in Widerspruch zu Kunstaktionen, zu wenig Zeit für die

Mitmachaktionen, diskutiert wurde das Verhältnis zwischen Aufwand und Erlös (incl. Qualitätsanspruch!!)

Susanna: zu viel Arbeit für Julia so viele Plakate zu versteigern und alles zu improvisieren

Rik: Julias Versteigerung war sehr gut, aber es war ungünstig in die kleinen Räume mit dem Publikum zu gehen, zu kurz das Gespräch zu Beginn, Versteigerung mit verschiedenen Preisansätzen schwierig.



Grazia: Tolle Leistung von Julia, aber zu wenig Zeit für das Gespräch im Voraus (wir

haben uns noch nicht wirklich gekannt) dadurch unbefriedigende Vorstellung

Carla und Detlef wurden bei der Performance von der Masse gedrängt und hatten schwierige Bedingungen

Doris, Hanni: trotz allem ganz tolles Publikum, sehr viele Besucher, sogar mehr als erwartet



Was lernen wir daraus?



Künstlervorstellung ja, aber keine Auktion mehr

Viyki: man könnte eine Vorstellung von FUKS als Einführung planen, Themenfeld und Ansatz/Ziele der Ausstellung vorstellen incl. Ablauf dessen, was an dem Abend passieren wird incl. kurzer Vorstellung der Künstler.

Doris: Performance und Mitmachaktionen müssen besser geplant werden.

Eventuell ein einziges gemeinsames Bild versteigern?





Konflikt Hanni: H. war nicht d´accord damit, dass nicht alle Künstler bei der Auktion waren und es in den anderen Räumen inklusive Besucheraktionen „zu laut“ war

Sofa: es wurde nicht allen mitgeteilt was damit geplant war

Zu Johnny: zu viele wussten nicht dass er filmt und ein persönliches Interview der teilnehmende Künstler aufnehmen wollte

Hanni hatte es schriftlich mitgeteilt, aber vom Interview nichts geschrieben.

Johnny dokumentiert alle Veranstaltungen von FUKS, man darf selbstverständlich auch das Interview verweigern (nicht alle wurden interviewt, auch beim letzten ONS hat er nicht alle Ausstellungspositionen gefilmt! Bessere Koordination und Kommunikation erforderlich – trotzdem Danke für das tolle Engagement).







Hanni beschreibt die Räume in Hallschlag (GWG Bottroperstr. 33)

Ein einziger großer Raum mit Säulen, keine Unterteilungen, keine Einzelzimmer.

Außenbereich ist im Juli sehr schön zu bespielen, Doris darf 2 Rabatten gestalten

Arbeit im Freien ideal,  Ideal wäre früher zu beginnen um die Leute einzubeziehen (18 Uhr?)

Man könnte den Schwerpunkt auf Performance legen, diese sollen  aber genau gegliedert

werden. Sie haben dort ein Sommerfest den man nutzen könnte um Werbung zu machen.



-Wer wird beim nächsten ONS dabei sein?

Es hängt vom Ort ab, von den Räumlichkeiten.

Nach der Raumbesichtigung wird geschätzt was am besten passt.

Maartje macht auf jeden Fall mit.











Protokoll vom FUKS-Treffen im November 2015, wie immer am ersten Mittwoch im Monat, 4.11.2015, 18:00 - ca.19:30 Uhr

Anwesende waren Doris Graf, Claudia Strohm, Viyki Turnbull, Karla und Detlev Fischer, Protokoll: Rik Beck



Es gab die Idee unser monatliches FUKS - Treffen ab und zu an anderen Orten stattfinden zu lassen. Nächstes Mal treffen wir uns eventuell in den Wagenhallen.



Es wurde für das in Planung befindliche FUKS Projekt ONS II ein Förderantrag beim Innovationsfonds Kunst beim Kulturamt der Stadt Stuttgart eingereicht:

Was geschähe, wenn dem Antrag für das intensiv vorgeplante Projekt, bei dem eine Vielzahl von internen und externen Künstlern eingeplant sind, nicht stattgegeben würde, wurde mit offenem Ausgang diskutiert.


Aus dem Antrag zitiert:


"Finanziell Unterstützung wurde beantragt für:

FUKS – ONE NIGHT STAND (ONS) – Triptychon


Aktionsprojekt in Außenbezirken der Stadt Stuttgart mit FUKS und Gästen Beispiel:

Leharstraße 5, Stuttgart-Botnang

Gablenberger Hauptstraße 33, Stuttgart-Gablenberg Bottroper Straße 35, Stuttgart-Hallschlag

Konzept: Christa Munkert, Doris Graf, Hannelore Kober

Projektleitung: Christa Munkert, Doris Graf, Hannelore Kober

ONS – Triptychon ist ein Aktionsprojekt, das Kunst im öffentlichen Raum durch Zwischennutzung und Bespielung hauptsächlich in leerstehenden Räumen bzw. Gebäuden außerhalb des Stadtzentrums Stuttgarts anstrebt. Geplant sind Ausstellungsaktivitäten performativer, prozessualer und installativer Natur. Die künstlerische Thematik der Projektrealisierung bezieht sich jeweils auf den individuellen Ort der Bespielung, sowie auf die umliegenden sozialen Gegebenheiten. Die Bewohner sollen in den Prozess der Kunstaktionen aktiv mit eingebunden werden. Im Sinne einer Dreigliederung, die den zeit- lichen Umstand – Vorher und Nachher – berücksichtigt, soll das Dazwischenliegende als Frei- und Zeitraum für neue Gedanken und Inhalte stehen, bzw. genutzt werden. Nur in der Phase der kommerziellen Ruhe kann eine Neubelebung, Neuorientierung stattfinden.

One Night Stand ist im Prinzip als Aktion für einen Tag bzw. Abend gedacht.

In der Leharstraße 5, Stuttgart-Botnang werden wir die Räumlichkeiten in einem Zeitraum von 6 Tagen mit 18 Künstlern und Gästen bespielen.

In der Gablenberger Hauptstraße 33, Stuttgart, gibt es Aktionen innerhalb eines Zeitraums von 3 Tagen, mit 6 Künstlern.
Im Hallschlag, Bottroper Straße 35, planen wir einen One Night Stand an nur einem Abend mit insgesamt 5 Künstlern."















FUKS-Treffen im WKV  - Protokoll            vom 1. Mittwoch im Monat September
ausnahmsweise nicht im Glastrakt des WKV, sondern
Treffen im Café Künstlerbund, WKV hatte geschlossen. Protokoll – 2.9.2015, 18:00 – 19:30 Uhr



Anwesend:

Christa Munkert, Doris Graf, Karla Fischer, Detlef Fischer, Ursula Chaoul, Victoria Turnbull, Hannelore Kober (Protokoll)



1. Vorstellung einer neuen FUKSlerin



Ursula Chaoul, neu bei FUKS und heute zum 2. Mal dabei, stellt ihre Arbeit auf dem Laptop vor. Ihre kleinen Skulpturen, z.B. „Hunger“ – eine Keramikschale mit Löffel, oder „Erfahrung“ – eine Wachsbox, die aus unzähligen Schichten von Transparentpapier aufgebaut ist und mit einer glänzenden Folie überzogen ist, konnten wir bei der Präsentation, wegen des gleißenden Lichts, nicht richtig erfassen. Deshalb haben wir beschlossen, Ursulas Arbeiten noch einmal über den Beamer zu zeigen, wenn wir uns beim nächsten Treffen wieder in den Räumen des WKV befinden.

2. Vorstellung der anwesenden FUKSler

Wir haben uns alle vorgestellt, der Reihe nach. Hauptsächlicher Inhalt unserer Vorstellung: wo haben wir was studiert, und/oder welche zwingenden und wichtigen Ereignisse waren in unserem Leben entscheidend, die uns letztendlich in Richtung KUNST geführt haben.

3. Interimsnutzung

Karla und Detlef Fischer haben einen möglichen Ort für eine ONS – Aktion in Heslach (ehemaliges Schlecker-Geschäft) aufgetan, an dem wir dran bleiben wollen.

Unser nächstes geplantes Ziel für FUKS-ONS liegt in Botnang/ Leharstr. Doris steht in ständigem Kontakt mit Frau Harm und wir werden das Objekt in naher Zukunft besichtigen können.

In der Gablenberger Hauptstraße gibt es ein Büro, das sich um Leerstände kümmert. Wir wollen Kontakt mit diesem Büro aufnehmen.

3. Doris Graf gibt folgende Info weiter:

Die Künstlerin Gabriela Oberkofler vergibt 2x im Jahr ein 1 - wöchiges Aufenthaltsstipendium an Künstler in Jenesien /Südtirol im Landgasthof zum Hirschen. Wer sich bewerben möchte: info@gabrielaoberkofler.de






FUKS-Treffen im WKV  - Protokoll            vom 1. Mittwoch im Monat Juli,
Mi., 1. Juli 2015, 18-19h



Anwesend:

Doris Graf, Barbara Armbruster, Claudia Strohm, Hannelore Kober, Karla und Detlef Fischer, Karima Klasen, Barbara Karsch-Chaieb, Christine Schönherr, Christa Munkert (Protokoll)



1. Thema Raumaneignung

Doris: neuer Leerstand für einen nächsten ONENIGHTSTAND (for one or more nights) Lautenschlagerstraße, ehem. Tony& Guy, kein Strom, Besichtigung vor Ort mit Herrn Rath am Freitag, 3. Juli 2015, 14°°h. Interesse bekunden: Hanni, Christa, Doris, Claudia, Christine, evtl. Barbara A.

Kontakt mit P. Wendel aufnehmen wegen Strom.

Planung im August



Wer nimmt Kontakt mit Christian Dosch auf? Interesse Hannelore



2. Das Projekt Hasenbergsteigevon Dorios Graf/ Hannelore Kober läuft,

die einzelnen Projekte werden erläutert.
Am Di., 7.7.15: Malen mit Farbe
Am 19. Juli ab 12°°h wird das Sommerfest veranstaltet: COOK & PAINT
Mitwirkende sind FUKS, Birgit Neußer aka Die Landfrau, Hannelore Kober

3. Doris stellt eine Anfrage beim Gewerbe,- und Handelsverein e.V. Gablenberg, ob ein Atelier oder Raum frei wäre. 


4. Karla und Detlef haben in Feuerbach einen Besichtigungstermin wegen eines leerstehenden Raums.

5. Claudia Strohm will im Oktober einen Bericht ihres Afrika Projektes geben

Ende 19°°h anschließend Vortrag im WKV von Sylvi Kretschmar, Begründerin „Megaphonchor“ Hamburg, http://tolha.de/megaphonchor/


FUKS Protokoll  1. Mittwoch im Mai, 6. Mai 2015 von 18-20h auf dem schönen abendsonnigen Vorplatz vom WKV - weil drinnen die Trickfilmfestival Gamezone tobte. Nett.


Anwesend:

Als Gäste und Vortragende:

1.Denis Bieler, der für Flüchtlinge zuständig ist und vielleicht mit diesen und FUKS ein Kunstprojekt in S-West umsetzt (Doris Graf/Hanni Kober)

2.„Die Landfrau“ aka Birgit Neußer, die sich ebenfalls Kooperationen mit Künstlern vorstellen kann und diese umsetzen will www.dielandfrau.com

3. Victoria „Viyki“ Turnbull, Kollegin aus London und nun für ein Jahr (mindestens) in Stuttgart tätig www.victoriaturnbull.com

des weiteren: Doris Graf, Hanni Kober, Barbara Armbruster, Rik Beck, Karla und Detlev Fischer, Claudia Strohm, Kerstin Schaefer (Protokoll)





Inhalte:

1. Denis Bieler erzählt von seiner Arbeit als Sozialpädagoge, der aktuell mit der Betreuung von 116 Flüchtlingen betreut ist, die im Augenblick und auf Abruf im Schwesternwohnheim des Olgäle leben dürfen, bis zum geplanten Abriss, der hoffentlich noch auf sich warten lässt. Am Ort des Schwesternwohnheims planen die Bebauer ein Rasengrundstück.

Er berichtet über die Lebensumstände der Flüchtling und die Wartezeiten und das Asylverfahren sowie die BW-spezifischen Umstände. Dabei kommt zur Sprache, dass die Flüchtlinge, wenn sie Glück haben Deutschkurse belegen können, die aber meist vom Zeitrahmen her nicht umfangreich sind.

Da Englisch meist nicht unterrichtet wird, aber eine wichtige Voraussetzung für die Schulkinder wäre, bietet Viyki Turnbull an, als Muttersprachlerin Englisch zu unterrichten. Sie selbst besucht seit Jahresbeginn einen Deutschkurs an der vhs, an dem auch u.a. viele Flüchtlinge aus unterschiedlichen Nationen teilnehmen.

Birgit Neußer aka „die Landfrau“ schwebt ein gemeinsames Kochprojekt vor, so dass die spezifischen Kenntnisse und Essgewohnheiten der Beteiligten aus allen möglichen Ländern sich innerhalb eines Koch-&Kunstprojektes mit uns vor Ort sinnvoll zusammenfinden könnten und wir uns innerhalb von gemeinsamem sinnvollen und gemeinschaftsstiftendem Handeln näher kennenlernen können. Anmerkung von Denis Bieler war, dass im Wohnheim kein geeigneter Gemeinschaftskochraum vorhanden ist, ein Raum wird also gesucht.

Doris Graf, die beide Gäste eingeladen hat, plant gemeinsam mit Hannelore Hanni Kober ein urbanes Wand-Malprojekt vor Ort am Flüchtlingswohnheim mit Vorgesprächen und Gelegenheit zu Kennenlernen und Austausch.


2. Die Landfrau,
kulinarische Aktive & erfolgreiche Foodbloggerin aus Stuttgart, Birgit Neußer, stellt Ihren Ansatz vor, Kochen und Kulinarisches auf hohem Niveau mit weiteren (auch) künstlerischen Inhalten zu verbinden – Bildung, Kultur, Kunst, Kommunikation, Sinnesschärfung, Genuss.

Wir sprechen über mögliche Kooperationen mit FUKS. Vom aktiven Ansatz her gibt es viele Überschneidungen, auch Birgit Neußer kommt aus einem ganzheitlich orientierten und interessierten Kontext, viel Themen interessieren uns gemeinsam.

Für mögliche Kooperationen werden geeignete Küchen/Orte/Räume gesucht.

Alle FUKS sind eingeladen, Kooperationsmöglichkeiten mitzuentwickeln.

Angedacht wird, dass Birgit Neußer bei der integrativen und für alle offenen Kochkunstmatinée „inklusives und exklusives Gemüse“ innerhalb des open space im K-LABOR von Kerstin Schaefer/FUKS, die am Samstag, dem 23. Mai 2015 von 11-17h in der vhs Kunstgalerie am Rotebühlplatz stattfindet, federführend mitkochen kann.


3. Viyki Turnbull stellt das trinationale (D/GB/F) und u.a. durch EU-Mittel geföderte Projekt „Platz de play“

http://www.ganderprojects.com/platz-de-play/

vor, das sie im Sommer 2014 im öffentlichen Raum in Stuttgart gemeinsam mit Mitkünstlern und Schulkindern und Lehrern aus England auf dem Pragsattel realisierte. Durch dieses Projekt lernte sie Stuttgart und einige ausländische Künstler, die in Stuttgart leben und künstlerisch arbeiten, z.B. Kaspar Wimberley/Susanne Kudielka kennen und beschloss deshalb für (mindestens) ein Jahr hier tätig zu sein. Sie ist seit Januar 2105 hier und wird im Sommer über ihre aktuellen Projekte nochmals eingehend bei FUKS berichten können.


GANDER is a collaboration between Victoria Turnbull and creative producer Natasha Freedman who share an interest in the gestures, rhythms, patterns and interactions of the human body in space. Their cross-disciplinary practice uses drawing and movement to explore ideas around how we look, and how we understand what we see. They lead creative projects and workshops that invite a multi-sensory engagement with the world, probing mulitple points of view and encouraging creative experimentation and critical thinking with students, young people and adults. Gander works with Dr Angela Brew, International Drawing and Cognition Research Network, Central Saint Martins, Royal College of Art, National Gallery, National Film and Television School, Central Film School and the Norwegian Film School.” Zitat aus: http://www.victoriaturnbull.com/2014/11/gander/












Protokoll FUKS Treffen am Mittwoch, dem 1. April 2015, um 18h im WKV Stuttgart:
...es war ein spannendes Gespräch von Hans D. Christ mit allesn anwesenden FUKS - nächstes Mal selbst mit dabei sein!



Protokoll FUKS Treffen am Mittwoch, dem 4. März 2015, um 18h im WKV Stuttgart


Anwesend:

Doris Graf, Christa Munkert, Hannelore Kober, Karla Fischer, Detlev Fischer, Lucie Neumann, Nana Heim-Kwon, Kerstin Schaefer (Protokoll)


Top: Vortrag Christian Dosch, Vorstellung der Initiative Occupy Villa Berg

„Wir sind als Initiative mit dem Ziel angetreten, keine eigenen Präferenzen vorzugeben. Unser Ziel war es, Ideen und Vorschläge zu sammeln und diese wertungsfrei zu veröffentlichen.“ Zitat aus der Publikation „Geschichte trifft Zukunft - Occupy Villa Berg; Ideen, Wünsche und Bilder“ Stuttgart, 2013


Christian Dosch - u.a. einer der Sachkundigen Bürger Stuttgarts und in seiner beruflichen Funktion Leiter der Film Commission der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart - kommt heute als bürgerschaftlich engagierter Mensch zu FUKS, der „seine“ Stadt und ihre historischen und kulturell bedeutsamen Orte schätzt und aktiv erleben will, der gemeinsam  mit 17 ähnlich Gesinnten seit 2013 die Bürgerinitiative „Occupy Villa Berg“ entwickelt und unterstützt und vor Ort rund um die Villa in Stuttgart Ost mit Anwohnern und Interessierten den Dialog sucht und zum gemeinsamen Visionieren einlädt sowie Fakten und Stimmen zur Villa und ihrer Geschichte sammelt und publiziert – viral im Netz und analog, um die kulturelle und historische Bedeutsamkeit der Gebäude und des Parkgeländes zu betonen und um einer seelenlosen, profitgesteuerten oder x-beliebigen Investorennutzung entgenzuwirken.

Das Gelände und die Anlage sind vielen Bürgern als kultureller Ort vertraut.

Themen, Mittel und Ziele: Öffentlichekeitswirksames Arbeiten, Menschen zum Thema sinnvolle potentielle Nutzung in den Dialog bringen, einer Beliebigkeit der Nutzungs-Diskussion vorbeugen, Ins-Spiel-bringen eines Reflexionsprozesses rund um eine angemessene  Nutzung und Belebung des Stadtteils und Geländes, der denkmalgeschützten Villa selbst sowie ihrer Bauten und des Gartens.


„In welcher Stadt wollen wir leben?“ Christian Dosch betreibt u.a. das Blog https://occupyvillaberg.wordpress.com/

auf dem die politischen Kernfragen von OCCUPY VILLA BERG publiziert sind sowie über die kulturelle Geschichte/Fakten des Ortes, die aktuellen Aktivitäten und Mitmach-Initiativen sowie Beispielinitiativen/Erfolgsmodelle ähnlicher Projekte und Kulturzentren aus anderen Städten informiert wird u.v.m., sowie das PDF der gesamten Publikation herunterladbar ist.



„Wir wollen mitmachen bei Stadtentwicklung und glauben, wir sollten das nicht anderen überlassen…“



Im Anschluss an Christian Doschs spannenden, wort- und bildreichen Vortrag fand eine Diskussion mit den Anwesenden FUKS statt.


Rund um den Park der Villa Berg leben Menschen aus rund 100 Nationen, und das im Umkreis von max. 200 Metern. Es gibt viele Möglichkeiten, mitzumachen, gemeinsam zu handeln und Stadt konstruktiv und kulturell reich erlebbar und nutzbar zu machen, miteinander zu teilen und in Aktionen vereint zu sein, die Nachbarschaft ausmachen, seis bei Konzerten, Kinderspiel oder beim Urban Gardening oder in einem neuen Kulturzentrum mit Kindergelände, Kreativbüros, Residencies, Musikstudios, Proberäumen, Start Ups und Ateliers mit Café und Fussballwiese, Hundespielplatz und Seniorenchor im Park…



Öffentliche Räume mit sinnvoller bürgerschaftlicher und kultureller Nutzung braucht Stuttgart dringend – wir sehen einer kreativen und sozialverträglichen Nutzung der Villa Berg in einem lebendigen Stadtteil hoffnungsvoll entgegen.


Die Anwesenden können sich eine kreative Nutzung auch insbesondere der rückwärtigen SWR-Trakte sehr gut vorstellen und halten den Erhalt der Gebäude mit ihren 12.000 Quadratmetern für äußerst sinnvoll.

Hinweis:

Ab dem 10.März kann unter


u.a. darüber abgestimmt werden.



Abschließend hier noch Zitate aus dem Blog:


 „Öffentliche Diskussion

Um welche Fragestellungen kreist die öffentliche Diskussion?

    • Was sind die Villa Berg und ihr Park der Stadt wert? Sollen öffentliche Mittel dafür eingesetzt werden?
    • Sollen die Villa Berg und ihr Park von einem privaten Investor oder von der Stadt selbst entwickelt werden?
    • Sollen die ehemaligen SWR-Studios als Bausubstanz erhalten bleiben und umgenutzt, soll der Park an dieser Stelle erweitert und ggf. wieder in seinen historischen Zustand versetzt werden oder sollen hier Wohnungen entstehen?
    • Wie kann eine zukünftige Nutzung von Villa Berg und Park aussehen? Kommerziell oder gemeinnützig? Zuschussfreier Betrieb oder mit öffentlichen Zuschüssen?
    • Welche Nutzungen sind im Rahmen des Denkmalschutzes möglich? Wie kann der Denkmalschutz neue Nutzungen ermöglichen?
Um welche Kosten geht es, wenn die Stadt sich entscheidet Villa Berg und Park selbst zu entwickeln?

      • Kosten für den Kauf der Villa Berg und der SWR-Studios
      • Kosten für die Sicherung und Sanierung der Villa Berg
      • Kosten für den Abriss, die Hangsicherung und Wiederherstellung einer Parkfläche im Bereich der ehemaligen SWR-Fernsehstudios oder Kosten für eine Umnutzung der Gebäude
      • Kosten für eine Neugestaltung des Parks
      • Laufende Kosten für Betrieb und Unterhalt von Villa und Park
Die Schätzungen in Medienberichten gehen von Gesamtkosten zwischen 11 und 23 Millionen Euro aus. Die jährlichen Betriebskosten sind dabei erst mit einem Nutzungskonzept sinnvoll schätzbar.“




Abstimmen im Bürgerhaushalt (ab 10. März)



 





















Empfehlungen

Wir haben aus den Ergebnissen der Beteiligung ein Leitbild entwickelt und unsere Erfahrungen zum Anlass genommen, Hinweise für den zukünftigen Beteiligungsprozess zu formulieren.  Wir haben Schwerpunkte gesetzt und Betonungen herausgearbeitet. Hier haben wir unsere subjektive Perspektive eingebracht und ein Stück weit den Anspruch verlassen, alles vollständig und objektiv wiederzugeben.

 

Nächste Veranstaltungen:




Detlev Fischer wies im Anschluss noch eindringlich auf den aktuellen Stand der Bemühungen Stuttgarts um die potentielle Nominierung zur Kulturhaupftstadt hin.

Es lohnt sich sicher, wenn FUKS sich weiterhin und verstärkt künstlerisch und politisch  aktiv einbringt.

Kerstin Schaefer lud anschließend ein zur anstehenden FUKS-Partizipation im von ihr für FUKS initiierten K-LABOR in der vhs Kunstgalerie am Rotebühlzentrum, EÖ Donnerstag, 23. April 2015, detaillierte Hinweise folgen immer aktuell.




Protokoll FUKS Treffen am Mittwoch, dem 4. Februar 2015, um 18h im WKV Stuttgart


Anwesend: Maike Harm, Doris Graf, Rik Beck, Nana Heim-Kwon, Viyki Turnbull, Christa Munkert, Claudia Strohm, Hanni Kober, Christine Schönherr, Florina Leinß, Lucie Neumann, Susanna Messerschmidt, Maria Rodrigues, Martin Holch, Kerstin Schaefer (Protokoll)



1.    Zum heutigen FUKS Treffen hat Doris Graf die neue Beauftragte für Zwischennutzungsmanagement der Stadt Stuttgart, Abteilung Wirtschaftsförderung, Frau Maike Harm, eingeladen, um einerseits die Visionen, Pläne und Aktivitäten von FUKS inklusive stetiger Raumbedarfe vorzustellen und andererseits Frau Harm Gelegenheit zu geben FUKS über ihre Vision der Ausgestaltung der Stelle und möglicher Kooperationen zu informieren.

Kontakt Maike Harm:
Telefon
+49 711 216-60700
Fax
+49 711 216-60712
E-Mail






Frau Harm stellte klar, dass der Schwerpunkt ihres Tätigkeitsprofils in der Förderung der KreativWIRTSCHAFT und nicht etwa in Zwischennutzung von Räumen durch Einzelkünstler oder der Ateliervermittlung liegt, wie das ja schon in Zusammenarbeit mit Architektin Regine Zinz, die die 50% Stelle vor ihr bekleidete, deutlich wurde. FUKS wies darauf hin, dass wir VOR Schaffung der Stelle immer wieder im Rahmen von Kultur im Dialog Stuttgart um die  Schaffung einer ebensolchen Stelle für die BILDENDE KUNST und FREIE SZENE in Stuttgart gebeten hatten, um eben nicht nur kommerziell orientierte kreative Wirtschaftszweige mit Interimsnutzungen zu unterstützen sondern auch die örtliche Kunstszene zu stabilisieren.

Es ist Frau Harm bekannt, dass der Dialog der Stadt Stuttgart in Richtung Akteure der Freien Kunstszene insgesamt noch extrem ausbaufähig ist – Kulturamtsleiterin Frau Dr. Schneider–Bönninger geht mit sehr gutem Beispiel voran!

Als Kommunikationswissenschaftlerin die aus der Kreativbranche kommt, dürfen wir auf Maike Harms Vermittlungsgeschick zwischen Raumgebern und Raumnutzung aller Couleur hoffen und haben unsererseits unser eindeutiges Kooperationsinteresse, auch was Interimsnutzungen zu Ausstellungszwecken angeht, deutlich gemacht.

Interessante Formen des wechselseitigen kunstaffinen und insgesamt konstruktiven Dialogs, auch mit Projektentwicklern, Immobilienbesitzen und Raumgebern/Möglichmachern allgemein sollen gefunden werden; siehe: Immobilienfrühstück.

Wir erinnern an dieser Stelle an die FUKS-Visionen: Schlossgespräche Künstler & Mäzene, etc.

Gegenseitiges Kennenlernen und Vertrauen als Basis für die Anbahnung gelungener Zusammenarbeit sind elementar, mehr Gelegenheiten dazu sollen geschaffen werden.



2.    Rik Beck hatte zum heutigen Treffen Herrn Martin Holch eingeladen, tätig im Sachgebiet Stadterneuerung, Stadtsanierung  der Stadt Stuttgart,

Kontakt Martin Holch:

Telefon
 +49 711 216-20315
Fax
+49 711 216-20304
E-Mail



,der sich gemeinsam mit der Hochschule für Technik und der Stadt Stuttgart folgendes Forschungsprojekt vorgenommen hat:



Aus dem Letter of Intent (Quelle: M. Holch):



"What´sUB Stuttgart: Kreative Stadt gestalten - Subkultur erhalten



Die Hochschule für Technik Stuttgart wird gemeinsam mit der Stadt Stuttgart eine

Projektskizze zum Projektaufruf der Nationalen Stadtentwicklungspolitik „Zusammenleben

in der Stadt" einreichen. Es werden neue Ideen gesucht, die sich mit aktuellen und

zukünftigen Herausforderungen unserer Städte befassen.

Im Projekt „What´sUB Stuttgart: Kreative Stadt gestalten - Subkultur erhalten“ soll der

Frage nachgegangen werden, wie Räume der Subkultur trotz Stadterneuerung erhalten

bleiben können und wie sich städtebauliche Aufwertungen mit subkulturellen

Anforderungen verbinden lassen. In Stuttgart, einer Stadt mit großem Wachstumsdruck,

besteht die Gefahr, dass die Stadterneuerung subkulturelle Nischen beseitigt, zuletzt

beispielsweise das Rockers33 und die Röhre. So fehlen zunehmend subkulturelle und

alternative Begegnungsräume."






Zitat: „Subkultur und informelle Räume sind wichtig für die Lebensqualität“.


Kulturelle Biotope und kreativ nutzbare Aktions- und Projektflächen, Arbeitsräume und Schnittstellen großflächig in Stuttgart zu schaffen und zu erhalten – hier gibt es zwischen FUKS und dem Ansinnen/der Forschungsfrage von „What´sUB“ deutliche Überschneidungen. Eine Mitarbeit als Projektpartner kann sich FUKS –die Anwesenden- gut vorstellen. Einzelheiten und Konditionen werden zum gegebenen Zeitpunkt miteinander besprochen.

Budgetfragen wurden noch nicht verhandelt.


3.    Neu in unserer FUKS Runde – Die Künstlerin Nana Heim-Kwon (Stuttgart/Tokyo/Korea) stellt ihre Arbeiten vor.



aus London neu in unserem Kreis: Künstlerin Victoria „Viyki“  Turnbull, www.victoriaturnbull.com , die sich zum Jahresbeginn 2015 entschlossen hat, mindestens ein Jahr in Stuttgart zu leben und künstlerisch zu arbeiten. Das lässt hoffen.

Herzlich Willkommen!




Protokoll, FUKS Treffen am 7. Januar 2015
– wie immer am 1. Mittwoch des Monats- um 18 Uhr im Glastrakt des WKV Stuttgart



Anwesend:

Doris Graf, Nana Hülsewig, Ulrike Beck, Barbara Armbruster, Hannelore Kober, Christine Schönherr, Laura Bernhardt, Barbara Karsch-Chaïeb (Protokoll)





-Ulrike Beck: Herr Horch vom Stadtplanungsamt hat sie angerufen, um ihr zu sagen, dass die Zusagen für Stuttgart als Stadt für „What´sUB“ noch nicht vorliegt. Er hat aber noch keine Absage erhalten. (Weitere Infos zu diesem Thema, siehe Protokolle von den letzten beiden FUKS Treffen). Frage: ist jemand bereit, sich mit dem Projekt zu beschäftigen und sich zu vertiefen, um es evtl. in einer Sitzung (Stadtplanung) vorzustellen? Ulrike schreibt Hr. Horch an, dass er sie rechtzeitig informiert, so dass sich jemand von FUKS noch rechtzeitig auf eine Präsentation oder ein Gespräch vorbereiten kann.



-Wir sprechen über das Format „One night stand“, einen Tag/ Abend/ Nacht an einem Ort ausstellen, Ort wechselt, Personen können spontan mitmachen, Flexibilität und nicht viel Aufwand. Barbara Karsch-Chaïeb schlägt einen leeren Laden in Stuttgart-West, gegenüber dem ehemaligen Olga-Hospital (Blumenladen) vor. Sie versucht heraus zu finden, wer der Besitzer ist und ob es möglich ist, dort auszustellen, bevor der Raum wieder vermietet ist. Evtl. in der „Langen Nacht der Museen 2015“, ohne Anmeldung bei LIFT, als Unterwanderung der Event-Veranstaltung Lange Nacht...?



„One night stand“ könnte als „Format“ funktionieren, beim Kulturamt könnte ein Antrag auf Unterstützung (Pauschalbertrag) gestellt werden. Es ist wichtig, dass es nicht umsonst gemacht wird. Über Getränkeverkauf kann ebenso Geld verdient werden. Hannelore erzählt von dem von ihr koordinierten FUKS Projekt; über den Getränkeverkauf sind zumindest die Ausgaben (keine Honorare) gedeckt worden. Raum wunde gesponsort.



Anzahl für das ganze Jahr festlegen. Wieviele FUKS Projekte 2015?



Eine Projektförderung über den Innofonds des Kulturamts der Stadt Stuttgart ist einmal im Jahrzum 15. Oktober (Stichtag) möglich. Doris informiert.

Welche weiteren Sponsoren werden für unsere Vorhaben von uns angefragt?

Kooperationspartner werden gesucht.



-Welches Projekt geht FUKS als nächstes an? Gibt es Pläne, Interessen?



K-Labor von Kerstin Schaefer mit FUKS und der Bevölkerung in der vhs Kunstgalerie im Rotebühlzentrum vom Do., 23. April – So., 26. Juli 2015 – 4 Monate Kunst mit Profis, Laien, Akteuren der Freien Szene, Passanten, Interessierten, Kindern, die kuratieren, geistig besonderen Menschen die mit uns gemeinsam kochen und essen, Bürgern die Kunstwerke mitbringen und mitnehmen, FUKS ist immer dabei! Kurator: Kurt Grunow. 
Endlich eine Plattform für FUKS im Herzen der Stadt. Sponsoren werden noch gesucht.



-FLEINER-Gebäude (in der Schwab/ Rosenbergstr., S-West)? Gibt es dort evtl. Raum für Ausstellungen? Wie vorgehen? Ist eine Firma, die Insolvenz angemeldet hat, bereit, sich auf Künstler einzulassen? Gibt es überhaupt Räume, die bespielt werden können? Es macht nur Sinn, wenn ein Konzept für eine Ausstellung, ein Projekt vorliegt. Wer macht es? Eine Person sollte das in die Hand nehmen...

Es gibt ein Portfolio von FUKS geben, das kurzerhand versendet werden kann, wenn sich spontan Ausstellungsmöglichkeiten ergeben. Update/Erweiterung um hinzugekommene Künstler.

Plenty-Empty als Partner?



-Atelierplätze: Wer von uns sucht derzeit akut einen Atelierplatz – es sind einige.

Hat sich jemand auf die Warteliste der Stadt Stuttgart setzen lassen? Wie geht die Stadt mit unserem Wunsch nach künstlerveralteten (Friebe/Zug als Künstlerhausmeister etc.)  Atelierhäusern in den Randbezirken um? Wie kann  dieser langgehegte Wunsch umgesetzt werden? Weitere Allianzen?



Intern: Meldung geeigneter Räume, leer stehender Gebäude (check: http://www.leerstandsmelder.de/stuttgart) ? Ulrike schlägt vor, die Bezirksratsvorsitzende von Stuttgart-Ost (als Standort interessant) für ein FUKS-Treffen einzuladen.



-Frau Harm von der Wirtschaftsförderung soll für ein FUKS Treffen eingeladen werden.








Protokoll FUKS-Treffen am Mittwoch, dem  5. November 2014,  –wie immer am 1. Mittwoch des Monats- um 18 Uhr im Glastrakt des WKV Stuttgart

Protokoll FUKS-Treffen: Barbara Armbruster

Anwesend waren:
Christa Munkert, Lucie Neumann, Karla und Detlev Fischer, Susanna Messerschmidt, Barbara Armbruster

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Christa Munkert informierte über das Symposium „Was bleibt?“ –zum Thema Künstlernachlässe- des Künstlerbundes BW am 25.10.2014 im ZKM Karlsruhe http://www.kuenstlerbund-bawue.de/programm-2014.html
wo einzelne Referenten -u.a. Prof. Dr. Wolfgang Ullrich und Dr. Uwe Degreif-  über die Möglichkeiten, mit Nachlässen/dem eigenen Material im Hinblick auf die Nachwelt sortierend und sinnvoll umzugehen, angedacht und diskutiert wurden. 
Auch die juristischen und steuerlichen Fragen blieben nicht unerwähnt, des weiteren wurde die Möglichkeit, Stiftungen zu gründen diskutiert und anhand von Beispielen aus der Praxis (Ruoff-Stiftung). Das Symposium fand im Lichthof der HfG im ZKM statt und war sehr gut besucht.

Christa empfahl auch sehr die beiden zeitgleich zu sehenden Ausstellungen von Jean-Jaques Lebel „Die höchste Kunst ist der Aufstand“ und von  Jonas Mekas „365 Day Project“, im ZKM Medienmuseum, die sie am selben Tag besucht hat.
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Lucie Neumann, Strategie-Coach, erstmals beim FUKS-Treffen stellt sich vor; sie kommt aus der Soziologie, schreibt, initiiert synergetische Pilotprojekte und plant zur Zeit zum Thema Kreativität & Gesundheit und wünscht sich die Einbindung von Kreativen& Künstlern in Kooperationen im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2015 - ZUKUNFTSSTADT http://www.digital-ist.de/wissenschaftsjahr-2015.html“ in Stuttgart.

Ihr Ziel: Sie wünscht sich die Veröffentlichung Ihrer Ausschreibung, sobald sie steht, auf unserem FUKSblog.  Lucie Neumann hat am 24.11. mit der Leitung des Kulturamtes der Stadt einen Termin, um über dieses Pilotprojekt zu sprechen.

Im Nachgang hat sie ihre Vorstellungen telefonisch mit Kerstin (Schaefer) besprochen, die ihr die Aktionsformen von FUKS-Projekten, ausgehend von mehreren künstlerischen Einzelpositionen der FUKS, sowie das durchgängig offene Konzept von FUKS erläutert hat. Falls die Interessen sich künstlerisch-inhaltlich überschneiden kann der Aufruf gerne über unseren FUKSblog mit laufen.
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Protokoll FUKS-Treffen am Mittwoch, dem 1.Oktober 2014  –wie immer am 1. Mittwoch des Monats- um 18 Uhr im Glastrakt des WKV Stuttgart



Anwesend: Reinhard Möhrle, Bezirksvorsteher S-West, als geladener Gast

Rik Beck, Martin Baumann, Barbara Armbruster, Florina Leinß, Claudia Strohm, Christa Munkert, Karla Fischer, Detlev Fischer, Doris Graf, Kerstin Schaefer (Protokoll)


Reinhard Möhrle stellt seine Arbeit vor und berichtet davon, was ihm in S-West am Herzen liegt.


Betr.: Räume: Das leerstehende Fleiner-Lager wird angesprochen. Kann es temporär kreativ genutzt werden? Wo sind längerfristige Kreativnutzungen möglich?


FUKS stellt die Visionen für kulturell inspirierte Stadtbezirke mit Interaktionsräumen, Arbeits- und Wirkräumen und Begegnungsmöglichkeiten mit den Menschen vor Ort vor.


FUKS besteht aus vielen Künstlern, die oft zentral wohnen aber nur dezentral bzw. insgesamt kaum Arbeitsräume finden/mieten und oft performativ und auf lange Sicht im Bezirk auch mit den Gegebenheiten, Räumen und Bürgern arbeiten möchten.


Anliegen: Flüchtlinge im Westen: Können FUKS sinnvoll dazu beitragen, dass man in den kreativen Dialog kommt – sind Räume vorhanden, sich in der Tat zu begegnen?


Frage an Herrn Möhrle: Sind Räume bekannt, in denen man mit den neu untergebrachten Flüchtlingen gemeinsam kochen, handwerklich arbeiten, in den Dialog kommen könnte?


Antwort: Es gibt einen Raum, in dem z.Zt. Flüchtlinge untergebracht sind (Forststr./Rosenbergstr.), der durch Stuttgart von Privat angemietet ist, in dem eine Art Supermarkt/ehem. Verkaufsraum evtl. nutzbar zu machen wäre für gemeinsame Kunstprojekte. Die Räume sind hoch genug und zentral gelegen, das Stadtviertel würde dadurch gewinnen können und wäre zum Dialog zentral eingeladen.


Herr Möhrle hat sich freundlicherweise bereit erklärt, zu klären, was mit den Räumen möglich ist, bzw. was ggf. im Interesse der Stadt/des Stadtbezirks dort gefördert werden kann, und will FUKS informieren.


FUKS formuliert daraufhin ein passendes Projekt.


FUKS hat zugesichert, bei Zustandekommen einer kreativen lokalen Kooperation verbindlicher Ansprechpartner und förderfähiges Organ zu sein.

Wir freuen uns über dieses Engagement und planen.






Anfügung: Der aktuelle STUTTGARTER KULTUR- UND MEDIENBERICHT 2014 ist beim Kulturamt Stuttgart abholbar/bestellbar.


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Link zum Ausschuss für Kultur und Medien Stuttgart, via: www.Stuttgart.de



"Der Ausschuss berät und unterstützt den Gemeinderat der Landeshauptstadt durch Anregungen, Empfehlungen und Stellungsnahmen. Er gibt wichtige Impulse für die Entwicklung der Stuttgarter Kulturlandschaft. Die sachkundigen Mitglieder werden vom Gemeinderat aufgrund von Personenvorschlägen des Oberbürgermeisters bestellt. Dabei sollen verschiedene Kultursparten möglichst gleichmäßig repräsentiert werden.

Der Ausschuss tagt in der Regel fünfmal im Jahr. Die Sitzungen sind öffentlich." 
Quelle: Ausschuss für Kultur und Medien Stuttgart




Protokoll FUKS-Treffen vom Mittwoch, dem 3. September 2014, im Glastrakt WKV 18-20h

Anwesend: Claudia Strohm, Susanna Messerschmidt, Barbara Karsch-Chaieb, Ina Karsch, Karla Fischer, Detlev Fischer, Ulrich Stürmer, Doris Graf, Kerstin Schaefer (Protokoll)

1.Es werden neue – vertrauliche Ideen- für Kunstaktionen besprochen, Stichworte
A.„Flüchtlingsgemeinschaftsarbeit“ – Barbara Karsch-Chaieb kümmert sich um  die Raumfrage,
B.„Raum gewinnen“ bzw. „Tatami-Idee“, ggf. in Abwandlung Kostüm, zentral, wird von allen weitergedacht
C. „Abwanderungsszenario/Entgegenkommen“ – eine Prozession Richtung Konversionsflächen in Mannheim (Kerstin Schaefer arbeitet an dieser Performanceidee)
Bei Fragen: Mailt uns direkt an!

2. Die private Projektidee „We are group“ – ein Kartenhausbauprojekt in Planung, das für Stuttgarter Bürger von Kreativen entwickelt wird, wird durch Ulrich Stürmer (Mitentwickler) vorgestellt. 

3. Susanna Messerschmidt berichtet von der Erschließung des ZKMs in Karlsruhe durch Künstler gemeinsam mit Peter Weibel etc. vor 25 Jahren, damals hat die Stadt Karlsruhe die ansässigen und sich dort ateliermäßig ansiedelnden Künstler, die das ZKM als KUNST-und PRODUKTIONSORT definierten und ausweiten wollten –sie haben dort einfach zu arbeiten begonnen (Gelände)-  großzügig behandelt, toleriert, schließlich den Ausbau des ZKM unterstützt.
Das hat Maßstäbe gesetzt und wirkt bis heute nach, auch auf die Szene vor Ort (Akademien, Galerien und generell für Karlsruhe).
Eine ähnliche Haltung wünschen wir uns in Stuttgart.

Dazu  Zitat aus dem Protokoll zur Veranstaltung des Kunstbüros der Kunststiftung Baden-Württemberg vom 3.6.2014 Im Rahmen von JUST – Episoden in der Calwer-Passage:  anwesend u.a. Claus Temps, Kulturbüro der Stadt Karlsruhe, das Künstler bei Mietverträgen für Veranstaltungen unterstützt und als Trägerverein die Haftung mitübernimmt:
„…Daher wäre eine Möglichkeit die, dass beispielsweise eine Stadt einen Trägerverein gründet, der gemeinnützig ist und über diesen einzelne Künstler/innen oder lose Gruppen zeitlich begrenzte Projekte durchführen könnten.

Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Wülfrath wurde über diese Idee ausführlich diskutiert. Von den Künstlerinnen und Künstlern wurde sie grundsätzlich sehr begrüßt. Jedoch müssten einige Voraussetzungen gegeben sein:
-      der Verein müsste von jemandem professionell geführt werden, d.h. eine Person ohne Eigeninteresse, die entsprechend finanziell entlohnt wird und die ganz im Sinne der Künstler/innen handelt
-      es müsste ein Regelwerk gefunden werden, wie entschieden wird, welche Projekte überhaupt von diesem Trägerverein „übernommen“ werden“






Protokoll FUKS-Treffen vom Mittwoch, dem 6. August 2014, im Glastrakt WKV 18-20 h





Anwesend: Doris Graf, Sevil Özlük, Sevilay Özlük, Ramona Wegenast, Regina Fasshauer, Stefanie Brum, TorstenPühn, Claudia Strohm, Julia Döbele, Florian Risel, Laura Bernhardt, Hannelore Kober, Elin Doka, Andreas Bär, Kerstin Schaefer (Protokoll)


Programm: Zu Gast sind Sevil Özlük sowie Ramona Wegenast und Regina Fasshauer vom Kunstbüro BW


1.   Frau Sevil Özlük, pdt Agentur, GF und künstlerische Leitung IW8, Im Werk 8, Stuttgart in Begleitung von Sevilay Özlük, Senior Projektleiterin im IW8,

erläutert die kulturelle Nutzung und die Visionen des mischgenutzten privaten Kreativhauses IW8 in Stuttgart Feuerbach, dem ehemaligen Behr-Werk, das seit 22. Mai 2014 eröffnet ist.

Sevil Özlük kommt selbst als Agenturinhaberin  von pdt aus den Bereichen Strategie &  Design, und ist von den privaten Investoren (Halil Selvi und Halil Aydin, Bäckerei- und Patisseriebranche, Stuttgart) als Geschäftsführerin des IW8 eingesetzt worden.

Siehe Artikelzitat -aus der Stuttgarter Zeitung online vom April 2014- unten.

Es gibt mehrere Räume für unterschiedliche Nutzungen, darunter Produktions- und  Atelierflächen verschiedensten Zuschnitts für 5,50 Euro kalt/m2, es sollen an die 300 Menschen auf dem Areal tätig sein und gleich nach Bekanntwerden der potentiellen Kreativ- bzw. Ateliernutzung erreichten 750 (!) Raum-Anfragen von Kreativen aus Stuttgart die Geschäftsführung.

Die Räume sind bereits größtenteils belegt, es gibt Grafiker, Filmer, Tontechniker, Musiker, Webdesigner, Künstler auf dem Gelände, auch der Evangelische Kirchentag 2015 hat Räume angemietet, des weiteren  das bhz Behindertenzentrum, das PopCollege etc.

Die im IW8 angesiedelten Künstler sollen in den Genuss der Dienstleistungen der ansässigen PR-Strategen via Plattformen der Öffentlichkeitsarbeit kommen können und können  Ausstellungsflächen zur Verfügung gestellt bekommen, da es in den weiteren Hallen des Areals Möglichkeiten dafür gibt.

Es sieht so aus, als würde hier ein große private Kreativ-Vision für Stuttgart mit viel Engagement und Privatinvestitionen mit Leben gefüllt – die Künstler kommen in Scharen, hier gibt es Raum, Ideen, Offenheit und Wertschätzung- Chapeau!



Ein Trakt mit 3m Deckenhöhe soll für junge Absolventen in Abstimmung mit  der Kunstakademie und dem Kulturamt Stuttgart erschlossen werden, es gibt reichlich Planungen und eine große Offenheit seitens der Initiatoren, die auch ihre Netzwerke in Istanbul der örtlichen Kunstszene (zumindest den Mietern aus dem IW8 aber sicher auch mit Blick auf das gesamte Spektrum in Stuttgart) erschließen wollen, da sie an den Standort Stuttgart als Kreativregion glauben und ihn auch wirkungsvoll kommunizieren wollen. Geplant ist ein sogenannter „German Pavilion“, also ein Cube- Pavillon auf der Istanbul Contemporary http://contemporaryistanbul.com/ im November 2014 unter Beteiligung von Stuttgarter Künstlern. 
All´ das organisiert Frau Sevil Özlük - O-Ton: "Wir wollen gemeinsam Großes bewegen und wissen, dass Kunst ganze Welten verbindet und bewegt." - und Team.
Kontakt kann bei Interesse unter: www.iw8stuttgart.de sowie per Email unter
info@iw8stuttgart.de aufgenommen werden.



2.   Ramona Wegenast und Regina Fasshauer vom Kunstbüro BW


Regina Fasshauer ist als Mutterschaftsvertretung von Anne Sofie Ruckhaberle neue Mitarbeiterin des Kunstbüros der Kunststiftung BW.



Beide Referentinnen stellen die aktuelle „Leitlinie zur Vergütung von Leistungen Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von Ausstellungen“, der aktuellen Publikation vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, BBK, vor. Diese wichtige und hilfreiche Publikation kann beim Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler für 3 Euro bestellet werden. Link:  http://www.bbk-bundesverband.de/index.php?id=885 

Das Thema Ausstellungsvergütung als „Stuttgarter Modell“ ist ein Bestandteil der Visionen von FUKS. De facto kümmert sich bisher im Wesentlichen der BBK Berlin federführend seit Jahren politisch um das Thema und bemüht sich Standards einzurichten.



Das Kunstbüro weist auf die Broschüre „ProKunsT 5“ des BBK –inklusive Musterverträgen, Checklisten etc.- hin, in dem das Thema ausführlich behandelt wird.



Das Thema Rechtsformen und Versicherungen in Bezug auf Aktionen, die am runden Tisch von FUKS entstehen können, wird erörtert. 

Hinweis auf die am 23.Oktober 2014 stattfindende Veranstaltung zu den Verbänden, link: http://www.kunstbuero-bw.de/event/kuenstlervereinigungen-stellen-sich-vor-vbkw-gedok-bbk-und-kuenstlerbund-bw.html

Die neue homepage des Kunstbüros geht online: www.kunstbuero-bw.de



Wichtig: Berufshaftpflichtverischerung sowie Ausstellungs-HP für Künstler, Gestaltungsfreiraum bei Vereinsatzungen, Hinweis auf Mehrwertsteuerregelung und Anerkennung von Stipendien als Einkommen (KSK) – das Kunstbüro BW setzt sich ein.



Im Anschluss: Interne Besprechung FUKS Planungsgruppe Kulturort


Zitierter Artikel:
 Quelle: Stutttgarter Zeitung.de - Torsten Ströbele am 28.04.2014:

"Werk 8 in Feuerbach Eröffnungsfeier des Werk 8 rückt näher


 

Noch stehen große Teile der Werkshallen leer. Das soll sich schnell ändern. Die Bauanträge sind gestellt und viele Mietverträge schon unterschrieben.



Feuerbach - Sevil Özlük sitzt in ihrem kleinen Büro auf dem ehemaligen Gelände der Firma Behr. Die Geschäftsführerin der Im Werk 8 GmbH – Kürzel IW8 – kam in den vergangenen knapp acht Monaten einfach nicht dazu, sich um die Wohlfühlatmosphäre in ihrem neuen Büro zu kümmern. Zwei Tische, ein paar Stühle, ein Sessel, eine kleine Auswahl an Getränken und ein bisschen Schokolade: Das muss erst einmal reichen.

Eine Anfrage jagt die nächste

Die Aufgabenstellung der beiden Investoren Halil Selvi und Halil Aydin, aus den ehemaligen Werkshallen an der Siemensstraße ein Kreativzentrum zu machen, war und ist auch für Sevil Özlük, immerhin eine der 50 erfolgreichsten Deutschen mit türkischen Wurzeln, beileibe kein Sonntagsspaziergang. Stadtverwaltung und Gemeinderat mussten zuerst einmal von der Idee, dem Konzept und vor allem vom Standort überzeugt werden (Die Nord-Rundschau berichtete).

Das ist mittlerweile gelungen. Die Kommunalpolitiker votierten letztendlich mehrheitlich dafür, dass auf dem Areal zunächst einmal in den kommenden fünf Jahren ausnahmsweise kulturelle Nutzung stattfinden darf. Nun geht es vor Ort an die Feinarbeit. Um Handwerker, Architekten, Künstler sowie fixe und potenzielle Mieter zu koordinieren, kann Sevil Özlük auf einen Wegbegleiter nie verzichten: ihr Handy. Ständig klingelt oder vibriert es. Anrufe, SMS, E-Mails: Eine Anfrage jagt die nächste, ein Besichtigungstermin auf dem Areal folgt auf dem anderen.

22 Werkstätten sollen im Erdgeschoss entstehen

Das Interesse an dem neuen Kreativzentrum im Gewerbegebiet Feuerbach-Ost ist groß. Dort, wo die Firma Behr bis zum Jahr 2010 Kühler hergestellt hat, werden bald Künstler und andere kreative Köpfe ihre Werkstätten und Arbeitsplätze bezogen haben. Ab Oktober könnte sich auch das bhz, ehemals Behindertenzentrum Stuttgart, auf dem rund 13 600 Quadratmeter großen Areal einmieten. Seit geraumer Zeit sucht Stefan Wegner für das bhz-Werkhaus weitere Räumlichkeiten in Feuerbach, in denen beispielsweise die Beschäftigten der Garten- und Landschaftspflege oder auch Teile der Gruppe Verpackung und Montage unterkommen können. „Wir sind stark daran interessiert, uns im Werk 8 einzumieten“, sagt bhz-Geschäftsführer Albert J. Ebinger. Man sei in sehr guten Verhandlungen. Im IW8 könnte das bhz rund 720 Quadratmeter bekommen. Definitiv fix ist dagegen schon, dass der Evangelische Kirchentag 1150 Quadratmeter Lagerfläche ab 1. Mai für zwei Jahre im IW8 mieten wird. Zudem sind in den vergangenen Wochen aber auch schon vereinzelt Kreative eingezogen. Noch fehlt für den Teil der Fläche allerdings eine Baugenehmigung. Das gilt vor allem für die rund 2000 Quadratmeter große Halle im Erdgeschoss. Dort sollen 22 Werkstätten für renommierte Kreative wie Bildhauer, Installationskünstler oder Möbeldesigner entstehen. 
Startschuss am 22. Mai

Für preisgekrönte Nachwuchskünstler gibt es rund zehn Ateliers im Obergeschoss, während in den Kellerräumen Ton- und Fotostudios sowie Proberäume für Musikgruppen zu finden sein werden. Einige Flächen sind aber auch noch nicht vermietet.

Der offizielle Startschuss für das IW8 rückt näher. Er fällt am Donnerstag, 22. Mai, mit einer Feier für rund 400 geladene Gäste. Auch Oberbürgermeister Fritz Kuhn und zahlreiche Stadträte haben ihr Kommen bereits zugesagt. Zu Besuch wird an diesem Tag auch Dundu sein, eine fünf Meter große Puppe, die zum Leben erweckt wird. Derzeit können die Macher und Mitglieder des Kunstprojekts übergangsweise die IW8-Hallen zum Trainieren nutzen."












Protokoll vom FUKS-Treffen am Mittwoch, dem 2. Juli 2014, im Glastrakt WKV 18°°-20°°h plus





18:00 h Anwesend: Doris Graf, Uli Beck, Uli Schmidt, Barbara Armbruster, Christa Munkert



19:45 h Laura Bernhardt, Simon H.



FUKS: Frage nach Handlungsformaten -

Haftungsbedingungen: Doris Graf informiert zum Vereinsrecht

Berufshaftpflichtversicherung: Uli Schmidt besorgt Infos

Gegen einen Verein spricht, dass wir feste Regularien hätten, feste Mitglieder, nicht die Möglichkeit von Veranstaltung zu Veranstaltung die Beteiligten zu erneuern, das spontane (politische) Sichverdichten wäre gebremst.


FUKS THINKTANK / Runder Tisch:  Künstlerischer Einsatz für  positive Rahmenbedingungen für Bildende Künstler in Stuttgart

aktuelle Pläne:
REFERENTEN aus den Stadtteilen einladen, und so unsere Anliegen (auf FUKS aufmerksam machen, Räume finden, Vermittlungsstelle, Ansprechstelle zwischen Stadt und Künstler…) in die Stadtteile tragen, von innen nach außen: Bürgerbüros, Stadtteilrathäuser, Bürgervertreter WEST (Uli Beck kümmert sich) Stadtteil OST: neuer Bezirksvorsteher wird eingeladen.



FUKS weiter bekannt machen für Ausstellungen bei weiteren öffentlichen Trägern (kirchliche: z.B. Frau Renninger, Hospitalhof), Literaturhaus (Dr. Stefanie Stegmann), Feuerbach WERK 8 (Sevil Özlük)

Diese Liste verlängern mit Vorschlägen….



Themenbereich PRO-Honorar:

KÜNSTLERHONORAR:

Frage nach Regularien/freiwilligen Selbstverpflichtungen in BW bezgl. Künstlerhonoraren
(u.a. bei Ausstellungen in Kunstvereinen, Städt. Galerien)

Es wird von uns nachgefragt  bei GW Künstlerbund

                                   BBK (C. Munkert)

                                   BBK (B. Armbruster)

                                   Kunstbüro (D. Graf)



Kooperationen:

Besteht aktuell Interesse unsererseits/die Möglichkeit, dass FUKS in die Jahresplanung von interessanten Vereinen aufgenommen wird? Die Träger (Vereine) wären dann Kooperationspartner, Budgetmitverantwortliche und gemeinsam mit FUKS Ansprechpartner von Fonds/Kulturamt/Kunstbüro.



Vorteil Vereine: Satzung und Juristische Person



Nachbesprechung von JUST?  Laura noch involviert nach JUST Projekt.

Wie wird FUKS genannt, wenn z. B. Räume von der Stadt an FUKS angeboten werden, die Veranstaltung dann aber von einem/r NICHTFUKS kuratiert wird.

Vorschlag: Partner FUKS

LOGO für FUKS muss neu entworfen/überarbeitet werden.

Protokoll: Christa Munkert - Danke 
(ÜA K. Schaefer)



FUKS Protokoll 04.06.2014


Wie angekündigt, fand im auch Juni unser monatliches FUKS-Treffen nicht wie sonst im Glastrakt des WKV statt sondern zu Gast bei JUST in der Calwer Passage, Raum M.
(siehe auch Programm www.just-here.org).

Der Termin war wie immer der erste Mittwoch eines Monats, um 18 Uhr:

Mittwoch, 4. Juni 2014 18 Uhr

Programm:

Die Stuttgarter Künstlerin Claudia Strohm stellt Euch den aus Kongo (Brazzaville) stammenden Künstler Franck Bakekolo vor. Dieser konnte seine aktuellen Tanz - und Performanceprojekte präsentieren, die er in Frankreich, Deutschland, England, im Kongo und in Kamerun realisiert hat. Er ist zeitgenössischer Tänzer und Choreograf und lebt in Brazzaville und Straßburg.


Anwesend: Claudia Strohm, Karla und Detlev Fischer, Susanna Messerschmidt, Barbara Armbruster, Uli Schmidt, Hanni Kober, Rik Beck; Gäste Tanzperformance: Petra Stransky und Franck Bakekolo , Protokoll: Rik Beck

 

1.     Europäische Förderung

2.     Raum für Künstler Neckarstraße

3.     Zwischennutzung „Olgäle“?


1. Detlev hat Kontakt zu einer Sachverständigen zum Thema „Zuschüsse durch Europäische Union“, die er aktivieren möchte. Hanni hat gemeinsam mit weiteren FUKSlern am Tagesworkshop „Management und Realisation von internationalen Kunstprojekten“ bei der Region Stuttgart teilgenommen. Bei Interesse ist Folgendes wichtig: Das vorgesehene Kunstprojekt muss mindestens trinational sein, mit professionallen Akteuren in allen Ländern zu realisieren sein, und es ist immer partiell eigenfinanziert. Außerdem ist ein verbindliches, effizientes Management nötig und es bedarf einer juristische Person als Ansprechpartner.

Weitere Infos unter Cultural Contact Point Bonn, 


2. Offizieller Besichtigungstermin Raumvorschlag vom Kulturamt: 24. Juni 15.30 Uhr in der Neckarstraße 132, der Raum wird ggf. vom Studentenwerk zur Nutzung durch Künstler angeboten.


3. Rik hat sich bereiterklärt, Informationen über eine potentielle Zwischennutzung des nun leerstehenden Krankenhauses „Olgäle“ zu sammeln.





PROTOKOLL  FUKS-Treffen am Mittwoch, dem 2. April 2014 im WKV

Anwesend: Rik Beck, Antonia Schneemann, Kerstin Schaefer, Hildegard Esslinger, Florina Leinß, Helene Meier, Hannelore Kober, Claudia Strohm, Ulrich Stürmer, Uli Schmidt (Protokoll).

Unser herzlicher Dank für die Kunstveranstaltung „One Night Stand“ vom 28. März 2014 geht an Hanni Kober als Kuratorin und an alle Mitwirkenden für die teilweise tollen Arbeiten und ihren hohen Einsatz, auch bei den Vor- und Nacharbeiten! Die Kellerräume in der Hohenheimer Straße 36 waren voll von Besuchern. Es war ein weiterer wichtiger Beitrag der gemeinsamen FUKS-Kunstveranstaltungen.

Andere kuratierte, hochwertige Veranstaltungen sollen und werden folgen, begleitet von den intensiven Bemühungen um finanzielle Förderung. Das nächste Projekt ist JUST, die Bespielung der Calwer Passage unter Kuration und Leitung von Laura Bernhardt. Sie wird darüber gesondert informieren.

Grundsätzlich wichtig bei allen FUKS-Veranstaltungen ist es, dass der künstlerische Anspruch im Vordergrund steht und nicht der finanzielle; vor der Kontaktaufnahme mit Besitzern von in Frage kommenden Räumlichkeiten zur Interimsnutzung werden konkrete Projekte im Plenum besprochen; mindestens zwei Personen übernehmen  dabei die kuratorische und organisatorische Leitung; wer sich beteiligen möchte, soll sein künstlerisches Portfolio abgeben; die zu realisierenden künstlerischen Arbeiten /Performances /Installationen sollen raumbezogen sein und zueinander passen, die Elemente des Gesamtauftritts werden aufeinander abgestimmt; um allseitige Hilfe bei Auf- und Abbau wird dringend gebeten; es werden Sponsorengelder oder Spenden benötigt; zu den Veranstaltungen sollen jeweils eigene homepages erstellt werden.

Nach einer Phase der Interimsbespielungen oder auch zusätzlich dazu sollte ein fester Ort, der als FUKS-Treffpunkt und Ausstellungsort fungieren kann, angestrebt werden. Es lässt sich feststellen, dass FUKS inzwischen in Stuttgart ein recht gut eingeführter Begriff für ein aktives und inspirierendes künstlerisches Fluidum der lokalen Produzenten zeitgenössischer Kunst der Stadt ist, dessen Mitglieder als Gesprächspartner für Belange der Entwicklung der Stuttgarter Kreativlandschaft wichtig sind, weil sie sich gestaltend und konstruktiv einbringen.

Zur aktuellen Lage bezüglich Arbeitsräumen: Im Werk 8 (ehem. Fa. Behr) in Feuerbach sind noch Arbeitsräume zu vergeben; außerdem gibt es in der Kulturniederlassung Südwest (Türlenstraße 2) noch Möglichkeiten für die Gemeinschaftsnutzung eines großen hellen Raumes (Näheres bei Uli Schmidt), allerdings begrenzt auf voraussichtlich ein Jahr, da das Gebäude dann abgerissen werden soll. In Gebäuden in städtischer Hand könnte es noch sehr viel interessanten, mindestens kurz- oder mittelfristig nutzbaren Leerstand geben, der aber z.T. nicht zur Verfügung gestellt wird; hinzu kommt: Die Stadt weist auch extrem schwierige Flächen wie die Räume im Rillingareal als städtisch geförderte Ateliers aus.
 
Die zukünftige (wieder künstlerische anstatt politische) Nutzung des Kunstgebäudes am Schlossplatz wird derzeit in einem offenen Forum diskutiert und es ist derzeit eine dauerhafte, spannende, interdisziplinäre künstlerische Nutzung im Gespräch, die mit Beteiligten des Stuttgarter Kulturlebens diskutiert und detaillierter ausgearbeitet wird. Konsens dabei: Im prominenten kulturellen Herzen der Stadt sollen die verschiedenen Disziplinen zeitgenössischer Kunstproduktion ein öffentlich gut zugängliches Zentrum kuratiert bespielen, das den Kunststandort Stuttgart positiv erlebbar und kuratiert greifbar macht. Eine Laborsituation, die den Bürgern und Besuchern zentral positioniert spannende künstlerische Anknüpfungspunkte bietet ist im Gespräch, welche ggf. flankiert wird von Sommerakademie/Biennale/Kuratorenstipendien/Kunstvermittlung. Parallel werden im Stadtmarketing Kunst und Kunsterleben als wichtiger Standortfaktor Stuttgarts integriert und herausgearbeitet.

Aktuelle Ausstellungstipps sind:
- Ausgewählte Grafikmappen des frühen 20. Jahrhunderts (bis zum 29.6. in der Staatsgalerie Stuttgart); zu beachten sind hier auch die begleitenden Veranstaltungen, beginnend mit einer Einführung am Sonntag, 6.4. um 11:30 Uhr.
- Gego und Luisa Richter, ein Doppelportrait von zwei großen Künstlerinnen (ebenfalls bis 29.6. im Kunstmuseum).
Hamish Fulton (bis 8.6. in der Villa Merkel in Esslingen)

FUKS intern: Es wurde wiederholt angeregt, das Konzept zur Bespielung im Rahmen der Querungen im WKV nweiterzuentwickeln. Angeregt wurden außerdem Atelierbesuche zum besseren gegenseitigen Kennenlernen. Dass man sich etwas zu sagen hat, zeigte das anschließende informelle FUKS-Treffen in kleinerer Besetzung in der Marshallbar.
Erstmals beim FUKS-Treffen dabei waren Hildegard Esslinger und Antonia Schneemann.





FUKS-Treffen am 05.03.2014, 18h im Glastrakt WKV



PROTKOLL



Anwesend: Doris Graf, Barbara Armbruster, Susanna Messerschmidt, Christine Schönherr, Detlef  Fischer, Hannelore Kober.



Protokoll: Hannelore Kober



1. Das Werk 8 (Behr Werk) in Feuerbach vermietet Kuben (offene Räume) als Künstlerateliers (anstatt der zunächst an gedachten Container), die in der großen Halle stehen werden. Doris hat sich mit der Investorin Frau Ötzlük getroffen und ist begeistert.  Die Räume sind jeweils 50 m2 groß, der Preis pro m2 beträgt € 5,50,- plus € 2,- Nebenkosten. Es ist zur Zeit noch möglich, sich dort in die Liste der Interessenten einzutragen. Die Eröffnung soll Ende April/Anfang Mai stattfinden. Die Stadt fördert das Projekt nicht.



2. Doris berichtet über die Möglichkeit für FUKS einen 180 m2 großen Raum auf unbestimmte Zeit mit Kultur zu füllen. Bei diesem Projekt wird eine interdisziplinäre Nutzung erwartet, ein Kulturmix aller denkbaren Richtungen -  Subkultur, Kunststudenten, neue Ausdrucksformen - im Prinzip ein weit gefächertes Kunst – und Kulturareal.

Doris wird einen Termin zur Besichtigung ausmachen und an die FUKS-Mitglieder weiterleiten.



3. Hannelore liest die Einladung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW zum Thema KUNSTGEBÄUDE (bekannt als Flügel unter der Kuppel mit dem goldenen Hirschen des WKV) vor, das noch bis 2016 als Plenarsaal des Landtags genutzt wird.  Danach soll eine Nutzung des Gebäudes als „Ort für (junge) Kunst“ entstehen. Um ein tragfähiges Konzept zu erarbeiten, lädt  Jürgen Walter  MdL zu einem Ideenworkshop  ein.  Auch hier ist ein spartenübergreifendes Nutzungskonzept  angedacht.



Termin für den Ideenworkshop „Die Zukunft des Kunstgebäudes am Schlossplatz“:  Montag, den 17.03.2014 von 15-18 Uhr im Württembergischen Kunstverein.

Weitere Informationen zum Ideenworkshop bei Frau Olivia Franke, M.A.,  Tel.: 0711-279 2983 im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.



Barbara und Susanna könnten sich vorstellen, die Zusammenarbeit mit Partnerstädten in den Ideenworkshop /„Die Zukunft des Kunstgebäudes am Schlossplatz“, mit Anbindung an das ifa, vorzuschlagen. Die Künstler aus den Partnerstädten sollen mehr Publikum erreichen als bisher. Die einzige Plattform für Partner städtische Projekte ist bisher das Rathaus und sehr bescheiden der Stuttgarter Kunstverein in der Filderstr. 34.



4. Existenzgründerworkshops in einem beachtlich langen Zeitraum werden ab Anfang März bis Mitte Dezember vom RKW BW,  Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft BW angeboten. Die Workshops werden durch die Wirtschaftsförderung Stuttgart subventioniert und kosten deshalb nur  40 Euro/Workshop.

Dauer der Workshops:  3 Tage.

Veranstaltungsort: Third Rail am HBF - Ossietzkystrasse 8

Seminartermine und Inhalte der Vermittlung unter:  http://www.rkw-bw.de/rde/veranstaltungen/index.php



5. Doris liest die neuen „Richtlinien zur Förderung von Kunstprojekten in Stuttgart“ vor.  Wir stellen fest, FUKS kann allen förderungswürdigen Punkten standhalten und wir werden uns für eine Förderung bewerben. Das Projekt, das wir noch nicht eingekreist haben, kann durchdacht und ausgearbeitet werden, sobald die Calwer Passage  abgeschlossen ist. (Am 15.10.2014 ist Abgabeschluss für die Projektförderung.)

Wir diskutieren über verschiedene Ansätze, auch über die mehrjährige Förderung, Kinder in Kunst mit neuen Ansätzen unterrichten, der Name Arno Stein fällt, der seit Jahrzehnten Kinder und Erwachsene ohne Anleitung malen lässt, die Werke aufbewahrt und so einen ungeheuer großen Fundus an gemalten Bildern angesammelt hat.

Während dieser Diskussion erinnert sich Doris an einen Beitrag im Radio über „EU Funding für regionale Kunstprojekte“.  Klingt interessant, aber dazu müssen wir noch etwas recherchieren.



Wir regeln  noch kurz ein paar Punkte in Bezug auf die Hohenheimer Strasse. Schlüsselübergabe von Christine an Hannelore,  erster Putz- und Aufräumtermin, wie breit ist die Einfahrt zur Hohenheimer Straße. (Es gibt leider Autos, die da nicht durchkommen.)






FUKS-Treffen am 05.02.2014, 18h im Glastrakt WKV



PROTKOLL



Anwesend: Doris Graf, Barbara Armbruster, Karima Klasen, Ulrike Beck, Uli Schmidt, Ralf Küster, Hannelore Kober.



Protokoll: Hannelore Kober



1. Doris verteilt Kopien der FUKS-Visionen, die  Kerstin, Laura und Doris bei der Kultursprechstunde der neuen Kulturamtsleiterin Dr. Birgit Schneider-Bönninger

am 20.01.14 vorgestellt hatten. (Hier im Blog zu sehen unter FUKS-Visionen.)



2. Doris erinnert an den Kulturstammtisch am Montag, 10.02.14,19 h im BIX Jazzclub.  Doris und Hannelore werden hingehen.



3. Barbara bringt das ehemalige Werk 8 der Firma Behr, bekannt als „Künstlerdorf  in Feuerbach, ins Gespräch. Alle Künstlerateliers sind anscheinend bereits vermietet. Der Mietpreis 5,-- Euro warm/qm ist für Künstler erschwinglich. Das Projekt mit  ca. 13 500 qm Gesamtfläche soll nicht nur Kreative aller Richtungen zusammenbringen, sondern auch ein Ort der Begegnung mit Gastronomie, Büros, Galerien und Werkstätten werden.  In der Planung sind Container angedacht, die als Ateliers genutzt werden können. Wir haben keine genaueren Informationen über den Verlauf des Projekts.



4. Uli berichtet über unsere angedachten Interim-Projekte in der Charlottenstrasse und in Plieningen. In beiden Fällen ist er auf Desinteresse gestoßen.



5. Mehr als verwundert waren wir über Ulis Erfahrungsbericht, sich in das „Kulturzentrum“ Türlenstr. 2 einzumieten. Er hat bis heute noch keine Antwort der Organisatoren.

Das bisherige Angebot der kulturellen Zwischennutzung bei der „Kulturniederlassung Südwest“, das bis zum 30. September 2014 laufen soll, befindet sich offensichtlichen in einem informativen Stau.



6. Wir denken über  mögliche „Außenbezirke“ nach, deren Stadtverwaltung, sowie auch deren dort angesiedelten Geschäftsleute, Interesse an der Einbindung künstlerischer, bzw. kultureller Aktivitäten haben könnten.  Stichwort „Möhringen“ fällt in die Runde. Muss aber erst erkundet werden. Sollten wir eine weitere Aktion „Wanted 03“ (bisher im WKV) auch in anderen Stadtbezirken durchziehen?



7. Für die Stuttgarter Innenstadt hat Ulrike die Idee, sich mit Eisdielen wegen Ausstellungsflächen etc. in Verbindung zu setzen, die während der Wintermonate geschlossen sind und deren Fenster/Türen in dieser Zeit häufig zugeklebt sind. Das wertet das Stadtbild nicht gerade auf. Kunstangebote in diesen kleinen Räumen, welcher Art auch immer, würden eine optische und vitale Aufwertung bringen.



8. Neben unserer Konzentration auf Raumförderung, Projektförderung, Sicherung der Kunstlobbyarbeit und Einbindung von Kunst in sogenannte Fremdbereiche, sollten wir uns langsam an Ideen und Möglichkeiten der Kunstvermarktung herantasten, um diese Aufgabe nicht nur Galeristen und Vereinen zu überlassen. „Kunstarbeit“ ist vielfältig und bedarf deshalb genauer Betrachtung und Unterscheidung der einzelnen Kunstrichtungen. In der rein kommerziellen Welt werden alle erdenklichen und nutzlosen Gegenstände zum Verkauf gebracht. Denken wir über Wege nach, wie Kunst, die ja in der Regel sinnreich ist, ernsthaftes Interesse wecken kann. Wie erzeugen wir Nachfrage?






Protokoll FUKS Treffen                                                                               WKV 08.01.2014



Teilnehmer: Doris Graf, Laura Bernhardt, Barbara Armbruster, Ramona Wegenast, Anne – Sofie Ruckhaberle, Claudia Strohm, Hannelore Kober, Constanze Reinhardt, Renate Liebel, Dr. Ulrich Schmidt, Ulrich Stürmer,  Ephraim Ebertshäuser, Annette Haug, Kerstin Schaefer


1. Laura Bernhardt gestaltet ein einheitliches Portfolio aus den bisher eingegangenen Einzelkünstlerportfolios von FUKS für die geplanten FUKS- Aktionen und Ausstellungen



2.   Constanze Reinhardt vertritt junge chinesische Künstler stellt ihre Galerie in der Dornhaldenstrasse jedoch auch für spannend kuratierte Projekte von Stuttgarter Künstlern zur Verfügung




3.      Uli Schmidt kümmert sich um leerstehende Räume in Plieningen



4.      Die „it´s mee gallery“ Stuttgart:  Ephraim Ebertshäuser stellt das Galerienkonzept vor. Anfangs stellten sie nur in Privaträumen aus, später ergab sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Feuerbach und der Kunstaka, Projekte mit Kunststudenten. Weitere Ausstellungen ergaben sich in Folge. Interesse an Kooperation mit FUKS besteht.

Gestaltung der Einladungskarten wird für jede Ausstellung übernommen,  auch Kataloge, da Ephraim gemeinsam mit Marina Gärtner auch die PRIMA.

Publikationen betreiben.



5.      Vortrag:  Ramona Wegenast und Anne – Sofie Ruckhaberle stellen die

vom Kunstbüro BW erstellte und herausgegene, soeben erschienene

Studie vor: „Stuttgart ein Ort für junge Künstler?“

Eine qualitative Analyse, 50 Künstler, die in Stuttgart  studierten, wurden befragt, 1 – 5 Jahre nach dem Abschluss.

Ergebnisse:



*Wertschätzung der Kunst/ Künstler in Stuttgart: Konstatiert wird wenig bis gar kein fühlbares Interesse der Stadt



*Bezahlbarer Raum: 70% erachten es als schwierig, ein bezahlbares Atelier zu finden



*Unterstützung durch Professoren: Stuttgart: Wenig bis keine

In Karlsruhe: Bessere Unterstützung seitens Professoren und Galerien



*Wenig Unterstützung durch Galerien, auch, da diese von Seiten der Stadt auch keine/kaum Unterstützung bekommen



*Wenig professionelle Fachpresse und lokale Presse, die über Kunst berichten



*Internationale Kunst fehlt,



Fazit: Viele Künstler wollen in andere Städte (Berlin) abwandern



6.      Seit 3,5 Jahren gibt es den wichtigen öffentlichen Stuttgarter Kunstdiskurs "Kultur im Dialog" : Was hat sich verändert? Neue Kulturamtsleiterin...?

Frau Eisenmann ist weisungsbefugt; auf die neue Kulturamtsleiterin Frau Dr. Schneider-Bönninger setzt die Kunstszene Stuttgarts große Hoffnungen, da sich endlich ein Konzept für die Sichtbarmachung und Unterstützung der Freien Kunstszene entwickeln muss, damit die Kunst ihr Publikum erreichen kann. Inklusive der Neuerschließung von Produktions- und Präsentationsorten!

 Protokoll: Claudia Strohm (mit Ergänzungen von Kerstin Schaefer)





 



FUKS-Treffen am 04.12.2012  im Glastrakt WKV, wie immer 18h (1. Mittwoch im Monat ebenda)


P R O T O K O L L

Anwesend: Doris Graf, Kerstin Schaefer, Hannelore Kober, Florina Leinß, Stefanie Schellenberger, Astrid Schindler, Uta Schindler, Ulrich Stürmer, Uli Schmidt, Ralf Küster, Laura Bernhardt, Claudia Strohm, Karima Klasen


Protokoll: Karima Klasen (mit Ergänzungen von K. Schaefer)



1.  Unser geplantes Ausstellungsprojekt „Upper East-Side-Shining“ hat von der Karin Abt-Straubiger-Stiftung einen Zuschlag zur 50% -Finanzierung bekommen. Momentan liegt die Schwierigkeit darin, geeigneten  bespielbaren Leerstand in der Stadt zu finden, der –wie geplant- kostenlos zur Verfügung gestellt wird und von einigen FUKS (Ausschreibung folgt) kuratiert bespielt wird. Geplante Dauer 4 Wochen inkl. öffentlichen Ab- und Aufbaus über je 1 Woche; Ausstellung mittig: 14 Tage. Mit ausführlichem performativen und diskursiven Rahmenprogramm.

Die teilnehmenden Künstler werden sich mit Selbstkosten (Materialkosten) je nach Arbeit beteiligen müssen.
Auf die leerstehenden Läden „Location Gablenberg“ haben wir momentan keinen Zugriff, da die Ansprechpartner nicht erreicht werden.

Der kunstverständige und engagierte Bezirksvorsteher von Stuttgart- Ost, Herr Martin Körner, sowie Herr Ulrich Gohl vom örtlichen Museum MUSE-O stehen dem Projekt sehr wohlgesonnen und offen gegenüber und erkennen das Potential und die Chance für den Bezirk. Danke an Laura, Helen und Florina für die Kommunikation!



2. WICHTIG: Es wird von allen Künstlern, die teilnehmen wollen, bis zum Jahresende 2013 ein Din A4 PDF-Portfolio zu entwerfen sein, das per Mail an FUKS gehen muss.

Das ist TEILNAHMEBEDINGUNG und wird im Vorfeld zur Projektvorstellung benötigt.

Mail folgt (von Laura Bernhardt, die die Kuratur gemeinsam mit Florina Leinß und gern weiterer Unterstützung!) umsetzen wird.

Möglich kann auch sein, an einem neuen Ort mit dem Projekt durchzustarten. Angedachter Projektzeitraum 4 Wochen. Kernthema: FUKS reagiert auf Raum und FUKS stellt sich und seine künstlerischen Ansätze bürgernah und auf hohem kuratorischen Niveau vor.



Geplanter Zeitraum: Frühling 2014. Hoher Einsatz von allen erwünscht!



3. Fokus des nächsten Projektes soll auf der Interaktion mit dem Raum liegen!



4. Fragebögen mit 12 Fragen zu Eurem Verständnis von FUKS wurden bereits an den FUKS-Verteiler  (von Kerstin) verschickt, weil wir FUKS als offene Struktur über die Künstler definieren. Deshalb ist es wichtig, dass die Fragebögen beantwortet werden und danach wieder an Kerstin weitergeleitet werden.



5. Doris hat im nächsten Jahr wie viele von uns viel zu tun und weist darauf hin, dass jemand aus dem harten Kern zur Begleitung der Projektleitung einspringen sollte! Noch offen wer....



6. Für 2014 ist u.a. geplant, sich für eine FUKS-Ausstellung mit Begleitprogramm beim  WKV im Projekt "Querungen" zu bewerben.

Dazu wird von uns (allen) ein Konzept entwickelt. Ideen willkommen. 
Bitte plant ortsspezifisch/kontextuell/dialogisch.

Hans Christ bringt auf Anfrage zu den Ausstellungen im WKV u.a. den Begriff ‚heilig’ ein, der im nächsten Jahr eines der Ausstellungsleitthemen sein könnte. Falls es eine Bewerbung gibt, sollte diese früh im Jahr erfolgen. Der Keller/Fundus oder die Werkstätten des WKV  stünden uns bei Bedarf nach Absprache jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns über dieses -wie immer- sehr freundliche und konstruktive Entgegenkommen und die bereits seit 2 Jahren bestehende Gastfreundschaft im Rahmen der open source des WKV.



7. Eine Projektförderung beim Kulturamt werden wir dringend beantragen (müssen).



8. Barbara Armbruster hat in der Calwer Passage einen Kontakt aufgetan. Die Location wäre ideal. Wir bleiben dran.



9. Jeder hat die Aufgabe, bitte nach geeigneten Räumen Ausschau zu halten. Wir brauchen einen Raum mit Publikumsnähe, ob nun-idealerweise- in der  Innenstadt oder (gern später) in den Außenbezirken, die wir unbedingt künstlerisch „versorgen“ möchten.



10. Eine Kontakt stelle an der  Schnittstelle Kulturamt/ Liegenschaftsamt wäre für uns / STUTTGART dringend NÖTIG.  Zuständigkeitsbereich: Räume für FREIE KUNSTSZENE (nicht nur Kreativwirtschaft). Dies wäre u.a.  ideal um direkt abzuklären wer die Ansprechpartner sind, wenn uns Leerstände ins Auge fallen, die man temporär im Interesse der Stadt und KUNST  kreativ beleben kann. („FUKS als künstlerische Wanderprediger“)



11. Der ehemalige Antiquitätenladen am Olgaeck (Denkmal aus den 60ern, Stuttgarter Zeitung-Gebäude) steht schon eine Weile leer. Die Location wäre ebenfalls ideal. Uli holt Infos über die Lage ein.



12. Was ist mit dem ehemaligen Stuttgarter Ikea? Astrid recherchiert.



13. Die ehemalige Mercedes-Niederlassung, jetzt Kulturniederlassung Süd, hat einen Besichtigungstermin angesetzt. Am Freitag, den 06.12.13 ab 11h können Interessierte dort Räume besichtigen (Türlenstr. 2, 70191 Stuttgart). Siehe FUKS-Mail von Uli.



14. Die neue Kulturamtsleiterin Frau Schneider-Bönninger  wird im /ab Januar 2014 Kultursprechstunde einrichten, DIES BEGRÜSSEN WIR SEHR! Ein vielversprechendes Signal, das hoffentlich Gehör finden lässt. Doris wird sich um einen Termin kümmern und uns anmelden. Das Treffen muss vorbereitet werden. Doris und Kerstin kümmern sich um die knappe Darstellung unserer wesentlichen Inhalte  und geben dem FUKS-Verteiler via Mail vorab Bescheid.




15. Wir werden im neuen Jahr an einem Abend über Residencies sprechen um aus dem FUKS Potential diese Informationen

zu teilen. Einzelne Künstler werden hierzu Präsentationen vorbereiten.

16. Ab 2014 ist geplant, das FUKS Treffen an jedem 1. Mittwoch im Monat nach Möglichkeit mit spannenden Vorträgen und Inhalten zu verknüpfen. Bitte mailt uns Wünsche und Vorschläge.

17. Am Mi., dem 8. Januar um 18 Uhr im WKV (wie immer 18h) wird das KUNSTBÜRO BW mit Anne Ruckhaberle und Ramona Wegenast uns besuchen und die Studie, die Anne Ruckhaberle 2013 initiiert hat- „BW (K) ein Ort für Künstler?!“, - vorstellen. www.kunstbuero-bw.de



HERZLICHE EINLADUNG!



FUKS-Treffen am 12.12.2012 in der Rosenau, Stuttgart-West

P R O T O K O L L

Anwesend: Doris Graf, Kerstin Schaefer, Stefanie Schellenbergen, Alf Setzer, Daniel Mijic, Ulrike Beck, Claudia Strohm, Barbara Armbruster, Martina Geiger-Gerlach, Justyna Koeke, Karima Klasen

Protokoll: Karima Klasen

1. Änderungen im WKV werden diskutiert. FUKS wird sich auch in Zukunft dort im Glastrakt treffen können. Der Landtag zieht allerdings für mindestens 2 Jahre in einen Trakt des WKV ein. Es ist ungewiss, wie sich die Situation entwickelt. Der Fotosommer wird 2013 deshalb leider ausfallen.

2. Es gilt in Zukunft klare Forderungen zu formulieren bezüglich unseres Raumbedarfs und Konzepte zu erstellen bzw. konkreter zu werden. Kontakt zu Frau Zinz vom Amt für Wirtschaftsförderung besteht. Kommunikation wird vorbereitet und verlangt ganz konkrete Anliegen (Zahlen und Fakten).

3. Ulrike Beck berichtet von der Hauswirtschaftsschule Stöckach, die bald teilweise leer werden soll. Es gibt eine Bürgerinitiative/Arbeitsgruppe Ost, die Veränderungen im Stadtteil anregt und die Ansiedlung kultureller Projekte fördern und vorantreiben möchte. Der Bezirksbürgermeister S-Ost, Herr Körner, unterstützt die Initiative sehr und setzt sich für die Ideen ein. FUKS kann im Stadtteil auftreten, wenn die Situation sich konkretisiert. Es besteht Interesse an einer Zusammenarbeit.

4. Es wird nochmals über die Option diskutiert auch temporäre Projekte durchzuführen um Aufmerksamkeit zu erhalten und wahrgenommen zu werden. Diese Option besteht, allerdings möchten wir keine Zwischennutzung oder temporäre Ateliers. Wir sind alle schon zu oft umgezogen und brauchen eine verlässliche Arbeitssituation.

5. Es wäre vermutlich sinnvoll einen Aufsatz zu verfassen, der nochmals ganz konkret formuliert, wie unser ideales (Stadtteil-)Atelierhaus aussieht. Auch bezüglich der Maximalpreise pro qm solle eine Grenze festgelegt sein. Die Liste Raumbedarf auf dem Blog funktioniert nicht.

6. Der Bedarf and Atelierräumen ist in Stuttgart eklatant vorhanden. Das Projekt Interspace hat dies gezeigt, da die Räume sofort belegt waren.

7. Daniel Mijic (Filderbahnfreunde Möhringen) berichtet von seinem Atelier und dem Gelände in Möhringen. Dort gibt es Objekte die leer stehen und sich für unsere Zwecke eignen könnten. Daraufhin beschließen wir einen FUKS ‚Betriebsausflug’ nach Möhringen beim nächsten Treffen am 09.01.2013 ab 18h. Eine gesonderte Einladung mit Wegbeschreibung und Details wird an alle Interessenten noch verschickt.

8. Es besteht wohl die Möglichkeit bei der Umwandlung von Räumen in Ateliers einen Zuschuss über die Stadt Stuttgart zu erhalten (Ansprechpartner: Herr Dieterich).

9. "Kultur im Dialog - Stuttgart" geht 2013 weiter und kommt in die entscheidende Phase. Die nächsten öffentlichen Treffen:

Freitag, 25. Januar 2013, 14.00 bis 17.30 Uhr im Stadtarchiv, Bellingweg 21, Stuttgart Bad Cannstatt

Samstag, 02. März 2013, 10.00 bis 14.00 Uhr

Freitag, 12. April 2013, 14.00 bis 17.30 Uhr

Samstag, 08. Juni 2013, 10.00 bis 14.00 Uhr

Alle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen. Näheres zu den einzelnen Terminen geben wir rechtzeitig bekannt bzw. bitte der untenstehenden Website entnehmen!

Weitere Infos auf der Webseite: http://www.kultur-im-dialog-stuttgart.de/information/

10. Die Gruppe beschliesst die Plattform auf Facebook auszuweiten und einen FUKS Account zu eröffnen.
Verantwortlich ist Karima Klasen. Die Zugangsdaten werden aber auch an Doris Graf und Kerstin Schaefer weitergegeben.

11. Kerstin bittet noch um Material für den Blog. Die Protokolle werden in Zukunft dort gepostet und Kerstin wird den Blog weiter führen.