9. Januar 2017

RAUMWUNDER im Januar! EÖ: FREITAG / 20. 01.17 / 19.00 UHR


RAUMWUNDER IM JANUAR

Ivan Zozulya - Malerei
Roman Levin - DJ
FREITAG / 20. 01.17 / 19.00 UHR
Karlshofstraße 42 / 70599 Stuttgart


Fast lebensgroß sind die Menschen und beobachteten Szenen, die Ivan Zozulya in der 
Rückzugswohnung für Geflüchtete zeigt, wie Fenster öffnen seine Bilder den realen Raum. 
Und im 2.OG des Abrisshauses legt Roman Levin für uns auf: mit Soul, Funk, Jazz, 
Afrobeat, Hip Hop, Indie und viel Groove wird die zweite RAUMWUNDER-Wohnung 
gebührend eingeweiht! Seit Dezember stehen den Bewohnern der Flüchtlingsunterkünfte 
hier weitere 4 Zimmer zum Lernen zur Verfügung. Wir freuen uns auf viele Besucher!

Ivan Zozulya (*1990 in Poltawa, Ukraine) 
beobachtet seine nähere Umgebung: Freunde, Familie, vertraute Orte und sich selbst. 
Er sucht sein Bild eines gemeinsamen Momentes oder einer angetroffenen Situation und 
entwirft dabei neue Bild- und Gedankenräume, malerische Konstrukte die er dehnt und 
weitet. Ivan Zozulya studiert seit 2012 Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden 
Künste Stuttgart bei Prof. Volker Lehnert und Prof. Cordula Güdemann.

Roman Levin (*1991 in St. Petersburg, Russland)
gründete schon zu Schulzeiten mit seinen besten Freunden die bis heute aktive Band 
„Tiny Lobster“. Turntables ins Zimmer zu stellen, Regale mit Schallplatten zu stopfen und 
Menschen Musik näher zu bringen, die er selbst gerne hört, ist seine zweite musikalische 
Passion. Auf kleineren und größeren Parties legt er seine Favoriten aus Soul, Funk, Jazz, 
Afrobeat, Hip Hop, Indie und anderen Genres auf – Groove muss es haben!

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Ort und Quelle:
RAUMWUNDER
01.06.2016 01.06.2017
Karlshofstraße 42 / 70599 Stuttgart

1. Januar 2017

Gedicht, Wunsch, Mahnung, Vision

ANRUFUNG DES FRIEDENS von Fiona Macleod (1856-1905) * alias Wiliam Sharp (1955-1905)


Tiefen Frieden hauche ich in dich,
oh Überdruß, hier
oh Schmerz, hier!

Tiefer Friede, eine sanfte weiße Taube dir
tiefer Friede, ein stiller Regen dir
tiefer Friede, eine flutende Woge dir -
tiefer Friede, roter Wind des Ostens dir
tiefer Friede, grauer Wind des Westens dir
tiefer Friede, dunkler Wind des Nordens dir
tiefer Friede, blauer Wind des Südens dir -
tiefer Friede, reines Rot der Flamme dir
tiefer Friede, reines Weiß des Mondes dir
tiefer Friede, reines Grün der Gräser dir
tiefer Friede, reines Braun der Erde dir
tiefer Friese, reines Grau des Taues dir
tiefer Friede, reines Blau des Himmels dir -
tiefer Friede der fließenden Welle dir
tiefer Friede der wehenden Lüfte dir
tiefer Friede der stillen Erde dir
tiefer Friede der schlafenden Steine dir
tiefer Friede des gelben Schäfers dir
tiefer Friede der wandernden Schäferin dir
tiefer Friede der Sternenherde dir
tiefer Friede des Friedenssohnes dir
tiefer Friede des Herzens der Maria dir -
von Brigitte mit dem Mantel
tiefer Friede, tiefer Friede!
Und mit der Güte auch des stolzen Vaters,
Friede!
Im Namen der Drei, die Eins sind,
und beim Willen des Herrschers der Elemente,
Friede! Friede!




















Quelle:www.scotland.com/blog/william-sharp-the-personality-behind-fiona-macleod
* William Sharp - The Personality behind Fiona Macleod


Much is still uncertain and undiscovered about the Scottish writer, William Sharp. Born in Paisley on the 12th September 1855, William Sharp passed away on the 12th of December 1905. He was buried within Castello di Maniace in Sicily, Italy at fifty years old.

William began his academic career at the Glasgow Academy moving on into the University of Glasgow where he studied from 1871 to 1872. Unfortunately Sharps' early departure from University left him without a formal degree. A sickly past began to intrude into his life again when in 1872 he contracted typhoid, a disease brought on from ingesting contaminated foodstuffs or liquids.

From 1874 to 1891 Sharp engaged in a number of diverse careers ranging from such activities as working in a law office in Glasgow to servings a clerk position at a noteworthy London bank. Unfortunately, in 1976, as occurred only four years earlier, William's health began deteriorating.

During this period, William joined the famous Rossetti Literary Group after an introduction by Sir Noel Paton to Dante Gabriel Rossetti. The group came to include member such as Philipp Bourke Marston, Swinburne and Hall Caine. William's and his first cousin Elizabeth first made their acquaintance in the summer of 1863 upon his visits to an aunt and uncle in London. These introductions were the precursor to a love affair between William and Elizabeth that resulted in their marriage in 1884. Elizabeth Amelia Sharp would subsequently contribute greatly to William's literary work.

William a distinguished writer and most notably considered to be a genius in literature, literary biography and poetry. Sharp was also a well-respected editor of poetry for such poets as Eugene Lee-Hamilton, Ossian and Walter Scott, to mention a few.

In 1891, after a holiday with Elizabeth to Germany and then Italy during the winter period, William met with a mutual friend Edith Wingate Rinder. The introduction of William Sharp to Edith Rinder was a turning point for Sharp's personal life. It was here in Italy that a love affair between Sharp and Rinder began. This was also the start of a secret identity which would last till his death - the name "Fiona Macleod".

Sharp adopted the pseudonym Fiona Macleod which arose from the inspiration and arousal that Sharp felt in Edith's presence. Sharp's inspiration formed the basis for one of his greatest works, 'Sospiri di Roma' a small book of poems.

In 1895, literary works such as 'Mountain Lovers' and 'Pharais' signaled a dramatic change in Sharp's life with the noticeable energy exhibited in his writing as reported by readers and critics alike. It was through these fictional characters as author that most of Sharp's financial success as a writer would establish him as a genius of his era.

In 1910 after William Sharps' death, Elizabeth Sharp began writing a biographical memoir that revealed the origin and necessity behind the double personality of William Sharp that was such a prominent feature of his literary works.

30. November 2016

30.11.16, 19h WKV: BOOK LAUNCH zur Publikation PLATINO. FLECHTWERKE UND FLIEHKRÄFTE



PLATINO. FLECHTWERKE UND FLIEHKRÄFTE

Mittwoch, 30. November 2016, 19 Uhr
Mit: Platino, Iris Dressler, Hans D. Christ und Till Gathmann

Vor wenigen Tagen erschien im Hatje Cantz Verlag die Publikation
"Flechtwerke und Fliehkräfte" des Stuttgarter Künstlers Platino, der,
wie jüngst bekannt gegeben wurde, 2017 den Hans-Thoma Preis des Landes
Baden-Württemberg erhalten wird.

Die Publikation versteht sich als Dokumentation und „Übersetzung“ der
2013 im Württembergischen Kunstverein gezeigten Ausstellung "Flechtwerke
und Fliehkräfte“ in das Format Buch. Das Buch sowie die ihm zugrunde
liegende Ausstellung fokussieren die von Platino erschlossenen,
gleichermaßen ästhetischen wie politischen Handlungs- und
Erfahrungsräume, die zwischen Kunst und Leben, Privatem und
Öffentlichem, Bild und Raum angesiedelt sind.

Anlässlich dieses Ereignisses veranstaltet der Württembergische
Kunstverein am Mittwoch, den 30. November 2016 um 19 Uhr in Anwesenheit
des Künstlers eine BOOK LAUNCH.

In einem Gespräch zwischen Platino, den WKV-DirektorInnen Iris Dressler
und Hans D. Christ sowie dem Grafiker Till Gathmann wird es unter anderem
um den Entwicklungsprozess der Publikation gehen. Zu sehen sein werden,
neben einer Diashow, originale Arbeitsdokumente, darunter Fotografien der
Ausstellung, Raumpläne sowie Farbproben.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Katalog zu einem Vorzugspreis
von 24 Euro (sonst 29,80 Euro) zu erwerben und sich diesen vom Künstler
signieren zu lassen.


PLATINO. FLECHTWERKE UND FLIEHKRÄFTE

Hrsg.: Württembergischer Kunstverein
Mit einem Text von Kartin Mundt und einem Gespräch zwischen Iris Dressler,
Hans D. Christ und Platino
Grafik Design: Till Gathmann
ISBN 978-3-7757-4078-4
Preis regulär: 29,80 Euro
Preis für WKV Mitglieder: 24 Euro




Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Schlossplatz 2
D - 70173 Stuttgart
T: +49 (0)711 - 22 33 70
F: +49 (0)711 - 29 36 17
info@wkv-stuttgart.de

 Quelle
http://www.wkv-stuttgart.de

27. November 2016

erste Fotos FUKS - ONE one night stand 3/3 Club Zollamt 26. November 2016 - DANKE!








                                                                                                                                                                                    Fotos: Kerstin Schaefer

26. November 2016

FUKS ONE NIGHT STAND - 1 Nacht, 3 Stunden 13 Positionen zeitgenössischer KUNST im Club Zollamt am Samstag, dem 26.November 2016, von 19-22 Uhr!

p a n o r a m a
studio für visuelle kommunikation


FUKS ONS  - ONE NIGHT STAND 3/3 am Sa., dem 26.11.2016, von 19-22 Uhr

im Club Zollamt, Stuttgart - Bad Cannstatt






13 Künstlerinnen und Künstler

aus dem Kreis des Künstlerkollektivs FUKS, Freie Unabhängige Künstler Stuttgart,
stellen am Samstag, dem 26. November 2016, von Punkt 19:00 – 22:00 Uhr in einer performativen Ausstellung im Club Zollamt aktuelle Arbeiten und Positionen vor.
Durch verdichtete, raumbezogene künstlerische Setzungen und Handlungen entlocken sie dem gegebenen Raum dialogische, ausstellungsspezifische Facetten und konstruieren eine ungekannte Atmosphäre.

In einer punktuell choreografierten und stimmig inszenierten Neukonstellation von aktuellen Stuttgarter künstlerischen Positionen, die sich präzis auf Zeit und Raum beziehen, können die Besucher während nur 3 Stunden Ausstellungszeit bewegte, subtile, frische, starke, geistvolle, kritische und elektrisierende Arbeiten von

Sylvia Winkler
Kestutis (Kestas) Svirnelis
Ellen Rein
Der Mußikant
Maria Grazia Sacchitelli
Barbara Armbruster
Christa Munkert
Kerstin Schaefer
Karla und Detlev Fischer
Claudia Strohm
Susanna Messerschmidt
Helga Kellerer

erleben und eintauchen in eine ungewohnt verdichtete Atmosphäre im Club Zollamt.



FUKS/ Club Zollamt
Stuttgart / Bad Cannstatt
Haltestelle: Veielbrunnenweg
(Bus 56)

10. November 2016

EÖ: »ANVERWANDELN, AUSSCHWEIFEN« /// Kerstin Schaefer, Mi., 16.November 2016 16/18 Uhr, Ev. Akademie Bad Boll & 20h ebenda KONZERT AKADEMISCHE BETRIEBSKAPELLE

                                                                                                                                         "Auslegung, zweckfrei (Detail)" Foto: Kerstin Schaefer









»ANVERWANDELN, AUSSCHWEIFEN«



Kontextbezogene freie Malerei, Handlungen, Setzungen

von Kerstin Schaefer (Stuttgart)




eine Ausstellung anlässlich des Boller Bußtag der Künste

in Kooperation mit dem Verein für Kirche und Kunst e.V.



mit offenem Gespräch & Performance »Schöpfung«

zur Eröffnung am Mittwoch, dem 16. November 2016, 18:00 Uhr



 Konzert Akademische Betriebskapelle ab ca. 20:00 Uhr

www.akademischebetriebskapelle.de



Boller Bußtag der Künste, Beginn um 16:00 Uhr,


mit Empfang und experimenteller Bußtagsliturgie von und mit Johannes Koch, Berghülen, Verein für Kirche und Kunst e.V. und Gerald Buß, Göppingen

Es sprechen:

Akademiedirektor Prof. Dr. Jörg Hübner, Bad Boll

Prälat i.R. Hans-Dieter Wille, Tübingen

Zur Ausstellung spricht

Susanne Jakob, Kunstwissenschaftlerin M.A. zum Thema:

»Mitmachen, teilhaben und sich selbst organisieren. Modelle der Demokratisierung in der Bildenden Kunst«




Leitung: Prof. Dr. Hans-Ulrich Gehring, Bad Boll

Reinhard Lambert Auer, Stuttgart


Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mo-Sa: 9 -18 h, So: 9 – 14 h


Dauer der Ausstellung:
16. November 2016 - 29.Januar 2017



Evangelische Akademie Bad Boll

Akademieweg 11

73087 Bad Boll

www.ev-akademie-boll.de

Boller Bußtag der Künste
in Kooperation mit dem Verein für Kirche und Kunst e.V.





»ANVERWANDELN, AUSSCHWEIFEN«
Kontextbezogene Malerei von Kerstin Schaefer


Programm:




16:00 Uhr Ankunft, Stehkaffee, Gespräche

16:30 Uhr Begrüßung und Grußwort des Akademiedirektors

17:00 Uhr Experimentelle Bußtagsliturgie

18:00 Uhr Ausstellungseröffnung „Anverwandeln, Ausschweifen“ Kontextbezogene freie Malerei von Kerstin Schaefer, Stuttgart

Statement „Mitmachen, teilhaben und sich selbst organisieren. Modelle der Demokratisierung in der bildenden Kunst“

Susanne Jakob, Kunstwissenschaftlerin M.A.

Offenes Gespräch:
Susanne Jakob & Kerstin Schaefer im Dialog mit dem Publikum

„Schöpfung – performative Aktion mit Bienenwachs“



19:15 Uhr Kunst in der Landeskirche – Präsentation und Information


19:30 Uhr Buffet



Anschließend Konzert!

ABK – Akademische Betriebskapelle Stuttgart






Informationen zur Künstlerin:

Kerstin Schaefer ist eine Malerin, Zeichnerin (ad-hoc-Kalligrafien) und Performerin mit Arbeitsmittelpunkt in Stuttgart, ist Absolventin HfBK Dresden, war dort nach Ihrem Diplom in Freier Kunst Meisterschülerin für „Übergreifendes künstlerisches Arbeiten“.
Themenkreise: Freiheit, Wunsch, Vision, Schöpfung, Raum & Haus.

Oft arbeitet sie mit vorgefundenen Dingen, die sie remodelliert, übermalt, zerstört und überarbeitet und so in ihre Vorstellung von Gegenwärtigkeit versetzt, was oft übergriffig, krude, manchmal zurichtend, manchmal humorvoll daherkommt, letztlich aber immer skulptural-malerisch konsistent ist. Sie bringt historische Artefakte durch Übermalung und "Reparatur", durch Ergänzungen und Neuverfügung in eine neue, verdichtete Erscheinungsform, holt die Dinge in "ihre Gegenwart". Sie geht von der unbedingten energetischen Gefülltheit auch des Unscheinbaren, scheinbar Harmlosen oder Unbedeutenden aus und schält das Authentische aus einem Ding, Raum, Setting heraus. Sie sammelt und konstruiert Atmosphären. In ihrer Malerei, die immer auch in ihren Installationen und performativen Settings -neben Stoffen, Sound und weiteren synästhetischen Komponenten- eine wichtige Rolle spielt, gestaltet sie die Kernaussagen oft additiv.

Sie arbeitet als Malerin gern spezifisch mit gegebenen oder eigentümlich gebauten Räumen/Architekturen, die sie durchgestaltet und synästhetisch mit Arbeiten von sich spickt und ausstattet. Gern arbeitet sie darin oder auch außerhalb davon mit Zufallspublikum und Passanten im öffentlichen und halböffentlichen Raum; sie baut Räume und involviert diese in künstlerische Handlungen und Prozesse, die auf die gleichberechtigte Herstellung und den anschließendem Austausch von Artefakten gemeinsam mit einzelnen Besuchern, oft in "Sessions" vor weiterem Publikum, aufbauen. Schöpfung, Muße und die Selbstverständlichkeit künstlerischer Handlungen und künstlerischer Entstehungsprozesse als Grundbedürfnis des Ausdruckes und der Weltwahrnehmung von uns Menschen sind dabei stete inhaltliche Bezugspunkte. Gerne lässt Kerstin Schaefer diese Begegnungen in gebauten Settings, die über und über erfüllt sind mit ihren Objekten, Lichtkörpern und Malereien, stattfinden, um in einer derart energetisch aufgeladenen Umgebung die Kunstproduktion und das zu-sich-und-zum Wesentlichen-Kommen zu erleichtern und zu induzieren/evozieren.

Kerstin Schaefer beschäftigt sich malerisch, zeichnerisch und raumgreifend mit dem Zauber des Zufalls, der Magie in und hinter den Dingen, mit Unstimmigkeiten vis-à-vis Stimmigkeiten, im Dialog von Hell mit Dunkel, mit Zwischentönen und im Erforschen von inneren Kraftquellen, liefert Atmosphären und Gefüge, die immer weitere Botschaften und Bilder, Schiften und Objekte enthüllen, die unser Unbewusstes versteht und mit denen es unmittelbar kommunizieren kann.



www.kerstinschaefer.com



Allgemeine Informationen:


Evangelische Akademie Bad Boll, Akademieweg 11

73087 Bad Boll, Tel. 07164 79 – 0, www.ev-akademie-boll.de











9. November 2016

EÖ: Akademie Schloss Solitude am 17. November 2016 um 19:00 Uhr



performance, ausstellung

Am Donnerstag, dem 17. November 2016 um 19 Uhr lädt die Akademie Schloss Solitude herzlich zu den Ausstellungseröffnungen der Stipendiaten Kai Linke, Ivana Ivković mit Dragana Bulut ein. 

Zudem beteiligt sich die Akademie an dem Jubiläum der Ausstellungsreihe Retour de Paris und zeigt Arbeiten von Rolf Schneider und Laura Bernhardt, beide ehemailge Stipendiaten der Cité Internationale des Arts in Paris.


Ausstellungsdauer: 18. November bis 18. Dezember 2016

Öffnungszeiten: Di–Do 10–12 & 14–17 Uhr, Fr 10–12 & 14–16 Uhr, Sa–So 12–16 Uhr

Akademie Schloss Solitude
Solitude Haus 3
70197 Stuttgart
Quelle/Information:
 
 
Kai Linke
By Hands
Der Frankfurter Produktgestalter Kai Linke setzt sich in seinen Arbeiten mit unterschiedlichsten, natürlichen Materialien und ihren Oberflächen auseinander. Er erkundet deren Vielfalt durch experimentelle Herangehensweisen. Die Materialität der Produkte ist uns vertraut, doch verschwinden sie immer mehr aus unserem Umfeld und damit auch das Handwerk aus unserer Umgebung.
Kai Linke richtet hierbei ein besonderes Augenmerk auf traditionelle low tech-Produktionsverfahren sowie auf die enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Handwerkern. In Kooperation mit einer Töpferei und einer Kunstgießerei sind Produkte entstanden, deren Identität die Auseinandersetzung mit den Materialien und Oberflächen wiederspiegelt.


Ivana Ivkovic mit Dragana Bulut
Friedhof der Wale (The Whale Graveyard) – Eine Performance-Serie
Friedhof der Wale ist ein fiktionalisierter Reisebericht aus Aktionen und Wörtern, der sich über Tage und Wochen vor der Kulisse der ABR-Bibliothek der Akademie Schloss Solitude entfaltet. Durch persönliche Auseinandersetzungen, die Nutzung von Archiven und Reiseerinnerungen, aber auch durch Begegnungen mit Menschen, kreieren Ivana Ivkovic und Dragana Bulut eine Performance-Serie, die sich in Konstellationen und Gruppierungen, in leere Notizbücher und mit Öl verschüttete Landschaften hineinwagt.
Ivana Ivkovic und Dragana Bulut waren 2015 Stipendiatinnen der Akademie Schloss Solitude im Bereich Darstellende Kunst. Im Januar 2016 war Ivana Ivkovic Stipendiatin von Station Service for Contemporary Dance, Belgrad im Rahmen des Austauschprogramms mit der Akademie Schloss Solitude.
Die ABR-Bibliothek ist während der Ausstellungsdauer jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag von 14 bis 16 Uhr geöffnet. 



Retour de Paris
Auch die Akademie Schloss Solitude beteiligt sich an dem Jubiläum der Ausstellungsreihe Retour de Paris, die 1986 im Institut Français de Stuttgart eingeleitet wurde. Sie zeigt Arbeiten des ersten Künstlers dieser Reihe, Rolf Schneider und einer der jüngsten Stipendiatinnen aus Baden-Württemberg an der Cité Internationale des Arts in Paris, Laura Bernhardt. In 30 Jahren hat sich nicht nur die Praxis der Kunst geändert. Auch die Auswahl, der Umgang mit der Zeit eines Stipendiums und die Ergebnisse stellen sich radikal anders vor. Davon erzählt die Konfrontation zwischen den beiden Künstlern dieser Ausstellung.

Laura Bernhardt mit Haseeb Ahmed, Demian Bern, Christoph Knoth, Michl Schmidt, Tessa Zettel & Gäste
(no)action(no)space 
Mit der Forschungs- und Arbeitsplattform (no)action(no)space untersuchen die beteiligten Künstler kollektive Handlungsräume und deren Strukturen. Die Entwicklung eines solchen geteilten Raums wird als Ausstellung öffentlich manifest; welche Infrastrukturen sind daraus erwachsen und wie formen sie die einzelnen Positionen und Beiträge ihrer Akteure?
Diese begeben sich mit ihren Werkzeugen, Möglichkeiten und Grenzen in die vernetzten Wechselbeziehungen ihres selbst erzeugten Wirkungsfelds, welches analoger, virtueller, mentaler oder fiktionaler Natur sein kann und sich letztendlich in einer digitalen Publikation zu verorten versucht.

Rolf Schneider
Le secret doux
Nach einem halben Jahr als Stipendiat an der Cité Internationale des Art, stellte 1986 der Heidelberger Künstler Rolf Schneider (1948-2006) einige seiner in Paris neu entstandenen Arbeiten in den Räumen des Institut Français de Stuttgart aus. Le secret doux, das süße Geheimnis, so hieß die Skulptur von Rolf Schneider, die auf dem ersten Plakat der Ausstellungsreihe Retour de Paris abgebildet wurde. Diese Skulptur existiert leider nicht mehr und die Zeichnungen und Collagen, die in der Ausstellung gezeigt werden, können dieses Geheimnis nicht mehr lüften. Sie ziehen aber Parallelen zwischen plastischen und sprachlichen Ausdrucksformen und setzen sich auf poetische Weise mit Grundbegriffen des Bildhauerischen auseinander.


Die Ausstellungsreihe Retour de Paris wurde realisiert mit der freundlichen Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Eintritt frei.

Ausstellungsdauer: 18. November bis 18. Dezember 2016

Öffnungszeiten: Di–Do 10–12 & 14–17 Uhr, Fr 10–12 & 14–16 Uhr, Sa–So 12–16 Uhr

Akademie Schloss Solitude
Solitude Haus 3
70197 Stuttgart
Deutschland
Tel. +49 (0) 711 99 61 90
Fax +49 (0) 711 99 61 95 0



28. Oktober 2016

EÖ: Do., 3.11.16, 19h /// PRACTICE PROCESS PROGRESS /// Villa Merkel, Esslingen

Freitag, 4. -  Sonntag, 13. November 2016

PRACTICE PROCESS PROGRESS

Ausstellung des Weißenhof-Programms (Meisterschüler) der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Villa Merkel


Eröffnung am Donnerstag, 3. November 2016, 19 Uhr


Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen am Neckar • Pulverwiesen 25 • 73726 Esslingen am Neckar Tel: +49 711 3512 2640 • Fax: + 49 711 3512 2903 • E-Mail: villa-merkel(at)esslingen.de


PRACTICE PROCESS PROGRESS – ein Projekt zum Dazwischen: zwischen Studium und freier künstlerischer Praxis; zwischen „behütender“ Hochschule und freier Wildbahn – junge Künstlerinnen und Künstler zeigen Projekte und beweisen Haltung am Beginn ihrer Karriere.

PRACTICE PROCESS PROGRESS präsentiert Projekte und Arbeiten des ersten Jahrgangs an Meisterschülern der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, seien dies Videos, Fotografien, Malerei, das multimediale Ausloten der Aura religiös aufgeladener Gegenstände oder eine politische Theorie der Form und vieles mehr. Die Arbeiten entstanden während des einjährigen postgradualen Studienprogramms an der Akademie. Mit PRACTICE PROCESS PROGRESS wird zudem die verschiedentlich, etwa im Zusammenhang mit den Debutausstellungen, erprobte Zusammenarbeit zwischen der Villa Merkel und der ABK Stuttgart auf einer neuen Ebene fortgeführt.

PRACTICE PROCESS PROGRESS : mit Arbeiten und Projekten von Anna Gohmert, Gruppe CIS, Valentin Hennig, Anna Huxel, Georg Lutz, Ann-Kathrin Müller sowie Salon Büro (namentlich Andreas Bauer, Benjamin Bronni, Fabian Treiber).

Zur Eröffnung sprechen:

Andreas Baur
 Leiter der Villa Merkel, Galerien der Stadt Esslingen

und Prof. Mariella Mosler
Vorsitzende des Programmausschusses an der ABK Stuttgart

Im Anschluss: electro-wave-dance-italo-disco, DJs Melary Stardust, Jörg Freitag



Ergänzt wird PRACTICE PROCESS PROGRESS durch ein umfangreiches Begleitprogramm:

Dienstag, 8. November, 19 Uhr
Kuck mal, wer da spricht!
Hörstück und Projektionen von Fides Schopp
Moderation: Ann-Kathrin Müller

Mittwoch, 9. November, 19 Uhr
Meantime
Musikalische Improvisationen von Pony Says mit anschließendem Künstlergespräch des Salon Büro

Samstag, 12. November, 19 Uhr

Private Space.
Gemeinsames Essen stiftet Gemeinschaft.
Abendessen im Salon Büro. Anmeldung und weitere Informationen: Frau Marianne Jossifidou villa-merkel(at)esslingen.de oder 0711 3512 2640

Führungen durch die Ausstellung in Begleitung der Künstler, jeweils 18.30 Uhr

Freitag, 4.November: Gruppe CIS
Samstag, 5. November: Anna Gohmert
Dienstag, 8. November: Ann-Kathrin Müller
Mittwoch, 9. November: Georg Lutz
Donnerstag, 10. November: Anna Huxel
Freitag, 11. November: Valentin Hennig
Samstag, 12. November: Salon Büro

Allgemeine Führung, sonntags 15 Uhr


Quelle: www.villa-merkel.de

23. Oktober 2016

EÖ: LINIENSCHAREN /// Querungen WKV /// Do., 27.10 19h


LINIENSCHAREN

Plattform für zeitgenössische Zeichnung zeigt die Gruppenausstellung


differenzierbare Mannigfaltigkeiten 



in den Querungen
Württembergischen Kunstverein Stuttgart
Schloßplatz 2
70173 Stuttgart



Eröffnung: Donnerstag, der 27.10.2016 um 19 Uhr



Abendtermin mit Präsentationen am Mittwoch, dem 23.11.2016  um 18:30 Uhr


Finissage, ebenfalls mit Präsentationen, am Sonntag, dem 4.12.2016 um 16 Uhr



Zur Ausstellung


Die Präsentation der Stuttgarter Plattform für Zeichnung LINIENSCHAREN knüpft an ihre vorhergehende Ausstellung „Alle feat. arrangierte Ehen“ an und wird das wesentliche Motiv fortführen, welches auch alle sonstigen Aktivitäten des Forums stetig umkreist: Das Arbeiten mit der Linie, die sich in unterschiedlichster Form in Zeichnungen und Druckgrafiken manifestiert, die aber auch Gegenstand künstlerischer Arbeiten sein kann, welche sich einer anderen Ausdrucksform bedienen.
Wie vielfältig die Methoden der Näherung sind und wie vielfältig mittlerweile auch das Spektrum der Linienscharen KünstlerInnen ist, wird auch daran offensichtlich, dass Strategien zur Umsetzung der künstlerischen Ideen vom Arbeiten auf Papier und im Raum, über das Objekt und Video bis hin zur Performance reichen. Um allen Aspekten gerecht werden zu können, werden ergänzend zur ständigen Präsentation bei zusätzlichen Veranstaltungen Arbeiten vorgeführt, die performativen Charakter haben. Es gibt dabei Medienbasiertes wie auch Performances zu sehen, als auch Zeichnungsbücher oder serielle Arbeiten, die vor Publikum geblättert werden.
Für Linienscharen ist dieser Part der Ausstellung besonders bedeutend, da er den Kerngedanken der Plattform widerspiegelt: Linienscharen als Forum lebt vom Zusammenkommen und der gemeinsamen Auseinandersetzung mit einem Werk im Original, was in der Regel zu erhellenden Begegnungen und intensivem Austausch führt.





Teilnehmende Künstler:


Maria Kropfitsch // Gert Fabritius // Michaela Wirsig // Ines Spanier // Jan Hooss // Tobias Greiner // Karina Stein // Wolfgang Neumann // Dorothea Schulz // Karl-Heinz Bogner // Ute Woracek // Jörg Mandernach // Ursel Gerdemann // Stef Stagel // Elke Lehmann // Cesa Wendt // Clemens Baiker // Manuela Beck // Karin Kramer // Maria Grazia Sacchitelli // Anna Leonie // Martin Bruno Schmid // Melanie Grocki // Stefanie Krüger // Matthias Kohlmann // Barbara Karsch-Chaieb // Sam Szembek // Margarete Lindau // Carolin Jörg // Sabina Aurich // Detlev Fischer // Cosima Schuba // Stefanie Reling // Kathrin Sohn // Salon der Zeichner*innen // Heinz Treiber // Danielle Zimmermann // Andreas Opiolka // Niko Grindler // Uwe Seyl // Hildegard Esslinger // Andreas Böhm // Mélanie Lachièze-Rey // Beate Jakob // Nadine Pasianotto // Michelin Kober // Lisa Moll // Gudrun Knapp // Erika Wakayama // Bettina Scheck // Alexandra Centmayer // Jana Khatik // Ute Fischer-Dieter // Kanoko Hashimoto // Uwe Kubiak // Ulrich Seibt // Lukas Derow // Monika Schaber // Eva-Maria Reiner // Gudrun Freder // Mareike Lee // Florina Leinß // Eduard Losing // Barbara Hoffmann // Christiane Haag // Tanja Sabellek // Thora Gerstner // Katrin Ströbel // Gert Wiedmaier // Erwin Holl // Serge de Waha // Frauke Schlitz // Tina Schneider // Beate Terfloth // Antonia Selzer // Markus Hallstein // Monika Nuber // Thomas Müller // Birgit Gessner // Harald Kröner // Olaf Probst // Ulrike Kirbach // Gabriela Oberkofler // Claude Horstmann // Renate Maucher













Quelle: http://linienscharen.katrin-stroebel.de/