30. September 2016

EXTRA: Freitag, 7.10.16, 19h /// RAUMWUNDER /// Christa Munkert ///

Christa Munkert Malerei "go through the water but don´t get your feet wet" RAUMWUNDER 2016 Foto: W. Wölfl-Munkert
RAUMWUNDER IM OKTOBER – OFFENE TÜR
FREITAG / 07. 10. / 19.00 UHR
Christa Munkert - Malerei
Gemütliches Beisammensein mit Essen und Spielen


Die OFFENE TÜR am 7. Oktober bietet ein weiteres (und letztes) Mal die Gelegenheit, 
Christa Munkerts Ausstellung im RAUMWUNDER zu besuchen und ihre Bilder in dieser 
ungewöhnlichen Umgebung auf sich wirken zu lassen. Die Wohnung in einem leerstehenden 
Abrisshaus wurde von Asylsuchenden und Bürgern gemeinsam renoviert und wird seither 
wechselnd genutzt, als temporäre Rückzugswohnung für Geflüchtete und an einem Abend im 
Monat als Veranstaltungsraum im Stadtteil.
Wer selbst gerne spielt kann Maumau, Uno, Domino,... mitbringen, für Getränke ist wie immer 
gesorgt, Fingerfood fürs Buffet nehmen wir gern an! Wir freuen uns auf ein gemütliches 
Beisammensein mit vielen Besuchern und guten Gesprächen.


Christa Munkert
schafft Bilder, auf der Leinwand und darüber hinaus. Die Wand, den Raum, die Kommunikation ihrer Arbeiten 
untereinander und das Wirken der Umgebung denkt sie immer mit. So ist das Hängen Teil ihrer Malerei, mit 
der sie uns assoziative Räume öffnet und zugleich bestehende Räume neu definiert.


____________________________________________

RAUMWUNDER
01.06.2016 - 01.06.2017
Karlshofstrasse 42 / 70599 Stuttgart / 0160-98363311


EÖ: Sa., 15.10.16, 19 h - KVN Kunstverein Neuhausen /// «OUR MIND INTO A BREZEL» mit Vortägen, Aktionen, Performances, Publikation und Archiv

 KUNSTVEREIN NEUHAUSEN e.V.




«OUR MIND INTO A BREZEL»

Neue Sichtweisen auf Tauschmittel, Finanzwelt und Ökonomie 
15. Oktober - 4. Dezember 2016
Eröffnung: Samstag, 15. Oktober, 19 Uhr

“It turns the mind into a brezel” ist ein Zitat des belgischen Notenbankers und Professors für internationales Finanzwesen Bernard Lietaer. Mit dieser Metapher beschreibt der Belgier bildhaft die Auswirkungen des Geldes auf unser Denken und Bewusstsein. Die Gier und das Streben nach Geld lässt uns nicht mehr geradeaus denken, sondern nimmt sonderbare Verschlingungen und Verknotungen an, eben die einer geflochtenen Brezel.
In der Kunst der zurückliegenden Jahrzehnte gibt es eine Reihe künstlerischer
Positionen, die sich auf diese Thematik beziehen. Auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen gibt es teilweise wenig beachtete Versuche, andere Formen des Wirtschaftens zu praktizieren. Die Grundidee von «Our Mind into a Brezel» ist, die einzelnen ökonomischen Gegenentwürfe zusammenzufassen und in einem mehrteiligen Kunstprojekt zu reflektieren.

Die eingeladenen Künstler/innen entwickeln bereits vor oder zur Ausstellung Projekte, in denen das Finanz- und Wirtschaftssystem sowie das veränderte Verhältnis von Arbeit, Leistung und Lohn kritisch kommentiert, Konzepte zu anderen Ökonomien formulieret, und Haltungen des Verzichts, der Verweigerung und der Subversion dem Phänomen der überdrehten Finanzwelt gegenübergestellt werden.


AKTIONEN & PERFORMANCES (zur Eröffnung)
PETER KEES; LEANDER SCHWAZER, ANGELIKA LUZ & PASCAL ZUREK


PROJEKTE
Byung Chul Kim (D/COR/), Lucia Dellefant (D), Rainer Ganahl (USA/D/A); Martina Geiger-Gerlach (D), Leopold Kessler (A/D); Wermke & Leinkauf (D); Hans Winkler (D/USA); Georg Winter (D) und Anke Zürn (CH/D).

ARCHIV
JSG Boggs (USA); Paolo Cirio (USA/I); Abbie Hoffman (USA),The KLF (UK); Uwe Jonas & Peter Kees &  Hans Winkler,  (D); Janice Kerbel (CAN/UK);; Gianni Motti (CH); Zanny Begg & Oliver Ressler (AUS/ A), Dread Scott (USA), u.a. 


VORTRAG

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 19 Uhr
Prof. Dr. Heiner Flassbeck

Für die Ankündigung seines Vortrags im Kunstverein Neuhausen möchte Heiner Flassbeck nicht auf ein bestimmtes Thema festgelegt werden, sondern sein Vortragsthema der aktuellen  finanz- und wirtschaftspolitischen Situation und der damit verbundenen Problemstellung anpassen.

Der Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck war Ende der 1990er Jahre Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. 2003 – 2012 wechselte er als Chefvolkswirt zur UN-Organisation für Welthandel und Entwicklung (unctad) nach Genf/CH. 


KVN PROJEKTRAUM

Rupert-Mayer-Kapelle
Rupert-Mayer-Str. 68
73765 Neuhausen/Fildern 
 M. 0172/5451345
Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag: 14 - 18 Uhr 
oder nach Vereinbarung M 0172/5451345




PUBLIKATION
Zur Ausstellung erscheint THE EXECONOMIST - ein projektbezogenes Magazin mit Texten und Bildern zu Kunst, Finanzsystem, anderen und alternativen Ökonomien.
(Mit Beiträgen von: Kai Bauer, Susanne Bosch, Lucia Dellefant, Elke Eberle, Heiner Flassbeck, Dietrich Heissenbüttel, Susanne Jakob, Peter Kees, Ilija Lazarevic, Oliver Ressler,  Klaus Schöneberger, Joel Tauber, Mike Watson, Hans Winkler, Georg Winter, u.v.a.) VP 3,50 €

Dread Scott, Money to Burn, NYSE, Wall Street, NY, 2010 © Dread Scott
Inline-Bild 8

KVN PROJEKTRAUM 
Rupert-Mayer-Kapelle, Rupert-Mayer-Str. 68
73765 Neuhausen/Fildern  M. 0172/5451345
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag: 14 - 18 Uhr oder nach Vereinbarung M 0172/5451345


Our Mind into a Brezel» wird gefördert von der Stiftung Kunstfonds Bonn e.V., von der Kommune Neuhausen, vom Regierungspräsidium Stuttgart und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg. 
Dank an:, Claire Lachky, Vokuhila,), Andreas Mayer-Brennenstuhl; Shahenda Shaker (Kairo)

22. September 2016

SAVE THE DATE / Fr., 28.10.16, 19h Kunstmuseum stuttgart TALK Kunstkritik





»Beruf Kunstkritiker/in. Herausforderungen, Einflussnahme und Möglichkeiten«


Podiumsdiskussion am Freitag, den 28.10.2016; 19:00 Uhr
Kunstmuseum Stuttgart

mit Nikolai Forstbauer (Stuttgarter Nachrichten), Jörg Heiser (Frieze), Catrin Lorch (Süddeutsche Zeitung), Hanna Magauer (Texte zur Kunst), Kolja Reichert (FAZ)

Moderation: Dr. Sven Beckstette (Kunstmuseum Stuttgart)


Quelle: www.kunstbuero-bw.de

21. September 2016

EÖ: Fr., 30.9.2016, 19h Hamlet, group show, KÜNSTLERHAUS STUTTGART



Hamlet: eine Gruppenausstellung, die von der gleichnamigen Arbeit des schwedischen Künstlers Richard Vogel ausgeht. Vogels Version des Hamlet (1997) ist eine Video-Assemblage aus gefundenem und inszeniertem Bildmaterial und eine melancholische, trocken-humorvolle Reflexion darüber, was es heißt, ein Leben zu ordnen. Der Künstler richtet sein Augenmerk beständig, aber durchaus mit Ambivalenz auf die fließenden Übergänge zwischen Verlangen und Überlebenskunst – das heißt auf die Art und Weise, wie unser Leben, insbesondere unser Zusammenleben, immer mit dem einhergeht, was das notwendige Maß übersteigt, aber dennoch unverzichtbar ist. Wie im ursprünglichen Shakespearedrama besteht die Tragödie in Vogels Hamlet in der Form der fortdauernden und beunruhigenden Aussicht, zu einer Lebensform zu gelangen, die nicht nur toleriert werden kann, sondern sich als sinnvolles, vielleicht sogar gutes Leben beschreiben lässt.

Die Ausstellung wurde gemeinsam von der Künstlerin Annika Eriksson und der künstlerischen Leiterin des Künstlerhauses, Fatima Hellberg, kuratiert.



In Zusammenarbeit haben sie ein Environment geschaffen, das Film- und Videoarbeiten des Komponisten Robert Ashley, der KünstlerInnen Richard Vogel, Stephan Dillemuth & Nils Norman, Kristina Abelli Elander und Trisha Donnelly, der Musikgruppe Easter und der Filmemacherinnen Marie-Louise Ekman und Anne Haugsgjerd räumlich fasst und präsentiert.



EÖ: Freitag, 30. September 2016, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Mittwoch - Sonntag, 12-18 h




KÜNSTLERHAUS STUTTGART

Reuchlinstrasse 4b


Quelle: 

www.kuenstlerhaus.de

Aktivität: KUNSTVEREIN @ WAGENHALLE



FUKS forward:



"KUNSTVEREIN @ WAGENHALLE:


Am Samstag findet das Forum Rosenstein an der Wagenhalle statt. Zu diesem Anlass werden in 3 Ausstellungen Möglichkeiten für das neu entstehende Viertel gezeigt. Das Kunstlager wird von der Ausstellung “Dual/Dübel/Duell/Duett” von Martina Wegner und Frédéric Ehlers bespielt. Und um schon mal für die kältere Jahreszeit einzuheitzen gibt es ein breites Programm zur Stuttgart Nacht am 15. Oktober.


Forum Rosenstein

Samstag 24.09 ab 13 bis 21 Uhr // TAUT



OPEN SPACE WAGENHALLE: Samstag, 24. September 13:00 - 21:00 Uhr
Ausstellung von Ideen zur Zukunft des Areals um die Wagenhalle

Das Forum Rosenstein ist mit seiner dritten öffentlichen Veranstalltung zu Gast an der Wagenhalle.

Im TAUT werden drei Formate mit Ideen zur möglichen Zukunft des Areals um die Wagenhalle unter dem Titel „Open Space“ gezeigt:

„Transfor-Motor“
Die temporäre Dauerausstellung “Transfor-Motor” präsentiert die bisherigen und aktuellen Planungen der Wagenhallen-Architekten und Künstler und ihre Visionen zur Rolle der Wagenhalle im neuen Rosensteinviertel, vor während und nach der Sanierung. Die Ausstellung startete bereits Im Mai 2015 und wird seitdem immer wieder erweitert. Der neuste Stand kann vor Ort besichtigt werden.
(Peter Weigand, Anja Koch)

„Stadtbühne Rosenstein“
Die “Stadtbühne Rosenstein” ist ein spielerischer Workshop zur kollaborativen Wissenproduktion und kann von Stadt- & KonzeptplanerInnen als Instrument genutzt werden. Unterschiedliche Akteure der Stadtgesellschaft haben sich im Rahmen der Bürgerbeteiligung Rosenstein mit der Entwicklung des entstehenden Quartiers beschäftigt. Die Spielergebnisse, das Spielbrett und weitere Werkzeuge des Spiels werden gezeigt.
(Aaron Schirrmann, Aida Nejad)

„Freiraum Nord“
Architekturstudenten der Akademie der bildenden Künste präsentierten ihre Entwürfe für den “Freiraum Nord” zum Thema Landschaftsarchitektur in Form von Plänen und 3d-Perspektiven. Sie haben sich mit der Wagenhalle und den Transformationsprozessen vor Ort auseinander gesetzt. Der Freiraum um die Wagenhalle und seine mögliche zukünftige Gestaltung wurden dabei in den Fokus gerückt und ein übergeordnetes, räumliches Konzept entwickelt.
(Seminar Landschaftsarchitektur / Klasse für Öffentliche Räume + Bauten und Städtebau / Akademie der Bildenden Künste Stuttgart / Projektleitung Isabel Zintl – Akademische Mitarbeiterin – Matthias Printschler – Akademischer Mitarbeiter)




Dual/Dübel/Duell/Duett

Samstag 01.10 um 19 Uhr // Kunstlager



Wir teilen einen Ausstellungsraum mit einer dritten Wand in der Mitte, in zwei Räume. Jeder bespielt einen Raum mit drei Seiten und einem Rolltor. Dabei weiß der andere nicht, was im Raum nebenan passiert. Trotzdem wird versucht, ein gemeinsames Leben (wohnen, kochen etc.) während der Aufbauphase aufrecht zu erhalten. Ein Austausch, über den Ausstellungsinhalt, wird, im Einvernehmen, vorher unterbunden… „Klingt nach Pärchentherapie“. Die Kuratorin tritt u.U. als Streitschlichterin, Vermittlerin etc. auf.


Stuttgart Nacht an der Wagenhalle

Samstagtag 15.10 von 19 bis 0 Uhr // gesamtes Gelände



An den Wagenhallen herrscht die Zeit des Umbruchs: Nichts wird mehr so sein, wie es war. Es ist viel passiert – und es wird noch mehr geschehen: Vor der Halle ist die Containercity entstanden, die den ansässigen Künstlern als Übergangsquartier in der Umbauphase dient und einen großen Skulpturenpark bildet. Heute Nacht laden die Künstler zum Kunstparcour durch das Labyrinth der Containercity.

Performance – Rebecca Hennel, Backsteinhaus 3

Kunst im Käfig – Moritz Junkerman, vor der Halle neben Tor 9

“Das scheintote Kind” – eine kleine Werkschau und Theater für zwei Personen mit Theaterfiguren von Oliver W. Köhler, zwischen Tor 9 und Containercity

“Dual/Dübel/Duell/Duett/” – Finissager der pervoramtiven Ausstellung von Martina Wegener und Frédéric Ehlers, Kunstlager der Wagenhalle

“money money” – interaktive Insterlation; Geldusche für bis zu zwei Duschgäste, Gleis 16

“Die Nacht. Die Dunkelheit. Das Rauschen.” – von der Stuttgarter Grafikerin und Malerin Kain Sauerbier, Gang vor Tango Ocho

“Der Ruf der Wildnis” – Ausstellung mit Exponaten von mehr als 20 Künstlern, Galerie Hausgeburt

Gastro: Feinste regionale Getränke sowie Raritäten aus der ganzen Welt im Schuppen Gleis 16"


Quelle: kunstverein-wagenhalle.de

13. September 2016

ART ALARM STUTTGART 2016: Sa., 24. und So., 25. September 2016


                                                                                                                                                        Foto: Kerstin Schaefer FUKS Stuttgart




Galerienrundgang

Stuttgart

Sa., 24.09.2016    11 – 20 Uhr

So., 25.09.2016    11 – 18 Uhr


FUKS forward:

"Die Initiative Stuttgarter Galerien zeitgenössischer Kunst e.V. lädt Sie herzlich ein zum alljährlich stattfindenden, zweitägigen Galerienrundgang ART ALARM.

Mit dem ART ALARM-Wochenende als Plattform bieten wir einen hervorragenden Einblick in unsere Arbeit. Gute Kunst setzt sich nicht von selbst durch, sie braucht dafür engagierte GaleristInnen, vor allem aber auch SammlerInnen, die mit ihrer Begeisterung diese freie Szene von Galerien und freischaffenden KünstlerInnen erst ermöglichen.

In vielen Galerien sind die Künstlerinnen und Künstler zum ART ALARM anwesend und freuen sich über Fragen.

Und damit Sie alle ART ALARM-Galerien noch leichter finden, bieten wir Ihnen zum Download unter TOURENPLAN zwei neu gestaltete Karten an mit Galeriestandorten, VVS-Linien und nächstgelegenen Haltestellen.

Wir wünschen Ihnen bereichernde ART ALARM-Tage.

Besuchen Sie uns, es lohnt sich. Wir freuen uns auf Sie.

Ihre ART ALARM-GaleristInnen"

12. September 2016

Talk: Sa., 24.9. 15h Literaturhaus Stuttgart /// Sara-Lena Maierhofer »Dear Clark. Studie eines Hochstaplers«


Sara-Lena Maierhofer »Dear Clark. Studie eines Hochstaplers«


© Sara-Lena Maierhofer

Samstag, 24. September 2016, 15.00 Uhr


Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Eintritt: 10/ 8/ 5 €

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Hochstapeln präsentiert Sara-Lena Maierhofer (Stipendiatin Bildenden Kunst 2015) ihre Arbeit »Dear Clark« in Stuttgart. Darin setzt sie sich mit der Figur des Hochstaplers auseinander. Die Installation war bereits im Museum für Fotografie in Berlin, in den Deichtorhallen in Hamburg und im foam Museum in Amsterdam gezeigt. Die Künstlerin verbindet die Medien Fotografie und Video, sowie physische Objekte zu teils fiktionalen, teils dokumentarischen Erzählungen.


Am Samstag, den 24. September 2016 um 15.00 Uhr spricht sie im Literaturhaus mit dem Journalisten Tobias Timm, der für den Feuilleton der ZEIT arbeitet und das Buch »Falsche Bilder, echtes Geld. Der Fälschungscoup des Jahrhunderts – und wer alles daran verdiente.« schrieb. Monderiert wird das Gespräch von Hans Christ, Direktor des Württembergischen Kunstvereins.

Quelle: www.kunststiftung.de

11. September 2016

Isabella Gerstner »Die Ringelnatter kam zu spät.«


Mittwoch, den 28. September 2016 


Haus der Kunststiftung, Gerokstraße 37, 70184 Stuttgart


In ihren meist fragilen Arbeiten beschäftigt sich Isabella Gerstner mit der Materialbeschaffenheit und Transformation eines Werkstoffes. Dabei wird der Werkstoff, welcher ein Material, eine vorgefundene Abbildung oder ein persönlicher Gegenstand sein kann, von der Künstlerin bearbeitet, verändert bis hin zu verfremdet. Die gewählten Arbeitsprozesse können unterschiedliche künstlerische wie auch industrielle Techniken beinhalten. Ausgehend von Zeichnungen oder malerischen Studien entwickelt Gerstner so Arbeiten, welche von Arbeiten auf Papier bis hin zu großformatigen Skultpuren und Installationen reichen.

Isabella Gerstner (*1980 in Ellwangen) lebt und arbeitet in Berlin und Karlsruhe. Ihr Studium absolvierte sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Prof. Harald Klingelhöller und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Dr. Cristina Gómez Barrio und Prof. Wolfgang Mayer. Sie war Stipendiatin des Cusanuswerks und erhielt Auslandsförderungen für Arbeitsauf­enthalte in Rotterdam und Paris. In ihrer bildhauerischen Praxis schafft sie Objekte und ortsspezifische Installationen, die als abstrakte Reibungsflächen die Wahrnehmung und materielle Befindlichkeit ihrer Umgebung befragen. Momentan arbeitet sie an einem künstlerischen Forschungsprojekt über Schleifkörper: „Der Ort. Das Material. Die nichtintegrierbaren Reste."


isabellagerstner.de

Quelle: www.kunststiftung.de


Ausstellungsdauer:
29. September bis 12. November 2016
Mi-Fr: 14.00–18.00 Uhr

Sa: 11.00–14.00 Uhr
An Sonntagen sowie zwischen den Feiertagen geschlossen.


Kunststiftung Baden-Württemberg GmbH
Gerokstraße 37

70184 Stuttgart

Telefon (0711) 25 99 39 - 0
Fax (0711) 25 99 39 - 20
E-Mail info (at) kunststiftung.de

Bürozeiten
Montag bis Freitag: 9.00–13.00 Uhr


Öffnungszeiten Ausstellungsräume
Mittwoch bis Freitag: 14.00–18.00 Uhr

Samstag: 11.00–14.00 Uhr
An Sonn- und Feiertagen geschlossen

10. September 2016

"Die Kunst zu Handeln" /// Künstlerbund BW

Die Kunst zu handeln


Künstlerbund Baden-Württemberg und Galerien in Baden-Württemberg
September - Dezember 2016



Das vollständige Programm: click here: X

Die Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern mit ihren Galeristinnen und Galeristen ist sowohl ein wesentliches wie komplexes Thema innerhalb der Vermittlung von Kunst und künstlerischer Positionen, der Bildung von Netzwerken, der inhaltlichen Auseinandersetzung und des Erfolges oder Misserfolges beider Seiten auf dem Markt.

"Aktionsfeld und Bedeutung der Galerien im zeitgenössischen Kunstbetrieb haben sich nach Beobachtung vieler Beteiligter in den letzten Jahren zunehmend verändert: Zusammenschlüsse, Monopolisierungen, immer weiter professionalisierte Geschäftspraktiken und die Suche nach neuen Vermittlungswegen und Kunstvermarktungen im Zeitalter der Digitalisierung führen zu einer zunehmenden Diversifizierung." (Roland Schappert, in: Kunstforum international, Bd. 240, S. 304).

Diesen veränderten Anforderungen bezüglich Kommunikation und Zusammenarbeit werden sich sowohl die Galerien wie die von ihnen vertretenen Künstlerinnen und Künstler stellen müssen, in der Provinz, wie in den Städten, wie in einer immer globalisierteren Welt in der die Zahl der Kunstmessen - den für die Präsentation und den Verkauf von Kunst immer wichtiger werdenden Orten - seit 1970 von drei auf heute über 200 angewachsen ist.

Trotzdem sollte nicht übersehen und unterschätzt werden, wie wichtig der individuelle, oft langjährige persönliche Kontakt von Künstlerin und Künstler zu ihrer und seiner Galerie, zur Galeristin und zum Galeristen, die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bildet.

Der Künstlerbund Baden-Württemberg möchte mit seinem diesjährigen landesweiten Projekt unter dem Titel "Die Kunst zu handeln" die Zusammenarbeit von Mitgliedern des Künstlerbundes und Galerien in Baden-Württemberg vorstellen und den Diskurs zu diesem Thema befördern.



Beteiligte Galerien : BEGE Galerien, Ulm ::: Galerie Walter Bischoff, Zell a. H. ::: Galerie Klaus Braun, Stuttgart ::: GCB Südwestgalerie, Niederalfingen ::: Galerie Cyprian Brenner, Schwäbisch Hall ::: Galerie Claeys, Freiburg ::: Galerie Angelo Falzone, Mannheim ::: Kunsthaus Frölich, Stuttgart ::: Galerie Knecht und Burster, Karlsruhe ::: Galerie Marek Kralewski, Freiburg ::: Galerie Angela Lenz, Feldberg-Falkau ::: Galerie Maas, Reutlingen ::: Galerie Merkle, Stuttgart ::: Galerie Julia Philippi, Dossenheim ::: Galerie Rottloff, Karlsruhe ::: Galerie Ruppert, Birkweiler ::: Schacher Raum für Kunst, Stuttgart ::: Galerie Schlichtenmaier, Stuttgart ::: galerie g, Freiburg ::: Galerie Stahlberger, Weil am Rhein ::: Galerie Michael Sturm, Stuttgart ::: Galerie Thron, Reutlingen ::: Galerie Linda Treiber, Ettenheimmünster ::: Galerie Valentien, Stuttgart ::: Kunstraum Vincke-Liepmann, Heidelberg ::: Galerie von Braunbehrens, Stuttgart ::: Galerie Wohlhüter, Leibertingen-Thalheim

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler : Susanne Ackermann ::: Rolf Altena ::: Horst Antes ::: Jörg Bach ::: Hans Baschang ::: Elisabeth Bereznicki ::: Gerda Bier ::: Rolf Bodenseh ::: Nicole Bold ::: Eva Borsdorf ::: Daniel Bräg ::: Ulrich Brauchle ::: Josef Bücheler ::: Bettina Bürkle ::: Isa Dahl ::: Tillmann Damrau ::: Simone Demandt ::: Jörg Eberhard ::: Eberhard Eckerle ::: Angela M. Flaig ::: Eberhard Freudenreich ::: Martina Geist ::: Christine Gläser ::: Armin Göhringer ::: Wolfgang Henning ::: Hösl & Mihaljevic ::: Alfonso Hüppi ::: Thaddäus Hüppi ::: Nikolaus Kernbach ::: Emil Kiess ::: Jürgen Knubben ::: Hans-Jürgen Kossack ::: Bodo Kraft ::: Tilman Krieg ::: Stefanie Lampert ::: Gerhard Langenfeld ::: Uwe Lindau ::: CW Loth ::: Irmela Maier ::: Roland Martin ::: Wolfgang Neumann ::: Gabriela Oberkofler ::: Heinz Pelz ::: Simon Pfeffel ::: Johannes Pfeiffer ::: albertrichard Pfrieger ::: Werner Pokorny ::: Karl Manfred Rennertz ::: Peter Riek ::: Gert Riel ::: Simone Rueß ::: Reinhard Scherer ::: Sibylle Schlageter ::: Matthias Schleifer ::: Monika Schmid ::: Werner Schmidt ::: Hans Schüle ::: Alf Setzer ::: Willi Siber ::: Daniel Sigloch ::: Gabriele Straub ::: Gabi Streile ::: Markus F. Strieder ::: ststs ::: Sam Szembek ::: Manuela Tirler ::: Tesfaye Urgessa ::: Voré ::: Daniel Wagenblast ::: Hermann Waibel ::: Helmut Wetter ::: Gert Wiedmaier ::: Ulrich J. Wolff ::: Elke Wree ::: Andrea Zaumseil ::: Sati Zech ::: Rolf Zimmermann

Das Kooperationsprojekt begleitet eine aufwendig gestaltete Publikation (292 Seiten, ca. 150 Abbildungen) mit Texten von Wolfgang Ullrich u.a., die im modo Verlag (Freiburg) erscheint. Die Herausgabe der Publikation wird maßgeblich unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.


Quelle: www.kuenstlerbund-bawue.de/programm-2014.html

9. September 2016

FREILUFTKINO Sören Hiob /// So., 11.9.16, 20 h /// Biergarten Tschechen & Söhne, Karlshöhe

                                                                                                                                                  Foto: Kerstin Schaefer / FUKS Stuttgart


SÖREN HIOB
Freiluftkino

Sonntag, den 11. September 2016 um 20 Uhr

Biergarten Tschechen & Söhne, Karlshöhe




Sören Hiob's
Light that Burns, 2014
The (Hair) Cut, 2014
Stay Still, 2010
Still Jungle, 2016
Green Introduction, 2016

Screening note: It would be confusing. Unforgivable. A great adventure.


___

Info:

Sören Hiob is an artist and writer based in Stuttgart.

The Freiluftkino takes place every year, in the final days of summer, overlooking the south valley of the city.

Quelle:
Künstlerhaus Stuttgart
Reuchlinstraße 4b
D-70178 Stuttgart
www.kuenstlerhaus.de