5. Juli 2017

FUKS forward: KUNSTVEREIN WAGENHALLEN NEWS








KUNSTVEREIN @ WAGENHALLE

Liebe Freunde, Fans und Förderer,

Ihr seid herzlich eingeladen!

Vom 10. bis zum 14. Juli 2017 entsteht in der Container City vor den Toren der Wagenhalle die „Kathedrale der Baulust“. Ein Umschichten-Projekt in Kooperation mit dem Kunstverein Wagenhalle. Begleitet wird der 5-Tägige Workshop von der Ausstellung “Baukristalle und Stadtkronen. Architekturvisionen nach dem Ersten Weltkrieg von Bruno Taut” im Projektraum TAUT. Der Workshop startet mit der Ausstellungseröffnung und dem Vortrag von Thorsten Blume am Montag 10. Juli um 19:00 Uhr. Am Dienstag, den 11. Juli um 19:00 Uhr spricht Philipp Bauer über „die Arbeit des Farmers“. Nach der feierlichen Einweihung der Kathedrale am Freitag 14. Juli um 13 Uhr können Neubau und Ausstellung noch bis zum 29. Juli besichtigt werden.


Das “Theatre Of The Long Now” der Produktionsplattform Techné bleibt auch im Sommer offen und lädt am Freitag, den 21. Juli ab 19:30 Uhr zu einem Ereignis zwischen Aufführung, Ausführung, Installation, Zeremonie und Happening ein. Spielort ist die Brachfläche am Zugang zur Container City direkt vor der Wagenhalle (U-Bahn Eckartshaldenweg).

Der Kunstverein Wagenhalle ist zu Gast in Rottenburg am Neckar: Der Kulturverein Zehntscheuer e.V. zeigt in seiner großen Sommerausstellung “Künstler der Wagenhalle Stuttgart” die Arbeiten von nahezu 70 Wagenhalle-KünstlerInnen. Eine sehr gute Gelegenheit einen Überblick über die Bandbreite des künstlerischen Schaffens an der Wagenhalle zu bekommen. Dr. Karl Friedrich Baur, 1. Vorsitzender des Kulturvereins Zehntscheuer, eröffnet die Ausstellung am Samstag den 22. Juli um 19:00 Uhr. Das Grußwort spricht Klaus Tappeser, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Tübingen.


KATHEDRALE DER BAULUST – EINE STADTKRONE FÜR DIE CONTAINER CITY Mo. 10. 07. 17, 19 Uhr – Sa. 29. 07. 17 // Container City // im TAUT : Ausstellung “Baukristalle und Stadtkronen. Architekturvisionen nach dem Ersten Weltkrieg von Bruno Taut”






Ein Umschichten-Workshop in Kooperation mit dem Kunstverein Wagenhalle e.V. Stuttgart / 10. bis zum 14. Juli 2017 / Ausstellung im Projektraum TAUT bis 29. Juli 2017


Vom 10. bis zum 14. Juli 2017 entsteht in der Stuttgarter Container City vor den Toren der Wagenhalle eine „Kathedrale der Baulust“. Gebaut wird sie in einem fünftägigen Workshop mit Peter Weigand, Lukasz Lendinszki, Torsten Blume, Philipp Bauer und Stephan Murer sowie Freundinnen und Freunden der Container City. Wie diese „Kathedrale“ aussehen wird, ist weitgehend ungewiss. Denn sie wird ohne vorgefassten Entwurf, gemeinschaftlich aus den Materialien die am Ort schon vorhanden sind spielerisch-forschend entwickelt.

Schon vor fasst 100 Jahren, als in Weimar das Bauhaus gegründet worden ist, galt die Kathedrale als eine ideale Aufgabe und Vorlage, um sich phantastisch-probierend ganz allmählich einem „Bau der Zukunft“ zu widmen und dabei eine neue Freude am kollektiven Bauen und Gestalten zu finden. Wichtige Inspiratoren waren damals vor allem der Architekturphantast Paul Scheerbart (1863-1915) und der Erfinder der „Stadtkrone“ Bruno Taut (1880-1938). Er schrieb 1920: „Architektur … ist nichts anderes als die Kristallisation des Gemeinschaftsgefühls. … Unsere Idee ist die Materie… Das `Formproblem` hat nie bestanden.“ Gerne zitierte er auch seinen Freund Scheerbart: „Im Stil ist das Spiel das Ziel. – Im Spiel ist das Ziel der Stiel. – Am Ziel ist der Stil das Spiel“.

Wenn am 14. Juli 2017 eine eigenartige „Kathedrale“ den „Marktplatz“ der Stuttgarter Container City „bekrönt“, wird sie das Ergebnis eines sicher freudigen, aber gut geregelten Spiels sein. Denn es gelten „Umschichten“-Prinzipien wie: Gebaut wird mit allem was da ist und wie alle, die Mitmachen, es auch wirklich wollen. Aber es darf nur so gebaut werden, dass alle Materialien jederzeit und unbeschädigt dahin zurückgeführt werden können, wo sie gefunden oder ausgeborgt worden sind. Nichts darf fertig, oder endgültig festgestellt werden. Denn schließlich war auch, als das Bauhaus 1919 sehr begeistert angefangen hatte, um alle Künste und tendenziell jedwede Art produzierenden Tuns zu einem neuartigen Bauen zu verbinden, den Anstiftern und Beteiligten nicht wirklich klar, was für eine Architektur schließlich dabei herauskommen könnte oder sollte. Das entwerfende Bauen sollte ein belebendes, beglückendes und eröffnendes sein.

10. Juli, 19:00 Uhr – Start des Workshops mit Vortrag und Ausstellungseröffnung
Vortrag von Torsten Blume (Forscher und Künstler, Leipzig) „Die Baurunde und andere Geschichten aus 1001 Bauhaus-Nächten oder wie Architekten den Menschen neu erfinden wollten.“
Eröffnung der Ausstellung “Baukristalle und Stadtkronen. Architekturvisionen nach dem Ersten Weltkrieg von Bruno Taut” im Projektraum TAUT des Kunstverein-Wagenhalle.
Die Ausstellung geht bis zum 29. Juli. Besichtigung nach Ende des Bau-Workshops auf Anfrage unter taut@kunstverein-wagenhalle.de

11. Juli 2017, 19:00 Uhr – Vortrag
Es spricht Philipp Bauer über „die Arbeit des Farmers“.

11. bis zum 14. Juli, täglich ab 10:30 Uhr – Bau-Workshop
Es wird Material gesammelt, hin und her bewegt, auf- und umgeschichtet, verbunden und schließlich aufgetürmt. Und damit dies gut und locker gelingt, beginnt jeder Tag um 10:30 Uhr mit einer gemeinsamen „Baugymnastik“.

14. Juli, 13:00 Uhr – Ende des Workshops mit feierlicher Einweihung
Die „Kathedrale der Baulust“ wird feierlich und sehr rituell-verspielt eingeweiht. Aber gefeiert wird das Projekt schon am Abend vorher (ab 20:00 Uhr): mit einen „Bautanz für alle“ und mit DJ McCornrich aus Leipzig.

29. Juli, 19 Uhr – Finissage
Letzer Tag der Ausstellung “Baukristalle und Stadtkronen. Architekturvisionen nach dem Ersten Weltkrieg von Bruno Taut” im Projektraum TAUT des Kunstverein-Wagenhalle.

Mit freundlicher Unterstützung von
Innovationsfonds Kunst – Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Wüstenrot Stiftung
Kulturamt der Stadt Stuttgart
Stiftung Bauhaus Dessau

www.umschichten.de
www.taut-now.de

Container City + TAUT: blauer Container vor der Wagenhalle
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart, U-Bahn Eckartshaldenweg


TECHNÉ – THEATRE OF THE LONG NOW Fr 21. 07. 17, 19:30 Uhr // Container City // Zugang Hedwig-Dohm-Straße


Das THEATRE OF THE LONG NOW bleibt auch im Sommer offen und lädt ein zu zwei Ereignissen zwischen Aufführung, Ausführung, Installation, Zeremonie und Happening. Der Juli steht im Zeichen der Baustelle …

Drei kreuzen sich, eins wird wandern.

Etwas Altes, etwas Junges, etwas Langsames, Staub.

Der Balken zeigt die Richtung an.

Termin der Bauperformance ist Freitag, der 21.07.2017 ab 19:30 Uhr.

Das THEATRE OF THE LONG NOW ist das Versprechen, auf einer Brachfläche in Stuttgart eine mindestens 100 Jahre andauernde Aufführung stattfinden zu lassen. Gegründet 2014 von einem unbekannten Stuttgarter Landschaftsarchitekten, fand der Theaterbetrieb bislang für Außenstehende vollkommen unsichtbar statt. Das THEATRE OF THE LONG NOW ist Installation und Vorstellung zugleich:
Es hat kein Dach, aber ein Ensemble. Es ist eine Institution, aber nirgendwo rechtlich erfasst. Es hat Zuschauer*innen, aber weder ein Mensch noch ein Tier wird je die ganze Aufführung erleben. Das THEATRE OF THE LONG NOW ist sehr langsame Aktionskunst …

Im Jahr 2017 wurde die künstlerische Leitung und Geschäftsführung des Theaters an Ferl+Hertel und Bureau Baubotanik übergeben, die der Institution mit performativen und baubotanischen Eingriffen zu neuer Sichtbarkeit verhelfen werden. Über die Dauer der Produktionsplattform techné wird das THEATRE OF THE LONG NOW immer wieder mit Schriftbeiträgen, Aktionen und Festivitäten auf sich aufmerksam machen und durch sein Wachstum ein eigenes Profil formen.

Im THEATRE OF THE LONG NOW gibt es unzählige Protagonist*innen; besondere Erwähnung müssen momentan der Boden, verschiedene Institutionen, Pflanzen, Metall und eine Schildkröte erfahren, sowie mindestens ein junger und ein alter Mensch. Wetter und Kostendruck, Solidarität und politische Entscheidungen werden zukünftig den Verlauf seiner Aufführung mitbestimmen. Das Ende der Aufführung ist bereits für das Jahr 2114 geplant – die Leitung diskutiert momentan über eine mögliche Verlängerung.

Eine TECHNE-Produktion in Kooperation mit dem Kunstverein Wagenhalle e.V.

TECHNE ist eine Produktionsplattform von Theater Rampe und Künstlerhaus Stuttgart, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Innovationsfonds des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

www.techne-stuttgart.de
www.
theaterrampe.de/stuecke/techne-theatre-of-the-long-now-2/

Container City
Zugang Hedwig-Dohm-Straße
70191 Stuttgart, U-Bahn Eckartshaldenweg


KÜNSTLER DER WAGENHALLE STUTTGART Sa 22. 07. 17, 19 Uhr // Ausstellungsdauer 23.07. – 03.09.2017 // Rottenburg am Neckar // Kulturverein Zehntscheuer e.V.


Künstler der Wagenhalle Stuttgart zu Besuch in der Zehntscheuer

Der Kunstverein Wagenhalle e. V., 2004 gegründet, zählt heute über 100 Mitglieder, die sich eine einzigartige Produktionsstätte in der ehemaligen Waggoninstandsetzungshalle der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahn im Stuttgarter Norden aufgebaut haben.

Die Wagenhalle und die dazugehörigen Gebäude beherbergen die Ateliers, Studios und Werkstätten der Kunst- und Kulturschaffenden, die in den Sparten Malerei, Musik, Fotografie, Design, Grafik- und Webdesign, Kunsthandwerk, Kunst im öffentlichen Raum, Architektur, Baubotanik, Theater, Puppenbau, Figurentheater, Performance, Installation, Kuration sowie Film- und Medienkunst arbeiten.

Seit diesem Jahr steht nun die Sanierung der Stuttgarter Wagenhalle an und die Mitglieder mussten in ein provisorisches Ausweichquartier aus Containern weichen.

Der Kulturverein Zehntscheuer e.V. zeigt nun in seiner großen Sommerausstellung die Arbeiten von nahezu 70 Künstlern aus diesem urbanen Kreativbiotop und bietet so einen guten Überblick über die Bandbreite ihres Schaffens.

Eröffnung, Samstag 22.07.2017, 19:00 Uhr

Grußwort: Klaus Tappeser, Regierungspräsident
Begrüssung: Dr. Karl Friedrich Baur, 1. Vorsitzender Kulturverein Zehntscheuer

www.kultur-rottenburg.de
http://kunstverein-wagenhalle.de/wp-content/uploads/2014/10/KV-Einladung-Wagenhalle-STG-07.2017-4.pdf

Kulturverein Zehntscheuer e.V.
Rottenburg am Neckar
Bahnhofstraße 16



Quelle:
Euer Kunstverein Wagenhalle

Impressum

Kunstverein Wagenhalle e. V.
Innerer Nordbahnhof 1
70191 Stuttgart
Mail: oeffentlichkeit@kunstverein-wagenhalle.de
Web: www.kunstverein-wagenhalle.de
Facebook: www.facebook.com/kunstvereinwagenhalle

17. Juni 2017

ITO



17. Juni – 28. Juli 2017


Mélodie Melak Fenez


Camellia's Clamors / A Cup of Noise


In ihren Soloprojekten erzeugt Mélodie Melak Fenez experimentelle Klangwelten, für die sie elektronische Geräte und selbst gebaute Synthesizers einsetzt und diese mit lebenden Pflanzen verbindet. Das Verteidigungssystem der Pflanzen produziert dadurch Frequenzen, die als Wellen in Echtzeit moduliert hörbar werden werden. Die Künstlerin komponiert mit den sich ständig verändernden Tönen der Pflanzen Klangstücke, die Pflanzen reagieren auf die Handlungen der Künstlerin, die wiederum auf die Veränderungen des Klanges reagieren muss. Auf diese Weise entsteht bei jedem Auftritt von Mélodie Melak Fenez eine symbiotische Beziehung zwischen der Künstlerin und den Pflanzen.

Für den ITO Projektraum inszeniert Mélodie Fenez eine Soundinstallation, basierend auf der Teepflanze Camellia Sensis.

Konzeption: Mélodie Melak Fenez / Realisation: Mélodie Melak Fenez & Brian Kiel







Peter Granser
ito-raum.de
König-Karl-Strasse 27a
70372 Stuttgart-Bad Cannstatt

Michl Schmidt: "Kunst ist mein Hobby"

Am Samstag, 17.06.2017 um 19:00 Uhr, ist es soweit! 

Eröffnung der »Wohnzimmergalerie im Bohnenviertel« 

mit Objekten von Michl Schmidt 
in der Rosenstrasse 33, Klingel: Carey-Yard.


Für weitere Besichtigungen bitte Kontakt unter der Nummer: 0163 2369855 aufnehmen.


Wir freuen uns auf Euch! 


Michl Schmidt & A. Carey-Yard


Quelle: www.michl-schmidt.net


31. Mai 2017

AKKU, Fr., 2. Juni 17, 19h - Florina Leinß / Alfonso Hüppi in Stuttgart / Preisverleihung & Ausstellung

Erich-Heckel-Preis und Förderpreis Künstlerbund Baden-Württemberg



Der Freundeskreis des Künstlerbundes Baden-Württemberg verleiht den Erich-Heckel-Preis 2017 an Alfonso Hüppi (*1935, lebt in Baden-Baden). Mit dem Preis wird ein künstlerisches Lebenswerk von herausragendem Rang ausgezeichnet.



Der Förderpreis 2017 wird Florina Leinß (*1984, lebt in Stuttgart) zuerkannt. Der Freundeskreis des Künstlerbundes unterstützt damit die Entwicklung der jungen Künstlerin und will sie auf ihrem weiteren Weg ermutigen.



Freitag, 2. Juni 2017, 19.00 Uhr

AKKU, Gerberstraße 5 C, 70178 Stuttgart




Begrüßung:

Werner Pokorny, Vorsitzender des Künstlerbundes Baden-Württemberg



Laudatio auf Alfonso Hüppi:

Hans-Joachim Müller, Autor und Kunstkritiker (Freiburg)



Laudatio auf Florina Leinß:


Winfried Stürzl, Kunstvermittler (Stuttgart)



Preisübergabe:

Ingeborg Kimmig, Vorsitzende des Freundeskreises



Im Zusammenhang mit der Preisverleihung ist eine kleine Auswahl von Arbeiten von Florina Leinß und Alfonso Hüppi im AKKU Projektraum zu sehen.






Künstlerbund Baden-Württemberg e.V.


Gerberstraße 5 C

70178 Stuttgart


info@kuenstlerbund-bawue.de

www.kuenstlerbund-bawue.de



Quelle: www.florinaleinss.de

22. Mai 2017

KÜNSTLERHAUS STUTTGART techné im Lehen So., 28. Mai 17, 18h



Techne im Lehen mit Tyler Coburn and Ian Hatcher
 
Sonntag 28. Mai, 18 Uhr

Das Lehen, Lehenstraße 13
70180 Stuttgart
Techne im Lehen mit Tyler Coburn und Ian Hatcher ist der erste Teil einer Gesprächsreihe mit den Künstler*innen der Produktionsplattform Techne – ein Projekt, das sich mit den Wechselbeziehungen zwischen einem Machen, Tun und den damit verbundenen ethischen Fragen auseinandersetzt.
Coburn und Hatchers aktuelles kollaboratives Projekt Remote Viewer erforscht Spionageeinheiten, die von den 1970er bis in die 1990er Jahre vom CIA und dem Stanford Research Institute unterhalten wurden. Diese Remote Viewing Einheiten trainierten Menschen mit angeblich hellseherischen Fähigkeiten, mental an geheime Orte zu reisen und ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mithilfe von Bleistift, Papier oder einem Klumpen Ton darzustellen.
An diesem Abend im Lehen sprechen Tyler Coburn und Ian Hatcher mit Fatima Hellberg und Johanna Markert über Remote Viewing und ihre Beschäftigung mit Technologie, Machtstrukturen und dem, was man (nicht) wissen kann.
Die nächste Veranstaltung findet am Sonntag, den 25. Juni um 16 Uhr mit dem Theaterkollektiv Oblivia statt.
Quelle:  http://kuenstlerhaus.de
Tyler Coburn ist Künstler und Autor und lebt in New York. Coburns Texte wurden u.a. in frieze, e-flux journal, Mousse, Art-Agenda und Rhizome veröffentlicht. Präsentationen seiner Performances, Soundarbeiten und Installationen fanden im Whitney Museum of American Art, New York; South London Gallery; Kunstverein München; CCA, Glasgow; Objectif Exhibitions, Antwerpen; CAC, Vilnius; LAXART, Los Angeles und dem SculptureCenter, New York statt.
Ian Hatcher ist Autor, Soundkünstler und Programmierer, dessen Arbeit Wahrnehmung im Kontext digitaler Systeme erforscht. Zu seinen aktuellen Projekten gehört das Buch Prosthesis (Poor Claudia, 2016), die Platte Drone Pilot (cOsmOsmOse, 2017) sowie zahlreiche animierte und interaktive Arbeiten, wie zum Beispiel die iOS app Abra. Seine von Codes durchzogenen Live-Performances wurden an verschiedenen Orten in Nordamerika und Europa gezeigt.
Techne ist eine Kooperation zwischen Künstlerhaus Stuttgart und Theater Rampe von November 2016 bis Januar 2018.
www.techne-stuttgart.de

14. Mai 2017

Diskussion: So., 21. Mai 2017 um 11h im FOYER Schauspielhaus: Schauspiel×Die Offene Gesellschaft Wie politisch soll Kunst sein?


Foyer Schauspielhaus
Kommunikation in Zeiten von Hate Speech und Fake News

Schauspiel×Die Offene Gesellschaft

Wie politisch soll Kunst sein?


Am 21. Mai um 11 Uhr im Foyer Schauspielhaus Stuttgart



Mit:
Iris Dressler (Leiterin Württembergischer Kunstverein Stuttgart)


Martina Grohmann (Intendatin Theater Rampe)


Petra Olschowski (Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)

Armin Petras

Moderation: Jörg Armbruster


Einmal im Monat wird seit Januar 2017 das Schauspielhaus für Diskutanten und Experten geöffnet, die sich – moderiert von dem renommierten Journalisten Jörg Armbruster – einem spezifischen Themen- oder Problemfeld der offenen Gesellschaft widmen. Die Veranstaltung im Mai steht unter dem Thema „Kunst und Politik – Wie politisch soll Kunst sein?“ Ausgehend von der Position des Betrachters und des Kunstpraktikers soll gefragt werden: Wie kann Kunst politische Wirksamkeit entfalten? Ist eine kritisch distanzierte Haltung – wie Brecht sie für ein politisches Theater gefordert hat – im allumfassenden kapitalistischen System überhaupt noch möglich? Wie können ästhetische Strategien heute aussehen, die uns dazu bringen, unsere eigenen Positionen konstant zu hinterfragen? Was für eine Position soll Kunst innerhalb einer Gesellschaft einnehmen? Und wie kann die Kluft zwischen dem, was Kulturinstitutionen in ihren Formaten an Diversität und Emanzipation behaupten, und der Umsetzung dieser Prinzipien innerhalb der eigenen Strukturen, verringert werden?




Schauspiel Stuttgart
FOYER
Oberer Schloßgarten 6
70173 Stuttgart

Telefonzentrale 0711 – 20 32 0
Karten & Infos 0711 – 20 20 90




Termine: So., 21.05.2017
11:00 Uhr
Foyer Schauspielhaus
Wie politisch soll Kunst sein?
Eintritt frei


Quelle: www.schauspiel-stuttgart.de

1. Mai 2017

GALATEAS

GALATEAS


Interdisziplinäres Musik-Performanceprojekt von Justyna Koeke und Teresa Grebtschenko

im Rahmen des Nordlabors


Freitag, 12. Mai 2017

20:30 Uhr

Spielstätte: Nord
Löwentorstraße 68
70376 Stuttgart

Eintritt frei/Spenden erwünscht

Im Anschluss: Publikumsgespräch

Textile Objekte, Neue Musik, eine Singende Säge – die Performance GALATEAS Gewalt und Prostitution machen Frauen zu Objekten – die Performance GALATEAS befasst sich mit dem Ausstieg aus diesen Strukturen.


Ziel des Projektes ist es, für ein tabuisiertes Thema - die Ausbeutung von Prostituierten - öffentliches Bewusstsein zu schaffen und die Unterstützer (Caritas Stiftung Stuttgart, Café „La Strada“, SISTERS e.V.), die mit den Prostituierten langfristig zusammenarbeiten, durch eine Crowdfunding-Kampagne zu unterstützen. Die Performance ist hierfür der Auftakt.



GALATEAS (Titel in Anlehnung an die zum Leben erwachte Skulptur in „Pygmalion") nähert sich der Thematik künstlerisch und subtil in der Darstellung durch eine interdisziplinäre Performance, die Gesang, Musik, Tanz und Bildhauerei mit einbezieht. Die Veranstaltung möchte auf das von Gewalt geprägte Arbeits- und Lebensumfeld von Prostituierten aufmerksam machen. Trotz der Schwere des Sujets wird die Performance auch positive und schwarzhumorige Elemente beinhalten.
Die Performance beschäftigt sich auf poetische Weise mit der Entpersonifizierung von Prostituierten. Justyna Koekes Skulpturen bilden die Grundlage für die Choreografie und musikalische Komposition von Teresa Grebtschenko, die sich direkt auf die Objekte und deren Formensprache bezieht.

Die PerformerInnen (Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Studiengang Figurentheater) interagieren mit den Objekten, die die Bildhauerin Justyna Koeke aus verschiedenen Materialien wie Textilien, Keramik, Holz oder echten Blumen gestaltet hat. 

Die Sängerinnen Josefin Feiler und Catherina Berzé und die finnische Performancekünstlerin und Sägespielerin Mimosa Pale unterstützen die Inszenierung musikalisch.


Als weiteren Programmpunkt zeigt Teresa Grebtschenko ihre skulpturale Musikperformance MARATHON, die ebenfalls das Thema Ausbruch aus der Gewalt musikalisch und poetisch bearbeitet.


Künstlerische Leitung/Objekte: Justyna Koeke

Performance: Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Studiengang Figurentheater

Musikalische Leitung/Komposition/Choreografie: Teresa Grebtschenko (Dozentin im Fach „Instrumentales Theater“ am Institut für Neue Musik Freiburg Gesang: Josefin Feiler (Ensemblemitglied der Oper Stuttgart) und Catherina Berzé
Singende Säge: Mimosa Pale (Berlin/Helsinki) 

Produktion: Birgit Gebhard


www.schauspiel-stuttgart.de/spielplan/nordlabor-galateas/

Crowdfunding für den Ausstieg aus der Prostitution:
GALATEAS ist die Kick-Off-Veranstaltung für eine Crowdfunding-Kampagne mit dem Ziel, den Ausstieg aus der Prostitution zu unterstützen. Sie soll vor allem den Lebensunterhalt der Frauen sichern, die beim Ausstieg erst einmal weder Sozialhilfe noch Einkommen erhalten.

Im Anschluss an die Performances spricht Sabine Constabel über den Alltag der Prostituierten in Stuttgart (Vorstand SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution! e.V.) und das Citizen.KANE.Kollektiv wird an diesem Abend intensiv nach stillen und lauten Crowdfunding-Beteiligten suchen. Gemeinsam soll eine erste Etappe auf dem Weg zur Finanzierung bewältigt werden.


Freitag, 23. Juni 2017, 19 Uhr, FRAU BLUM - Boutique Erotique: KUNSTAUKTION/Charityveranstaltung als Abschluss des Crowdfundings:
Die Bildhauerin/Performancekünstlerin Justyna Koeke verkauft ihre Performance-Utensilien, Skulpturen, Objekte und verrückten Kostüme.

Der Bestand des Ateliers wird in der FRAU BLUM - Boutique Erotique (Reuchlinstr. 11, Stuttgart) versteigert.

Moderation: Nana Hülsewig Das Citizen.KANE.Kollektiv unterstützt das Crowdfunding mit Tickets für die Performance ABIE NATHAN im Stuttgarter Hafen.

Außerdem kann man an exklusiven Führungen durch die Sammlung Fröhlich und die Staatsgalerie Stuttgart mit der Kunstvermittlerin Sara Dahme teilnehmen. Ab 12. Mai unter www.bw-crowd/#!galateas


Kooperationspartner:
- Caritas Stiftung Stuttgart - Café „La Strada“, Anlaufstelle für Prostituierte - SISTERS – für den Ausstieg aus der Prostitution! e.V. - Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
- Kunstverein Gästezimmer e.V.
- Citizen.KANE.Kollektiv
- FRAU BLUM - Boutique Erotique

Es werden weitere kleinere Charityevents von unabhängigen Künstlern, Studenten und Aktivisten in Stuttgart veranstaltet.



Quelle:
Justyna Koeke

23. April 2017

WKV Stuttgart aktuell:



Mittwoch, 26. April 2017, 19 Uhr

FILMABEND IM WKV
im Rahme des Jour Fixe für Mitglieder
und solche die es werden möchten …

Johan Grimonprez
Blue Orchids (Blaue Orchideen), 2016
HD-Film, Dauer: 48 Min.


Der Film Blue Orchids, welcher in der aktuellen Ausstellung "Post-Peace" zu
sehen ist, stellt zwei Experten einander gegenüber, die sich in ihren
Meinungen über den globalen Waffenhandel nicht extremer unterscheiden
könnten. Die Geschichten von Chris Hedges, einem ehemaligen
Kriegsberichterstatter der New York Times, und Riccardo Privitera,
früherer Waffen- und Ausrüstungshändler des inzwischen aufgelösten
Unternehmens Talisman Europe ltd, enthüllen bisher unbekannte und
schockierende Informationen über die Kriegsindustrie. Der Waffenhandel
entpuppt sich dabei als Symptom einer schweren Krankheit: der Geldgier.

Im Vorfeld der Filmvorführung wird es eine kurze Führung zu Johan
Grimonprez und seinem Werk geben.


Freitag, 28. April 2017, 19 Uhr

BUCHPRÄSENTATION + GESPRÄCH
Yvonne P. Doderer
GLÄNZENDE STÄDTE
Geschlechter und andere Verhältnisse in Stadtentwürfen für das 21.
Jahrhundert


YVONNE P. DODERER stellt ihre Publikation "Glänzende Städte.
Geschlechter- und andere Verhältnisse in Stadtentwürfen für das 21.
Jahrhundert" vor. Das Buch ist eine Analyse, die sich mit
Stadtentwicklungsprojekten aus dem europäischen, afrikanischen und
asiatischen Raum und insbesondere mit deren internetbasierten
Darstellungen, mit denen diese Vorhaben an die Öffentlichkeit
kommuniziert werden, auseinandersetzt.
Diese Stadtentwicklungsprojekte stellen viele Fragen auf, welche auch die
aktuelle Situation in Stuttgart betreffen, wozu URSEL BECK,
Mitbegründerin und Aktivistin der Mieterinitiativen Stuttgart, in einem
an die Buchvorstellung anschließenden Gespräch, informieren wird.

Weitere Infos zur Veranstaltung unter:
http://www.wkv-stuttgart.de/programm/2017/veranstaltungen/yvonne-p-doderer/


Quelle:
Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Schlossplatz 2
D - 70173 Stuttgart
T: +49 (0)711 - 22 33 70
F: +49 (0)711 - 29 36 17
info@wkv-stuttgart.de
http://www.wkv-stuttgart.de

4. April 2017

ITO Raum Stuttgart: MAKINO TAKASHI im Kunstmuseum Stuttgart und im ITO Projektraum



MAKINO TAKASHI im Kunstmuseum Stuttgart und im ITO Projektraum



Der in Tokyo lebende Künstler Takashi MAKINO schafft in seinen Werken Räume von beeindruckender Tiefe und Abstraktion. Mittels Collage-Technik kreiert er durch hundertfache Bildüberlagerungen und Einfügen eigener Musikkompositionen oder Tonfragmente einzigartige Experimentalfilme, in denen die wechselhafte Beziehung von Bild und Ton ausgelotet wird.


Gezeigt wurden MAKINOS Flme bereits auf zahlreichen Festivals, wie etwa dem New York Film Festival, dem Rotterdam Film Festival, dem Lima Independiente Festival oder dem Aichi Festival in Kyoto.


Quelle: ITO


Der ITO Projektraum zeigt vom 07.04 – 13.05.2017 Cinéma Concret (30 Minuten) und While we are here (16 Minuten).



In Kooperation mit dem Kunstmuseum Stuttgart findet am Sonntag, den 09.04.2017 zusätzlich das Screening Abysses statt. Zwischen 16.30 und 17.30 werden insgesamt 6 Filme von Takashi MAKINO und seiner Frau, der Filmemacherin Hayama REI im Kunstmuseum projiziert. Der 3-D Film Space Noise wird von MAKINO mit Live-Elektronik begleitet.


07.04 – 13.05.2017, Samstag 13-18 Uhr


Cinéma Concret im ITO-Projektraum, König-Karl-Straße 27a, 70372 Stuttgart


(www.ito-raum.de)





09.04.2017, 16.30-17.30 Uhr


Screening Abysses im Kunstmuseum Stuttgart, Kleiner Schlossplatz 1, 70173 Stuttgart


(www.kunstmuseum-stuttgart.de)





The experience of watching Takashi Makino’s work is perhaps best expressed by the title of one of his films: still in cosmos. On the one hand, the filmmaker attempts to create a pure frenzy through the use of multiple exposure and superimposition, but there always remains a notion that abstract chaos exists within some sort of greater order. This paradoxical tension has persisted in all aspects of his filmmaking. At times his films confront you with the visual equivalent of a shriek; in other moments, they feel completely tranquil. 

(Julian Ross, Film Comment)

















Quelle:

Peter Granser

ito-raum.de

+49 171 8304636

König-Karl-Strasse 27a

70372 Stuttgart-Bad Cannstatt