22. März 2017

„Drei Klafter in 4/4“ Christa Munkert - Kerstin Schaefer - Florina Leinß im Aktivhaus B10 von Werner Sobek in der Weissenhofsiedlung in Stuttgart







Eröffnung zur Langen Nacht der Museen am Sa., 25.3.2017 – Aktivhaus B10/Tour Nord


„Drei Klafter in 4/4“ –  

 


Raumbezogene Kunst von Christa Munkert, Kerstin Schaefer und Florina Leinß 

 


im Aktivhaus B10 von Werner Sobek – Weissenhofsiedlung Stuttgart






Ausstellungszeitraum: 25. März 2017- 5.April 2017

Eröffnung mit Performance  zur Langen Nacht der Museen, Stuttgart, am Sa., 25.3.2017

Aktivhaus B10
Bruckmannweg 10
70191 Stuttgart
www.aktivhaus-b10.de

Öffnungszeiten: 

Geöffnet zur Langen Nacht der Museen am Samstag, dem 25. März von 19h bis 2h des Folgetags
sowie am Wochenende Samstag, 1. April und Sonntag, 2. April 2017 je von 12:00-18:00 Uhr.




Im Aktivhaus B10 von Werner Sobek in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung wird erstmals eine Kunstausstellung stattfinden. 3 Positionen Stuttgarter Künstlerinnen begeben sich in den Dialog mit dem architektonischen Raum und der Spezifik des Ortes. Auf spannende Art und Weise setzten sie sich mit dem Gebäude, seiner aktiv-energetischen Selbstversorgung und dessen Bezügen zum es umgebenden Weltkulturerbe auseinander.
Die Eröffnung findet im Rahmen der Langen Nacht der Museen am Samstag, den 25.3.2017 statt. Die Ausstellung dauert bis Dienstag, den 4. April

Der Betrachter wird ins Haus und "in das Bild" geholt. Von außen wirkt das bespielte Haus, in dem zur Langen Nacht der Museen die Künstlerinnen und einige Besucher agieren durch seine durchgängige Glasfront wie ein 3D-Fernseher - oder eine Art begehbares Kunst-Terrarium mit der Schauseite zur Welt.
Die Kunst erobert mit ihren raumspezifischen Kunstwerken/Arbeiten den Hausinnenraum - in der Nacht wird das Aktivhaus B10 zum weithin leuchtenden Lichtriegel.
Zur Info: Das Aktivhaus B10 produziert seinerseits ja bereits so viel Energieüberschuss, dass es seinen "geistigen Grossvater", das Stuttgarter Weissenhofmuseum im Le Corbusier- Haus, energetisch versorgt.

Es gibt Ungekanntes zu sehen, zu betreten und zu erleben, Raum für Begegnung und Gespräch.


Themenkreise der künstlerischen Arbeiten sind:

Kerstin Schaefer:
Gastlichkeit und Versorgung – das B10 versorgt bekanntlich das Le Corbusier-Haus vis-à-vis mit Energie, diese Idee wird differenziert und genüsslich und sinnlich übersetzt in Bewegung und Handlung. Das Lebendige, das Natürlich-Organische sowie Spuren von Menschlichem werden inhaltlich eingeladen und einbezogen. Tisch und Speise und bemalte Porzellanunikate kommen vor.

Christa Munkert:
Besinnung, Tätigkeit und Vergänglichkeit. Den vorgegeben nicht zu bebildernden Wänden wird eine Fülle von Bildern entgegengesetzt – und gleichzeitig hinterfragt diese Aktion die Vergänglichkeit von Bildern.

Florina Leinß:
Schnittstelle, Austausch, Berührung. In Bewegtbildern und Objekten im Raum wird das Zusammenspiel von und die Grenze zwischen interagierenden Systemen thematisiert.





www.christa-munkert.de
www.kerstinschaefer.com                 
www.florinaleinss.de          





New Narratives: ÖKONOMIEN ANDERS DENKEN Ein Gipfeltreffen zwischen Kunst, Theorie, Politik + Zivilgesellschaft 30. März – 2. April 2017



New Narratives: ÖKONOMIEN ANDERS DENKEN
Ein Gipfeltreffen zwischen Kunst, Theorie, Politik + Zivilgesellschaft
30. März – 2. April 2017

Ort:
Kunstgebäude Stuttgart, Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart
www.kunstgebaeude.org

Beiträge von:
Nabil Ahmed, Rheim Alkadhi, John Barker, Keti Chukhrov, Katja Diefenbach,
Denise Ferreira da Silva, Gulf Labor Coalition / MTL Collective, Mohammad
Abu Hajar, Srecko Horvat, Schorsch Kamerun, Hilary Koob-Sassen,
PeterLicht, Neue Dringlichkeit, Boris Ondreicka, Elizabeth A. Povinelli,
Dan Perjovschi, David Quigley, Simon Sheikh, Shuddhabrata Sengupta, Tools
for Action, Enrique Matías Viale, We cannot build what we cannot first
imagine, und andere

Moderation:
Peter Haury, Florian Malzacher, Katrin Mundt

Sprache:
Deutsch, Englisch (Simultanübersetzung)

Auf der Basis eines breiten Netzwerks aus lokalen Kulturinstitutionen, mit
großer Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und
Kunst Baden-Württemberg, ist in Stuttgart die Etablierung eines neuen,
jährlich stattfindenden „Gipfeltreffens“ geplant. Dieses setzt sich
mit zentralen gesellschaftspolitischen Konfliktlinien auseinander und
verhandelt sie zwischen bildenden und darstellenden Künsten, Theorie und
Aktivismus. Die Perspektive ist dabei ausdrücklich eine globale.
Der erste Gipfel findet vom 30. März bis 2. April 2017 unter dem Titel
„Ökonomien anders denken“ im Kunstgebäude Stuttgart statt und
umfasst über zwanzig Vorträge, Performances, Musik- und Filmbeiträge.
Das Hauptaugenmerk während der vier Tage liegt dabei auf der gemeinsamen
Debatte.

PROGRAMMINFOS, KURZBIOS SOWIE NÄHERE INFORMATIONEN ZUR KONFERENZ KÖNNEN
SIE DEM ANGEHÄNGTEN PDF ENTNEHMEN.

Information / Anmeldung / Pressekontakt:
gebhard_lehner@wkv-stuttgart.de
www.kunstgebaeude.org
Tel.: +49 (0) 172 344 69 77

Ein Projekt von:
Akademie Schloss Solitude, Institut für Auslandsbeziehungen, Schauspiel
Stuttgart, Staatliche Akademie der Bildenden Künste, Theater Rampe,
Württembergischer Kunstverein Stuttgart

Idee und Konzept:
Christine Peters, Iris Dressler
und:
Marie Bues, Hans D. Christ, Klaus Dörr, Martina Grohmann, Jan Hein,
Jean-Baptiste Joly, Elke aus dem Moore, Katrin Spira


Hauptförderer:
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Gefördert von:
Institut für Auslandsbeziehungen

In Kooperation mit:
Die AnStifter
Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg
Hannah-Arendt-Institut, Stuttgart
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg




Württembergischer Kunstverein Stuttgart

Schlossplatz 2
D - 70173 Stuttgart
T: +49 (0)711 - 22 33 70
F: +49 (0)711 - 29 36 17
info@wkv-stuttgart.de
http://www.wkv-stuttgart.de

24. Februar 2017

SISSIFUS im AKKU



SISSIFUS PERFORMANCE

24. Februar 2017, ab 19.00 Uhr



AKKU

Projektraum des Künstlerbundes Baden-Württemberg

Gerberstraße 5 C

70178 Stuttgart





TIMO ALT
Umgebauter Staubsaugerroboter
19.15 (Performance ca. 20 Min.)



JÜRGEN OSCHWALD
Sissifusarbeit
Objekte vor Ort, Latten, Bierdeckel, Seile …
19.45 Uhr (Performance, ca. 30 Min.)




"Ein Staubsaugerroboter – der linsenförmige Asia Import Helfer – bewegt sich unermüdlich über Musterstücke einer Teppichlandschaft. Der Roboter ist Performer. Natürlich gibt es im Raum diverse Hürden zu umfahren, die als Objekte und Skulpturen im Wege stehen, aber sich auch gerne verschieben oder wegrollen lassen. Damit wird die Bodenlandschaft zu einem sich permanent wandelnden, mobil wirkenden Bildträger, in steter Bewegung und Veränderung.“



„Wer Jürgen Oschwald beim Entstehen seiner Raumskulpturen beobachten würde, könnte ein gleichermaßen zielgerichtetes wie intuitives Vorgehen bemerken. Er experimentiert und spielt zugleich. Oschwald ist jemand, der eine schnelle Raumauffassung hat, der Proportionen von Architektur wahrnimmt, die ihnen eingeschriebene Funktionalität und wie sie von Menschen genutzt werden. Als ob er Bewegungen choreografieren würde, gibt es für jeden Moment ein Davor und Danach. Eine Installation wird aufgebaut, erreicht ein prekäres Gleichgewicht, strebt sie darüber hinaus, bricht sie in sich zusammen. Man könnte das natürlich als Scheitern beschreiben.“

(aus: Annette Hoffmann, Setzen, legen, stellen, 2017)






Quelle: www.kuenstlerbund-bawue.de

16. Februar 2017

WKV Post-Peace, EÖ: Freitag, 24. Februar, 19h


Post-Peace

25. Februar 2017 – 7. Mai 2017




Künstler_innen

Lawrence Abu Hamdan, A.S.I. group (Ehsan Fardjadniya, Edyta Jarzab), Sven Augustijnen, Ella de Búrca, Anna Dasovic, Köken Ergun, Johan Grimonprez, Alevtina Kakhidze, Yazan Khalili, Jaha Koo, Lyubov Matyunina, Adrian Melis, Pinar Ögrenci, Dorian de Rijk, belit sag, Alexei Taruts, Anika Schwarzlose, Radek Szlaga, Anastasia Yarovenko

Kuratorin

Katia Krupennikova



WKV
Württembergischer kunstverein Stuttgart

Schlossplatz 2
D-70173 Stuttgart
Fon: +49 (0)711 - 22 33 70
Fax: +49 (0)711 - 29 36 17




Einführung

Vom 25. Februar bis zum 7. Mai 2017 zeigt der Württembergische Kunstverein die von der russischen, in Amsterdam lebenden Kuratorin Katia Krupennikova (*1982 in Moskau) konzipierte Ausstellung Post-Peace. Die Ausstellung umfasst Werke von rund zwanzig Künstler_innen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, die den heutigen Erscheinungsformen von und Beziehungen zwischen Krieg und Frieden nach. Wie viel Krieg steckt in unserem Frieden? – so die zentrale Frage.

Die noch heute dominante Vorstellung, dass der Krieg ein Mittel zum Frieden sei, lässt sich bis auf den spätantiken Kirchenlehrer Augustinus zurückführen. Rund 1500 Jahre später befand Feldmarschall Earl Wavell umgekehrt, dass die Versailler Verträge von 1919 für einen Frieden stünden, „der jeden Frieden ausschließt“. Wavells Einschätzung aufgreifend schlägt die Ausstellung vor, unsere gegenwärtige Situation, in welcher der „Frieden“ des globalen Kapitalismus durch kontinuierliche Gewalt und Kriege teuer erkauft wird, mit dem Begriff des Post-Peace, der „Nachfriedenszeit“ zu fassen.

Dabei spannt Post-Peace einen historischen Bogen, der vom Zweiten Weltkrieg bis Heute reicht. Vor dem Hintergrund, dass die Geschichte bekanntlich immer von den Siegern geschrieben wird, geht es um einen kritischen Blick auf unsere Erinnerungskulturen und um eine Neubestimmung der historischen Diskurse: über den Kolonialismus und Faschismus in Europa, den Holocaust oder den so genannten Nahostkonflikt. Die Auswirkungen von 9/11 sind ebenso Gegenstand der Auseinandersetzung wie der Zynismus des globalen Waffenhandels, die gegenwärtigen Formen von Nationalismus und Militarismus, die Konflikte um die Ukraine oder Kurd_innen.

So verwendet die niederländische Künstlerin Anna Dasovic in ihrer vielteiligen Arbeit über die Erinnerungskulturen zum Holocaust Filmfragmente aus dem unvollendet gebliebenen Special Film Project 186 von 1945. Dieses im Auftrag der US-amerikanischen Luftwaffe geplante Projekt umfasst unter anderem Filmaufnahmen aus Buchenwald unmittelbar nach der Befreiung, in denen die Anwohner_innen der nahe gelegenen Stadt Weimar mit den Zuständen des Konzentrationslagers vor Ort konfrontiert werden. Dasovic verschränkt die suggestiven Absichten dieser Bildproduktionen mit aktuellen politischen Reden, welche sich auf diese Geschehnisse beziehen.

Neben solchen, das Dokumentarische befragende Arbeiten, setzen andere Werke an den Potenzialen des Imaginären an. So greift die russische Künstlerin Lyubov Matyunina in ihrer Videoarbeit E. T. A. Hoffmanns Märchen Klein Zaches, genannt Zinnober auf – eine karnevaleske Geschichte über Schein und Wirklichkeit – und versetzt diese an diverse Schauplätze in Kaliningrad: dem ehemaligen und während des Zweiten Weltkriegs stark zerstörten Königsberg, das nicht nur Geburtsort von Hoffmann und Kant, sondern auch der Künstlerin ist.

Der in Jordanien geboren Künstler Lawrence Abu Hamdan geht wiederum in seiner Arbeit einem Tötungsdelikt an zwei Jugendlichen durch israelische Soldaten im Westjordanland nach und verschränkt dabei Methoden der audio-ballistischen Analyse mit der Apparatur von Schießanlagen.

Neben der Präsentation von Werken der zeitgenössischen Kunst versteht sich die Ausstellung auch als eine offene Plattform der Artikulation und Performance. Das Kollektiv Anonymous Stateless Immigrants (ASI) baut hierfür eigens eine auf einem Modell der russischen Avantgardekünstlerin Alexandra Exter beruhende Bühne, die insbesondere Geflüchteten zur Verfügung stehen soll. Entgegen der Auffassung von geschlossenen Grenzen und Nationalstaaten lädt A.S.I. group während der Ausstellung Besucher dazu ein die Bühne aktiv zu nutzen: um laut zu denken, um zu proben oder sich in open mic Sessions zu treffen. Während der Ausstellungseröffnung wird eine Liveperformance mit dem Titel I Must Seek Refugee Again auf der Bühne stattfinden.





Über die Zensur und Annullierung der Post-Peace Ausstellung in Istanbul

Die Ausstellung Post-Peace gewann 2015 den vom türkischen Kreditinstitut Akbank ausgeschriebenen Internationalen Kurator_innenwettbewerb. Zur Jury zählten neben Paul O’Neill (Direktor des Graduiertenprogramms am Center for Curatorial Studies, Bard College, New York) und Bassam El Baroni (Kurator und Tutor am Dutch Art Institute, Arnheim) auch Hans D. Christ und Iris Dressler (Direktor_innen des Württembergischen Kunstvereins). Mit dem Preis sollte die Ausstellung finanziert werden und am Standort von Akbank Sanat im Herzen Istanbuls präsentiert werden. Vier Tage vor der geplanten Eröffnung im März 2016 wurde sie jedoch seitens der Bank zensiert und abgesagt.

Die offene und verdeckte Zensur im Kunstbetrieb nimmt auch in demokratischen Gesellschaften zu – wobei der Akt der Zensur häufig verschwiegen und diskret abgewickelt wird. Wird ein Fall dennoch publik, so werden die Zensierten nicht selten selbst als Aggressoren dargestellt, die es auf einen Skandal abgesehen hätten. Zugleich scheinen nicht wenige Protagonist_innen der Kunstwelt Zensur als ein zuweilen unumgängliches Mittel internalisiert zu haben.

Die Direktor_innen des Württembergischen Kunstvereins Iris Dressler und Hans D. Christ haben 2015 gemeinsam mit ihren Kollegen Valentín Roma und Paul B. Preciado im Rahmen der Ausstellung Die Bestie und der Souverän selbst einen Fall von Zensur erlebt, der nur auf Grund des öffentlichen Drucks aufgehoben wurde. Bis heute hat sich das MACBA nicht öffentlich mit diesem Eklat auseinandergesetzt. Wie im Falle von Die Bestie und der Souverän lässt sich auch die Ausstellung Post-Peace nicht mehr ohne das Thema Zensur verhandeln, welches ja zu den wesentlichen Symptomen des „Nachfriedens“ zu zählen scheint.

Mit der Präsentation von Post-Peace im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart soll nicht nur einer hervorragenden Ausstellung zum Thema Frieden und Krieg endlich Sichtbarkeit verschafft, sondern auch die stark tabuisierte Debatte um offene und subtile Formen der Zensur, die die Freiheit der Kunst zunehmend bereits in den Köpfen von Künstler_innen und Kurator_innen einschränken, fortgeführt werden.








Konferenz: Wie ich lernte, mir Sorgen zu machen. Symptome des Post-Peace

Samstag, 25. Februar und Sonntag, 26. Februar 2017


Am Eröffnungswochenende von Post-Peace findet eine zweitägige Konferenz mit internationalen Künstler_innen und Theoretiker_innen statt. Unter dem Titel Wie ich lernte, mir Sorgen zu machen. Symptome des Post-Peace, geht es zum einen um eine Kontextualisierung und Reflexion des Begriffs Post-Peace. Zum anderen widmet sich die Konferenz einer eingehenden Analyse der Phänomene von Zensur, Selbstzensur, prekären Arbeitsverhältnissen, neoliberalen Strukturen und Intransparenz im Kunstbetrieb – sowie Formen des Widerstands dagegen. Neben dem Fall der Post-Peace Ausstellung in Istanbul sowie der besonderen Situation in der Türkei, werden dabei auch andere Beispiele sowie die grundlegenden Wirkungsweisen von Zensur diskutiert.


Quelle und Öffnungszeiten:
www.wkv-stuttgart.de

3. Februar 2017

SO I LEAN ON THIS / BUT IT’S TIPPING A night of body memories, quirks and discipline_Heusteigtheater_7.Feb_19.00_Uhr

Dienstag
_07.02.2017
_19:00

Experimentierbühne HeusteigtheaterHeusteigstraße 45, 70180 Stuttgart


SO I LEAN ON THIS / BUT IT’S TIPPING
A night of body memories, quirks and discipline


Präsentation Intermediales Gestalten

Sarah Bellon, Anna Bone, Rui Dias, Elisabeth Festl, Heidi Grandy, Sonja Guckenberger, Carolin Heel, Sabine Kampa, Thomas Lempertz, Konrad Lucas, Anne-Olga Maier, Ramona Mohr, Lisa Schlenker & Teresa Solar Abboud


19:00    INTRODUCTION
19:30    FILM SCREENING “AL HAGGARA“ BY TERESA SOLAR ABBOUD WITH LIVE TRANSLATION
20:15    VIDEOS, SOUNDS, PERFORMANCES

The class of IMG would like to invite you to a presentation in cooporation with the scholarship holder at the Akademie Schloss Solitude Teresa Solar Abboud* as part of a cooperation fellowship with Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
During her stay at the Akademie Schloss Solitude, Teresa Solar Abboud worked together with Prof. Cristina Gómez Barrio and Prof. Wolfgang Mayer within the class of Intermediales Gestalten.
Her exchange with students of Intermediales Gestalten lead to the creation of autobiographical narratives taking as a starting point the body as tissue, as muscle, and reflecting on its interplay with a social ecosystem. The collection of works reflect on a body that is set  into crisis, that is turned into a  spoken noise and a motion pattern. Body is observed as a subject of discipline, as a resonance box of contemporary labour or as a character of a play where we are not invited.

*Teresa Solar Abboud lives and works in Madrid. Amongst other projects she has exhibited as a solo artist at La Panera Lleida, Matadero Madrid, CA2M and Formato Cómodo Gallery. She is currently finalist of the Rolex Mentorship Program. She has been recently awarded the "Generaciones" prize, the production grant CAM, and the production grant Fundación Marcelino Botín, which has enabled her to produced her latest movie, "Al haggara", that has been shot between Cairo and Madrid


Quelle: http://www.abk-stuttgart.de/studium/studienangebote/intermediales-gestalten.html

30. Januar 2017

EÖ: Fr, 3.2.17, 19h GEDOK: Julia Schrader & Hans Pfrommer "Hausensteins Welt"

Julia Schrader & Hans Pfrommer

Hausensteins Welt

Vernissage am Freitag, 3. Februar 2017 um 19.30

Ausstellung: 4. - 25. Februar 2017
Miittwoch - Freitag 16.00 - 19.00, Samstag 13.00 - 16.00

Gedok Galerie
Hölderlinstraße 17
70174 Stuttgart

Mit der Kunst hat die Wissenschaft die Grenzenlosigkeit gemeinsam, den Umstand, dass hinter jeder Entdeckung bereits die nächste liegt.
Zum zweiten Mal spüren die Bildhauerin Julia Schrader und der Maler Hans Pfrommer dem Leben und Wirken des legendären Naturforschers und Weltenbummlers Professor Doktor Wilhelm Hausenstein nach und würdigen dabei in gleichem Maße die Vielzahl und Vielfalt der von ihm entdeckten Lebensformen, wie auch den Menschen Hausenstein, sein bewundernswertes Engagement, die triumphalen Erfolge aber auch bitteren Momente des Scheiterns in seinem Leben.


Quelle: Die Künstler/Gedok

PROJEKTRAUM AMEISENBERG



EIN WINTERGARTEN ODER WHO YOU GONNA CALL?

ELSA FARBOS / KENNETH DOW / OLIVER KRAFT

Eröffnung: Freitag, 03. Februar, 19.30 UHR mit Performance von Elsa Farbos 
Samstag, 04. Februar, 14-20 UHR mit Performance von Kenneth Dow 
Sonntag, 05. Februar, 14-18 UHR



Mit freundlicher Unterstützung von Kulturamt Stuttgart und Stiftung Landesbank Baden-Württemberg

Projektraum Ameisenberg 
Ameisenbergstr. 61
70188 Stuttgart

25. Januar 2017

Gespräch Künstlerhaus Do., 7.2.17, 19h : Nicolaus Schafhausen und Fatima Hellberg "Der Umbau Raum"

Nicolaus Schafhausen, and the Umbau Raum  

Donnerstag, 7. Februar 2017 um 19:00 Uhr im Künstlerhaus Stuttgart
The Umbau Raum, Künstlerhaus Stuttgart, 1996. Photo: Sandra Schuck.



Nicolaus Schafhausen und der Umbau Raum
Dienstag, 7. Februar 2017, 19 Uhr 
Der Umbau Raum war ein Projekt und Modell, das in den Jahren 1996–98 von Nicolaus Schafhausen im Künstlerhaus Stuttgart realisiert wurde. Ohne festgelegten Zeitplan und nur teilweise in seiner Nutzung definiert, war der Umbau Raum ein von Künstlern gestalteter Ort mit Einrichtungsgegenständen und Objekten, der als Bibliothek, Arbeitsplatz, Wohnzimmer und Treffpunkt genutzt wurde. 
Der Umbau Raum als Ort, aber auch als Metapher, ist Ausgangspunkt dieses Gespräches zwischen Schafhausen und Fatima Hellberg. 
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Der Abend ist der erste in einer Reihe an Betrachtungen und Gesprächen im Hinblick auf das Jubiläum 2018 und hat seinen Ausgangspunkt sowohl in einem avantgardistischen Gründungsethos des Künstlerhauses als auch den Arten und Weisen, in denen dieser erweitert und kritisch reflektiert wurde.
Nicolaus Schafhausen ist Kurator, Autor und Direktor der Kunsthalle Wien. Seit 2012 ist er Strategischer Direktor der Fogo Islands Arts, einer Initiative der kanadischen Shorefast Foundation. Er kuratierte den Deutschen Pavillon der 52. und 53. Venedig Biennale und 2015 den Kosovo Pavillon. 2015 war Schafhausen Co-Kurator der 6. Moskau Biennale für Zeitgenössische Kunst. Er lehrt am HISK, Higher Institute for Fine Arts in Gent und ist Gastprofessor an der HBKsaar, Saarbrücken. Von 1995–98 war er der Künstlerische Leiter des Künstlerhauses.
 

Künstlerhaus Stuttgart
Reuchlinstraße 4b
D-70178 Stuttgart
Wednesday–Sunday 12–18
kuenstlerhaus.de

 
 

19. Januar 2017

EÖ Künstlerhaus Stuttgart: Fr, 102.17 19h - Dorota Jurczak, Johanna



Dorota Jurczak, Johanna
Eröffnung Freitag, 10. Februar, ab 19 Uhr
They were two superior eels
at the bottom of the tank and they recognized each other like italics1


Die menschlichen und nicht menschlichen Figuren, die Dorota Jurczaks Bildwelt bevölkern, verbindet eine freimütige und zugleich geheimnistuerische Stimmung, die sich auch als Unbehagen äußern kann. Diese Ausstellung zeigt neu konzipierte Radierungen und Bronzereliefs, die ihren Ausgangspunkt in den Werkstätten des Künstlerhauses haben und als Installation inszeniert sind.

Zwei zentrale Gestalten der Ausstellung sind der dünne Umriss eines Jungen und eines Mädchens, die neben einer halb offenen – beziehungsweise halb geschlossenen – Tür stehen und den Türknauf fest in ihren Händen halten. Die lebensgroßen Bronzereliefs sind an der unbeholfenen Schwelle zwischen Warten und Eintreten gefangen. Sie sehen einander nicht – die Figuren haben keine Augen, doch die fein modellierten Türknäufe scheinen die Blicke der Betrachter zu erwidern. Es gibt da eine Spannung zwischen dem Wunsch zu kommunizieren und dem Wunsch sich zu verstecken, die in den beiden Skulpturen, aber auch in der Figuration der Radierungen zum Vorschein kommt. Dazwischen gibt es keinen einzigen Ort, an dem deren Wesen als solches auszumachen wäre; stattdessen entsteht eine zarte Ebene der Verständigung. Mit ein und derselben Sorgfalt werden ein Vogel, eine Brust und die beiden dünnen Gestalten mit den langen Händen als Charaktere behandelt. Jurczaks Figuration deutet an, wie viel, oder vielleicht wichtiger noch, wie wenig es braucht, um den Geist und die Eigenheiten eines Wesens heraufzubeschwören.

„Johanna“ wird zur Chiffre oder Hülle einer möglichen Figur; gleichzeitig verweist der Vorname auf die damalige Radierwerkstattleiterin des Künstlerhauses. Johanna, diese Johanna, ist eine Reflexion über die fiktionale Möglichkeit und Melodie eines Namens und zugleich eine Erinnerung an den körperlichen und kollektiven Prozess, der die Entstehung der Charaktere überhaupt erst ermöglichte.

1 Anne Carson, Autobiography of Red, 1998

Dorota Jurczak (geb. 1978 Warschau, Polen) lebt und arbeitet in Stuttgart. Zu ihren letzten Einzelausstellungen zählen: ~.{ }.~, Culturgest, Lissabon und Porto (2016); Lucifers, Etablissement d’en face, Brüssel und Bzzz, Galeria Piktogram, Warschau (2015); Kloake, Corvi-Mora, London (2011). Eine Auswahl an Gruppenausstellungen schließt ein: Affective Affinities, Frans Hals Museum, De Hallen Haarlem (2014); Salon der Angst, Kunsthalle Wien; A Top-Hat, a Monocle, and a Butterfly, Etablissement d'en face, Brüssel; The Slimy Trail of Slug and Snail, P.S.1 MoMA, New York (mit Abel Auer) (2007) und Von Mäusen und Menschen, 4. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, Berlin (2004). 
 
Quelle:
Künstlerhaus Stuttgart
Reuchlinstraße 4b
D–70178 Stuttgart

www.kuenstlerhaus.de

17. Januar 2017

Mensch, Maschine, Immersion - Fr., 20. Januar 2017, 18:00 h, Praxisvortrag von Georg Werner FILMWINTER Kunstbezirk Stuttgart

Mensch, Maschine, Immersion

Gestaltende Elektronik in den Künsten

Praxisvortrag: Georg Werner (dt.)

Fr, 20. Januar 2017, 18:00





Seit Jahrhunderten benutzt das Theater technische Mittel, die Illusionen und Situationen herstellen, um ein Eintauchen der Zuschauer in die Erzählung zu unterstützen bzw. das Erleben zu vertiefen – ein Prozess, der heutzutage im Zeitalter von Virtual und Augmented Reality gerne Immersion genannt wird.

Diese Mittel ermöglichen gänzlich neue performative Formate wie z.B. Rimini Protokolls „Situation Rooms“, das eher einer begehbaren interaktiven Installation ähnelt. Oder wie in Interrobangs „To Like Or Not To Like“, bei dem die Zuschauer Teil einer Maschine werden. In Turbo Pascals „Algorithmen“ entstehen gar ganze Passagen des Stücks algorithmisch. Und auch in die anderen Künste halten (teilweise interaktive) algorithmische Methoden und elektronische Verfahren Einzug, die neue und andere Darstellungsformen bzw. Erzählweisen ermöglichen. Als Beispiel sei hier die Generative Kunst genannt, in der Maschinen nach Algorithmen Kunstwerke erstellen.

Der Vortrag wird anhand von Beispielen aus der künstlerischen Praxis einen Abriss über verwendete Strategien und Techniken geben. Dabei werden performative Formate als Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise an die Schnittstelle von Algorithmen und Elektronik sowie den zeitgenössischen Künsten genutzt.




Kunstbezirk

Leonhardsplatz 28, 70182 Stuttgart

U-Bahn / Bus: Haltestelle Rathaus

Quelle:  http://www.filmwinter.de/events
Link: www.georgwerner.de